Die interdisziplinäre Zeitschrift Rechtspsychologie – RPsych bietet ein wissenschaftliches Forum für die Rechtspsychologie in Forschung und Praxis und bezieht dabei auch die Nachbardisziplinen ein. Besondere Schwerpunkte liegen im Familienrecht, im Strafrecht und der Kriminologie sowie in der Sozialen Arbeit – also in den Bereichen des Rechts, in denen psychologische Gutachten und Methoden eine besonders große Rolle spielen. In der Zeitschrift finden empirische und theoretische Abhandlungen ebenso Raum, wie Darstellungen aus der Praxis. Damit spiegelt die RPsych den state of the art der Rechtspsychologie wider und trägt maßgeblich zur Qualitätssicherung bei. Ergänzt werden die Abhandlungen durch Rezensionen, Tagungsberichte und Übersichten zur Entwicklung der Rechtsprechung. Die Qualität der Beiträge wird durch ein doppelt-blindes Peer-Review-Verfahren abgesichert. Die Zeitschrift richtet sich gleichermaßen an diejenigen, die psychologische Gutachten zu erstatten haben, wie an diejenigen, die in Justiz, Verwaltung, Anwaltschaft oder Beratung mit diesen Gutachten umgehen.
In Deutschland wie auch international ist seit einiger Zeit ein enorm steigender Zuspruch für rechtsautoritär-populistische Parteien zu verzeichnen. Im Zuge dessen hat die „Alternative für Deutschland“ (AfD) im politischen System mittlerweile...
Der BGH hat seine bisher gefestigte Rechtsprechung, die Verhängung der Jugendstrafe wegen Schwere der Schuld gem. § 17 Abs. 2 Alt. 2 JGG von einer Erziehungsbedürftigkeit bzw.-fähigkeit des verurteilten Jugendlichen oder Heranwachsenden...
§105 Abs. 1 JGG, welcher die strafrechtliche Behandlung von Heranwachsenden normiert, steht seit seiner Einführung regelmäßig im Fokus kriminalpolitischer und gesellschaftlicher Debatten. Nach dieser Norm hat der Jugendrichter stets für den...