Leerstellen - Resonanzräume
Zur Ästhetik der Auslassung im Werk des Filmregisseurs Christian Petzold- Autor:innen:
- Reihe:
- Filmstudien, Band 63
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
„Eine Leerstelle ist nicht leer, sondern ein Resonanzraum“. Diese Formulierung des deutschen Regisseurs Christian Petzold für seine Filme ist Dreh- und Angelpunkt der Untersuchung. Erstmals wird der literaturwissenschaftlich geprägte Begriff der Leerstelle systematisch in eine filmwissenschaftliche Analyse übertragen und erweitert. Neu ist vor allem die Betrachtung der Leerstelle im bewegten Bild und die Auswertung der akustischen Leerstelle in Musik und Geräusch. Als wichtigster Vertreter der sogenannten „Neuen Berliner Schule“ erschafft Petzold Filmkunst, indem er reduziert. Die Autorin zeigt Petzold als einen minimalistischen Regisseur, der sich Konventionen entzieht, Fragen unbeantwortet lässt, den Verzicht als Prinzip begreift und genau aus dieser Ästhetik der Auslassung seinen filmischen Reichtum schöpft. Seine entschlackte Dramaturgie und Bildsprache führen zu einer Kinematographie, die in ihrer Unmittelbarkeit und gleichsam physischen Präsenz der Deleuzeschen Vorstellung vom „Zeit-Bild“ nahe steht.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6933-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3470-0
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Filmstudien
- Band
- 63
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 102
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- Vorüberlegungen zur Ästhetik der Leerstelle Kein Zugriff Seiten 13 - 24
- Christian Petzolds Gespenster-Trilogie Kein Zugriff Seiten 25 - 80
- Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 81 - 86
- Anhang Kein Zugriff Seiten 87 - 102





