Die interdisziplinäre Zeitschrift Rechtspsychologie – RPsych bietet ein wissenschaftliches Forum für die Rechtspsychologie in Forschung und Praxis und bezieht dabei auch die Nachbardisziplinen ein. Besondere Schwerpunkte liegen im Familienrecht, im Strafrecht und der Kriminologie sowie in der Sozialen Arbeit – also in den Bereichen des Rechts, in denen psychologische Gutachten und Methoden eine besonders große Rolle spielen. In der Zeitschrift finden empirische und theoretische Abhandlungen ebenso Raum, wie Darstellungen aus der Praxis. Damit spiegelt die RPsych den state of the art der Rechtspsychologie wider und trägt maßgeblich zur Qualitätssicherung bei. Ergänzt werden die Abhandlungen durch Rezensionen, Tagungsberichte und Übersichten zur Entwicklung der Rechtsprechung. Die Qualität der Beiträge wird durch ein doppelt-blindes Peer-Review-Verfahren abgesichert. Die Zeitschrift richtet sich gleichermaßen an diejenigen, die psychologische Gutachten zu erstatten haben, wie an diejenigen, die in Justiz, Verwaltung, Anwaltschaft oder Beratung mit diesen Gutachten umgehen.
Eine Vielzahl bisheriger Forschungsarbeiten deuten darauf hin, dass das elterliche Reminiszierverhalten signifikante Auswirkungen auf die sozio-emotionale Entwicklung von Kindern hat. Einzelne Studien zeigten, dass es insbesondere misshandelnden...
Die General Strain Theory nimmt an, dass Konfrontationen mit sozialen Belastungen vor allem dann zur Etablierung normabweichender Verhaltensweisen und Einstellungen führen, wenn diese Belastungen mit negativen Emotionen verbunden sind....
Bei Zweifeln an der Schuldfähigkeit Tatverdächtiger erstellen psychiatrische Sachverständige forensische Gutachten. Diese spielen eine elementare Rolle vor Gericht, da sie richterliche Entscheidungen erheblich beeinflussen können. Jedoch ist die...