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Sammelband Kein Zugriff

Politischer und wirtschaftlicher Liberalismus

Das Staatsverständnis von Adam Smith
Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 135
Verlag:
 2019

Zusammenfassung

Die Metapher von der „unsichtbaren Hand“ kennzeichnet nicht nur Smithʼ Verständnis von Wettbewerbsprozessen auf Märkten, sondern auch seine Theorie des politischen Liberalismus. Smith geht davon aus, dass es in der Moral, in der Entwicklung des Rechts und in der Ordnung der Gesellschaft autonome Prozesse gibt, die zu einem Ausgleich der individuellen Interessen führen. Diese Theorie verbindet er nicht mit der Forderung nach einem Nachtwächterstaat, sondern weist dem Staat eine aktivere Rolle zu, als gemeinhin angenommen wird. Die Analysen der Rezeption von Smith im 19. Jahrhundert in Deutschland und den USA und seiner Relevanz für die Auseinandersetzung mit Herausforderungen moderner liberaler Gesellschaften (insb. die Entwicklung der Sozialen Marktwirtschaft und die Digitalisierung) zeigen, dass die Frage nach den Bedingungen für die Stabilität liberaler Gesellschaften, die Smithʼ Werk aufwirft, bis heute eine zentrale Frage der Staatsphilosophie und der Politikwissenschaft ist. Mit Beiträgen von Michael Aßländer, Christel Fricke, Hendrik Hansen, Michael Hochgeschwender, Tobias Knobloch, Tim Kraski, Heinz D. Kurz, Birger Priddat, Bastian Ronge, Rolf Steltemeier, Richard Sturn


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2019
ISBN-Print
978-3-8329-7402-2
ISBN-Online
978-3-8452-3928-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
135
Sprache
Deutsch
Seiten
233
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 16 Hendrik Hansen, Tim Kraski
    1. Autonomie gesellschaftlicher Prozesse versus Teleologie – Smith’ Verständnis von Politik und Ökonomie in Abgrenzung von Aristoteles Kein Zugriff Seiten 17 - 42 Hendrik Hansen
    2. Adam Smith und die moralischen Grundlagen von Recht und Gerechtigkeit Kein Zugriff Seiten 43 - 66 Christel Fricke
    3. Adam Smith über das Merkantil- und das Agrikultursystem Kein Zugriff Seiten 67 - 92 Heinz D. Kurz
    4. Die Aufgaben des Staates bei Adam Smith Kein Zugriff Seiten 93 - 108 Bastian Ronge
    1. Das Staatsverständnis des Adam Smith in der politischen Ideengeschichte der frühen USA, 1776-1815 Kein Zugriff Seiten 109 - 126 Michael Hochgeschwender
    2. Adam Smith im Spiegel der deutschen Ökonomie um 1800: die fundamentale Differenz in der Staatsauffassung Kein Zugriff Seiten 127 - 146 BirgerP. Priddat
    3. Von Smithʼ Kapitalismuskonzeption zu Marxʼ Kapitalismuskritik – oder: wie marxistisch ist Adam Smith? Kein Zugriff Seiten 147 - 164 Hendrik Hansen, Tim Kraski
    1. Smith und der Wirtschaftsliberalismus der Gegenwart Kein Zugriff Seiten 165 - 194 Richard Sturn
    2. Adam Smith und die Soziale Marktwirtschaft: Die Frage nach den Funktionsbedingungen der liberalen Ordnung Kein Zugriff Seiten 195 - 214 Michael S. Aßländer
    3. Das Freiheitsverständnis von Adam Smith. Über die Haltbarkeit eines zentralen sozialphilosophischen Versprechens im Digitalzeitalter Kein Zugriff Seiten 215 - 230 Rolf Steltemeier, Tobias Knobloch
  3. Nachruf für Tim Kraski Kein Zugriff Seiten 231 - 232
  4. Verzeichnis der Autoren Kein Zugriff Seiten 233 - 233

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