Die Qualität von Demokratien im Vergleich
Zur Bedeutung des Kontextes in der empirisch vergleichenden Demokratietheorie- Autor:innen:
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Sind alle Demokratien wirklich gleich demokratisch? Wie kann man die Varianz in der demokratischen Qualität von Demokratien erfassen? Michael Stoiber entwickelt zu diesem Zweck auf demokratietheoretischen Überlegungen ein neues kontextualisiertes Modell. Ausgegangen wird von einem individualistisch-liberalen Demokratieverständnis, nach dem in einer Demokratie die Ziele Freiheit und Gleichheit durch effektive Beteiligung an den kollektiven Entscheidungen verwirklicht werden sollen. Auf der Basis des jeweiligen gesellschaftlichen und institutionellen Kontextes kann für jedes Land eine eigene optimale Beteiligungsstruktur ermittelt werden, die mit den realen Strukturen und deren Effektivität konfrontiert werden, um Defizite zu identifizieren.
Ein erster Pretest des Modells in zehn westlichen Demokratien zeigt, dass es möglich ist, Unterschiede in der demokratischen Qualität sowohl qualitativ zu erfassen als auch quantitativ vergleichend zu messen. So finden sich in den ausgewählten Ländern Defizite entweder aufgrund fehlender direktdemokratischer Verfahren, ineffektiver Beteiligungsmöglichkeiten oder ausgeprägter Eliten-Dominanzstrukturen.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2011
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6244-9
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3262-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Demokratiestudien. Demokratie und Demokratisierung in Theorie und Empirie
- Band
- 3
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 393
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10Autor:innen:
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12Autor:innen:
- Tabellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 14Autor:innen:
- Die Thematik des Buches und das zentrale Erkenntnisinteresse Kein Zugriff Seiten 15 - 16Autor:innen:
- Der Aufbau des Buches Kein Zugriff Seiten 16 - 19Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die „Volksherrschaft“ und die Kongruenz oder Identität von Herrschern und Beherrschten Kein Zugriff Seiten 20 - 31Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Demokratie der Antike Kein ZugriffAutor:innen:
- Die republikanische Idee und die Demokratie Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Liberalismus und der Weg zur liberalen Demokratie Kein ZugriffAutor:innen:
- Wichtige Entwicklungen der modernen Demokratietheorie Kein ZugriffAutor:innen:
- Empirische Demokratietheorien Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Demokratiemessung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Social Choice- und Public Choice-Theorie Kein ZugriffAutor:innen:
- Demokratietheorie und kollektive Entscheidungsprozesse Kein ZugriffAutor:innen:
- Das eigene Demokratieverständnis: ein individualistisch-liberaler Ansatz Kein Zugriff Seiten 133 - 141Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die klassische quantitative Demokratiemessung und demokratische Qualität Kein ZugriffAutor:innen:
- Qualitative Ansätze und neuere Weiterentwicklungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Qualität als eigenständiges Konzept Kein ZugriffAutor:innen:
- Das eigene Qualitätsverständnis: die Effektivität als Indikator der Qualität Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Der Zusammenhang von Kontext, Institutionen und demokratischer Qualität Kein ZugriffAutor:innen:
- Gesellschaftlicher und institutioneller Kontext und demokratische Qualität Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Ausdifferenzierung des kontextualisierten Modells Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Gesellschaftliche Heterogenität, Minderheitenrechte und qualifizierte Mehrheiten Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Komplexität von Entscheidungssystemen und differenzierte Beteiligungsstrukturen Kein ZugriffAutor:innen:
- Informalisierung und das Erfordernis direktdemokratischer Verfahren Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Zur Messung gesellschaftlicher Heterogenität und der notwendigen Partizipationsformen Kein ZugriffAutor:innen:
- Zur Messung institutioneller Komplexität Kein ZugriffAutor:innen:
- Zur Messung der Informalisierung kollektiver Entscheidungsprozesse Kein ZugriffAutor:innen:
- Das optimale Mischungsverhältnis repräsentativer und direktdemokratischer Elemente Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Messung von Dominanzstrukturen Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Wirksamkeit direktdemokratischer Partizipationsmöglichkeiten Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Wirksamkeit repräsentativer Partizipationsmöglichkeiten Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Wirksamkeit politischer Partizipationsinstrumente in heterogenen Gesellschaften Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Berechnung des Gesamtindexes Kein Zugriff Seiten 270 - 272Autor:innen:
- Einschränkungen im Erwerb des Staatsbürgerrechts Kein Zugriff Seiten 272 - 274Autor:innen:
- Autor:innen:
- Methodische Vorbemerkungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Fallauswahl Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die gesellschaftliche Heterogenität Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Komplexität des institutionellen Entscheidungssystems Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Informalisierung der Systeme und das optimale Mischungsverhältnis Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Dominanzstrukturen Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Effektivität der direktdemokratischen Elemente Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Umgang mit gesellschaftlicher Heterogenität Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Wirksamkeit der repräsentativen Beteiligungsmöglichkeiten Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Effektivität der Inklusion in das Gemeinwesen: Der Zugang zur Staatsbürgerschaft Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Gesamtindex: Die Herausforderung der kontextabhängigen Aggregation Kein Zugriff Seiten 352 - 363Autor:innen:
- Fazit: Begründung, Fundierung und Anwendbarkeit des kontextualisierten Modells zur Bestimmung demokratischer Qualität Kein Zugriff Seiten 364 - 369Autor:innen:
- Ausblick: Zur Zukunft des kontextualisierten Modells Kein Zugriff Seiten 369 - 370Autor:innen:
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 371 - 392Autor:innen:
- Anhang Kein Zugriff Seiten 393 - 393Autor:innen:





