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Das Recht des eigenen Erlebnisses

Freiheit bei Gehlen, Honneth und Berlin
Autor:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Das Recht zu entscheiden, ob es frei ist, liegt allein beim Individuum. Diese These entwickelt Konrad Steinhäuser durch einen Vergleich der Freiheitsbegriffe Arnold Gehlens, Axel Honneths und Isaiah Berlins. Er weist nach, dass nur Berlin der im philosophischen Diskurs häufig anzutreffenden Tendenz widerstehen kann, Konzepte miteinander zu verklammern, die trennscharf differenziert werden sollten. Berlin konfundiert Freiheit nicht mit Ordnung oder Gerechtigkeit, sondern beharrt auf dem Erleben des Einzelnen, seiner subjektiven Erfahrung der Welt. Dies rückt sein Denken in die Nähe der Phänomenologie, die ebenfalls rein von der originären Anschauung des Individuums ausgeht. Ihr Philosophieverständnis plausibilisiert, wie das Buch eindrücklich zeigt, die Grundannahme von Berlins Liberalismus: Ob er wirklich selbstbestimmt und autonom lebt, kann jeder Mensch nur für sich selbst bestimmen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-95832-382-7
ISBN-Online
978-3-7489-5325-8
Verlag
Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
Sprache
Deutsch
Seiten
196
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Haltgeber und Flügelheber Kein Zugriff Seiten 7 - 10
  3. 1 Phänomenologie und Liberalismus: das Primat der eigenen Erfahrung Kein Zugriff Seiten 11 - 21
    1. 2.1 Der Mensch als Mängelwesen und die anthropo-biologische Methode Kein Zugriff
    2. 2.2 Oberste Führungssysteme und Wahrheit als Fruchtbarkeit Kein Zugriff
    3. 2.3 Die Institution und ihre Grenzen Kein Zugriff
    4. 2.4 Freiheit im Rahmen der Pflicht und plastische Kraft Kein Zugriff
    1. 3.1 Der Mensch als nach Anerkennung strebendes Wesen Kein Zugriff
    2. 3.2 Das Wir vor dem Ich: konsekutive Anerkennungserfahrungen Kein Zugriff
    3. 3.3 Institutionen als Gerinnungs- und Vermittlungspunkte von Anerkennung Kein Zugriff
    4. 3.4 Der Versuch der Institutionalisierung der Liebe: »soziale Freiheit« Kein Zugriff
    1. 4.1 Der Mensch als ein unbestimmtes Wesen Kein Zugriff
    2. 4.2 Freiheit: eine Möglichkeitskonzeption Kein Zugriff
    3. 4.3 Das krumme Holz kommt zum Tragen: Jeder scheitert so gut er kann Kein Zugriff
    4. 4.4 Freiheit in der Brave New World: »I’m claiming the right to be unhappy.« Kein Zugriff
  4. Philosophie für Erwachsene: eine Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 176 - 180
  5. Literatur Kein Zugriff Seiten 181 - 196

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