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Sammelband Kein Zugriff

Kritische Verfassungspolitologie

Das Staatverständnis von Otto Kirchheimer
Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 37
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Im Zentrum der Reihe Staatswissenschaften steht die Frage: Was lässt sich den Ideen früherer und heutiger Staatsdenker für ein zeitgemäßes Verständnis des Staates entnehmen?

Kann ein Linksintellektueller, der an der Idee des Staates und seinen Institutionen zweifelt, ein „Staatsdenker“ sein? Originär im Ansatz und „düster“ in den Prognosen ist Otto Kirchheimer keiner Schule zuzuordnen, sondern hat aus Carl Schmitt, dem soziologischen und juristischen Positivismus sowie den „Frankfurtern“ genau das extrahiert, was er für die Analyse von Verfassung und Gesellschaft benötigt. Seine „Kritische Verfassungspolitologie“ oszilliert zwischen sozialwissenschaftlichem Staatsverständnis, normativem Postulat bürgerlicher Rechtsstaatlichkeit und aufklärungskritischer Dialektik moderner Massengesellschaften. In vier Kapiteln (Biographisches – Verfassungslehre und NS-Diktatur – parlamentarischer Parteienstaat – politische Justiz) wird dieser „transdisziplinäre“ Ansatz erörtert; und schon ein kurzer Blick allein auf „Guantanamo“ zeigt seine Aktualität.

Herausgeber: Dr. phil. Robert Chr. van Ooyen, 1998-2001 Professor für Politikwissenschaft (Vertretung) an der Universität Duisburg, seitdem Dozent an der Fachhochschule des Bundes, 2006/07 zudem Lehrauftrag an der FU Berlin.

Dr. phil. Frank Schale, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der TU Chemnitz.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-5404-8
ISBN-Online
978-3-8452-2931-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
37
Sprache
Deutsch
Seiten
251
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 16 Robert Chr. van Ooyen, Frank Schale
    1. ‚ein typischer Fall jugendlicher Produktivität‘. Otto Kirchheimers Bonner Promotionsakte Kein Zugriff Seiten 17 - 35 Reinhard Mehring
    2. Die epistemischen Bedingungen der Macht. Wissenschaft, Staatsapparate und Stiftungen im frühen Kalten Krieg: Der institutionelle Kontext Otto Kirchheimers, Herbert Marcuses und Franz Neumanns in Amerika Kein Zugriff Seiten 35 - 66 Tim B. Müller
    1. Otto Kirchheimer und die sozialistische Verfassungslehre Kein Zugriff Seiten 67 - 87 Marcus Llanque
    2. Souveränität bei Otto Kirchheimer – Das Dogma der Souveränität zwischen Staatslehre und Politikwissenschaften Kein Zugriff Seiten 87 - 119 Michael Walter Hebeisen
    3. Otto Kirchheimers Analyse des nationalsozialistischen Herrschaftssystems 1935-1941 Kein Zugriff Seiten 119 - 138 Richard Saage
    1. Parlamentarismus und Demokratie beim frühen Otto Kirchheimer Kein Zugriff Seiten 139 - 177 Frank Schale
    2. Das Catch-All Party-Konzept von Otto Kirchheimer aus heutiger parteientheoretischer Sicht Kein Zugriff Seiten 177 - 196 Frank Decker
    1. Die dunkle Seite des Rechtsstaats: Otto Kirchheimers ‚Politische Justiz‘ zwischen Freund-Feind, Klassenjustiz und Zivilisierung – Eine Weimarer Spurensuche (Schmitt – Fraenkel – Kelsen / Weber) zu einem Klassiker der Rechtspolitologie Kein Zugriff Seiten 197 - 225 Robert Chr. van Ooyen
    2. Politische Justiz in Zeiten des 'War on Terror' Kein Zugriff Seiten 225 - 248 William E. Scheuerman
  3. Autoren Kein Zugriff Seiten 249 - 251

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