Gesundheitsselbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen in Deutschland
Der Stand der Forschung im Lichte der Kölner Wissenschaft von der Sozialpolitik und des Genossenschaftswesens- Autor:innen:
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
In diesem Band werden der Forschungsstand und der Forschungsbedarf mit Bezug auf die sozialen Gesundheitsselbsthilfegruppen und deren verbandlichen Selbstorganisationen im politischen System skizziert. Entgegen der großen Bedeutung in versorgungspolitischer Hinsicht und mit Blick auf die Repräsentation der Interessen von chronisch Kranken, Menschen mit seltenen Erkrankungen und mit Behinderungen ist dieses Feld im Vergleich zu anderen ehrenamtlichen Formen des bürgerschaftlichen Engagements im Dritten Sektor schlecht erforscht.
Das Buch analysiert das Problem im Lichte der spezifischen Kölner Tradition der Forschung und Lehre. Selbsthilfegruppen werden genossenschaftsartig auf der Grundlage der Gegenseitigkeit (Prinzip der Reziprozität) vor dem Hintergrund einer Anthropologie der Gabe betrachtet. Das Buch informiert somit über die Gestaltformen des Sektors, über seine Entstehung und die Entwicklung seiner Wirkungen, aber auch seiner Probleme und Ambivalenzen im politischen Förderkontext. Die interdisziplinär breit berücksichtigte Literatur bietet Möglichkeiten der Orientierung, Weiterarbeit und Vertiefung.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-7101-4
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3433-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 76
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Verzeichnis der Schaubilder Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- Zusammenfassung der forschungspolitischen Kernaussage Kein Zugriff Seiten 13 - 15
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 16 - 17
- Das Hinterherhinken der Selbsthilfe(gruppen)forschung hinter der traditionellen Ehrenamtsforschung Kein Zugriff Seiten 18 - 21
- Die Kölner Forschungstradition: zur Genossenschaftsartigkeit der sozialen Selbsthilfe Kein Zugriff Seiten 21 - 24
- Notwendigkeit einer Mehr-Ebenen-Betrachtung Kein Zugriff Seiten 24 - 25
- Zur Forschungsgeschichte: ein knapper Rückblick Kein Zugriff Seiten 25 - 31
- Ein angemessener morphologischer Zugang: Gabe und Reziprozität Kein Zugriff Seiten 32 - 35
- Ambivalenzen der Förderkultur Kein Zugriff Seiten 36 - 40
- Das Internet als Substitut für face-to-face-Mutualität? Kein Zugriff Seiten 40 - 42
- Generationenwechsel und Nachwuchsfindung Kein Zugriff Seiten 42 - 43
- Unterbelichtung der verbandlichen Strukturen und der internen Mehr-Ebenen-Organisationskulturen Kein Zugriff Seiten 43 - 45
- Von der Autonomie zur Instrumentalisierung? Kein Zugriff Seiten 45 - 46
- Aktuelle Forschungsdesiderata politikwissenschaftlicher Art Kein Zugriff Seiten 47 - 50
- Sozialökonomie der Wohlfahrtsproduktion Kein Zugriff Seiten 51 - 53
- Ausblick: Bedarf an Forschungsinstitutionalisierung Kein Zugriff Seiten 54 - 56
- Literatur Kein Zugriff Seiten 57 - 76





