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Sammelband Kein Zugriff

Deliberative Demokratie

Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 75
Verlag:
 2015

Zusammenfassung

Im Zentrum der Reihe Staatsverständnisse steht die Frage: Was lässt sich den Ideen früherer und heutiger Staatsdenker für ein zeitgemäßes Verständnis des Staates entnehmen?

Um 1980 kam in Diskussionen über die Demokratie ein neues Schlagwort auf: „Deliberative Demokratie. In ihm verdichtete sich das Unbehagen an den elitistischen Tendenzen der etablierten repräsentativen Demokratie. Demokratie sollte mehr sein als das Aushandeln von Interessen oder die Wahl wechselnder Eliten. Der Kern der Demokratie sollte stattdessen in den Prozessen öffentlicher Diskussion und Beratung liegen.

Das Schlagwort erlaubte den Anschluss an die Diskussionen, die bereits über Hannah Arendt, Jürgen Habermas oder John Rawls geführt worden waren. Es war mit großen Hoffnungen verbunden, sei es auf eine Erneuerung der Demokratie, sei es auf eine Rückbesinnung auf deren Wurzeln.

Der vorliegende Band untersucht den Stand der Diskussion über diese nunmehr erwachsen gewordene, mehr als 30 Jahre alte Demokratietheorie. Haben sich die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt? Oder ist eine gewisse Ernüchterung eingetreten?

Mit Beiträgen von Pavo Barišic, Sulejman Bosto, Klaus-Gerd Giesen, Marita Brcic Kuljiš, Hans-Otto Mühleisen, Karl-Heinz Nusser, Henning Ottmann, Stefano Saracino, Olga Simova und Jörg Wernecke.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2015
Copyrightjahr
2015
ISBN-Print
978-3-8487-1690-6
ISBN-Online
978-3-8452-5744-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
75
Sprache
Deutsch
Seiten
237
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 10
    1. Aristoteles’ Vielheitsdenken und die Deliberation Kein Zugriff
      Autor:innen:
    1. Rhetorik und Deliberation bei Milton, Hobbes und in der politischen Sprache ihrer Zeitgenossen Kein Zugriff Seiten 51 - 86
      Autor:innen:
    2. John Rawls und die deliberative Demokratie: Ein Rettungsversuch für die liberale Demokratie Kein Zugriff Seiten 87 - 116
      Autor:innen:
    1. Idee und Wirklichkeit: Kritische Zugänge zur deliberativen Demokratietheorie von Jürgen Habermas Kein Zugriff Seiten 117 - 134
      Autor:innen:
    2. Menschenrechte und Menschenwürde in der „Deliberativen Demokratie“ Jürgen Habermas’ Kein Zugriff Seiten 135 - 152
      Autor:innen:
    3. Das Problem der Toleranz und die (post)säkulare Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 153 - 164
      Autor:innen:
    1. Habermas und die EU-Demokratie Kein Zugriff Seiten 165 - 182
      Autor:innen:
    2. Deliberative Demokratie jenseits der Staatsgrenzen Kein Zugriff Seiten 183 - 194
      Autor:innen:
    1. Inkompetente Experten, inkompetente Bürger und inkompetente Politik? Grenzen und Möglichkeiten partizipatorischer und deliberativer Demokratiemodelle Kein Zugriff Seiten 195 - 220
      Autor:innen:
    2. Was man von der deliberativen Demokratie erwarten darf Kein Zugriff Seiten 221 - 235
      Autor:innen:
    3. Über die Autoren Kein Zugriff Seiten 236 - 237

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