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Gegner - Instrument - Partner

Gewerkschaftliche Staatsverständnisse vom Industrialismus bis zum Informationszeitalter
Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 106
Verlag:
 2017

Zusammenfassung

Als autonome, überbetriebliche Verbände abhängig beschäftigter Arbeit(nehm)er zur Wahrung ihrer gemeinsamen Belange auf wirtschaftlichem, sozialem und kulturellem Gebiet haben sich die modernen Gewerkschaften im Zuge der Industrialisierung zu organisierten Massenbewegungen formiert, welche ihren Interessenvertretungsanspruch im Rahmen institutionalisierter Arbeitsbeziehungen zur Geltung bringen. Das Spektrum reicht dabei von der revolutionären Ablehnung des kapitalistischen Staates über dessen reformistische Indienstnahme bis hin zur subsidiären oder sozialliberalen Akzeptanz der jeweiligen politischen Ordnung. In Deutschland hat sich ein zeitweilig hegemoniales Modell weltanschaulich wie parteipolitisch neutraler, politisch vielfältig engagierter Einheitsgewerkschaften als Partner des tripartistischen Interessenausgleichs herausgebildet. Die 10 Beiträge dieses Studienbuches arbeiten die spezifischen Voraussetzungen und Merkmale dieses Organisations- und Aktionsleitbilds im intertemporalen und internationalen Vergleich heraus.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2017
ISBN-Print
978-3-8487-3055-1
ISBN-Online
978-3-8452-7204-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
106
Sprache
Deutsch
Seiten
270
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Einführung Kein Zugriff Seiten 9 - 18 Michael Ruck
    1. Soziale Gerechtigkeit als reformpolitische Perspektive. Zum Staatsverständnis der sozialdemokratischen Gewerkschaftsbewegung 1848 bis 1914 Kein Zugriff Seiten 19 - 42 Klaus Schönhoven
    2. Das Staatsverständnis der christlich-nationalen Gewerkschaften vom Kaiserreich bis in die Bundesrepublik Kein Zugriff Seiten 43 - 64 Bernhard Forster
    1. Die deutschen Gewerkschaften als Protagonisten nationaler Belange 1914 bis 1923 Kein Zugriff Seiten 65 - 90 Michael Ruck
    2. Autonomie - Konfrontation - Staat. Zum gewerkschaftlichen Staatsverständnis 1914 bis 1933 Kein Zugriff Seiten 91 - 110 Detlev Brunner
    1. Gewerkschaftliche Staatsvorstellungen im Widerstand gegen das NSRegime, in der Emigration und in den ersten Nachkriegsjahren 1933 bis 1948 Kein Zugriff Seiten 111 - 140 Peter Rütters
    2. Diskrete Modell-Pflege. Über Gewerkschaften im „Modell Deutschland“ 1976 bis 1998 Kein Zugriff Seiten 141 - 160 Hans-Otto Hemmer
    3. Die Staatsbedürftigkeit der deutschen Gewerkschaften in unsicheren Zeiten Kein Zugriff Seiten 161 - 180 Wolfgang Schroeder
    1. Konflikthafte Distanz zu Staat und Parteien – das anarchosyndicalistische Erbe der französischen Gewerkschaftsbewegung Kein Zugriff Seiten 181 - 214 Wolfgang Uellenberg-van Dawen
    2. Zwischen Klassenkampf und Systemimmanenz. Die britische Gewerkschaftsbewegung und der Staat Kein Zugriff Seiten 215 - 244 André Keil
    3. Staatsdenken und politische Praxis. Die Gewerkschaften in den USA zwischen voluntaristischer Staatsferne und sozialliberalem Lobbyismus Kein Zugriff Seiten 245 - 266 Julia Angster
  3. Die Autor(inn)en Kein Zugriff Seiten 267 - 270

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