Ästhetische Staaten
Ethik, Recht und Politik in Schillers Werk- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 147
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Friedrich Schiller, der Grandseigneur klassischer Autonomieästhetik, war auch ein politischer Denker. In den 1790er Jahren versetzte ihn die Lektüre Immanuel Kants ebenso in Aufruhr wie die Französische Revolution: Machtmissbrauch, politischer Widerstand, Verschwörung und Tyrannenmord sind nur einige der genuin politischen Themen, die er literarisch immer wieder neu variiert. Die Beiträge dieses Bandes betrachten den Zusammenhang zwischen politischen, juridischen und ethischen Dimensionen von Schillers Werk. Neben den „großen“ Dramen sowie den philosophischen und historischen Schriften wird der Nexus von Ethik, Recht und Politik auch an den „Werkrändern“ in den Blick genommen, in Schillers kleinen Formen ebenso wie in seinen Fragmenten.Mit Beiträgen vonOliver Bach, Antonino Falduto, Maria Carolina Foi, Markus Hien, Matthias Löwe, Vincenz Pieper, Jens Ole Schneider, Michael Schwingenschlögl, Sebastian Speth, Gideon Stiening und Ludwig Stockinger.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8487-3447-4
- ISBN-Online
- 978-3-8452-7781-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 147
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 329
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Zur Einleitung: Schillers Staatsverständnisse im Spanungsfeld von Ethik, Recht und Politik Kein Zugriff Seiten 9 - 18 Matthias Löwe, Gideon Stiening
- Starker Kerl und schwacher Staat. Schillers Die Räuber im Kontext der Materialismus-Kritik der Spätaufklärung Kein Zugriff Seiten 19 - 48 Gideon Stiening
- Genua als Modell. Das ‚innere Räderwerk‘ der Politik und die Idee der Mischverfassung in Schillers Fiesko Kein Zugriff Seiten 49 - 74 Markus Hien
- Grenzen der Sichtbarkeit. Zur frühneuzeitlichen Tradition verdeckter Politik in Schillers Don Karlos Kein Zugriff Seiten 75 - 102 Jens Ole Schneider
- „Der freie Wille der Elisabeth allein“. Politik und Recht in Friedrich Schillers Maria Stuart Kein Zugriff Seiten 103 - 142 Oliver Bach
- „Zerfallen sehen wir in diesen Tagen / Die alte feste Form.“ Probleme der Verfassung des ‚Alten Reichs‘ in Schillers Wallenstein aus der Perspektive von Figuren und Text Kein Zugriff Seiten 143 - 180 Ludwig Stockinger
- „Gerächt hab ich die heilige Natur“. Naturrecht im Zwielicht in Schillers Wilhelm Tell Kein Zugriff Seiten 181 - 200 Matthias Löwe
- Blumen aus Tobolsko. Philosophisches Elitebewusstsein und das theologisch-politische Problem in Schillers Anthologie auf das Jahr 1782 Kein Zugriff Seiten 201 - 242 Vincenz Pieper
- Das alles durchdringende Auge: Schiller imaginiert den Polizeistaat Kein Zugriff Seiten 243 - 260 Sebastian Speth
- Reiz des Unvollendeten. Recht und Legitimität in Schillers Demetrius Kein Zugriff Seiten 261 - 284 Maria Carolina Foi
- „ein noch männliches Geschlecht in die Arme der Weisheit geliefert“: Distinktionen neuzeitlicher Staatsentwürfe und ihre außerpolitischen Bedingungen in Schillers Universalhistorischer Übersicht Kein Zugriff Seiten 285 - 306 Michael Schwingenschlögl
- Idealstaatsbürger und ganze Menschen. Der Ästhetische Staat in Schillers Briefen Über die ästhetische Erziehung des Menschen Kein Zugriff Seiten 307 - 328 Antonino Falduto
- Die Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 329 - 329





