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Monographie Kein Zugriff

Die Projektförmigkeit der Forschung

Autor:innen:
Verlag:
 2009

Zusammenfassung

Forschung betreiben heißt heute vor allem: Projekte entwerfen, verwirklichen und abschließen. Die Erwartung, projektförmig zu handeln, ist quer zu allen Disziplinen zu einem Normalmodell in der Wissenschaft geworden, das selbst in der Wissenschaftsforschung kaum hinterfragt wird. Doch ist die Projektförmigkeit wirklich der inhärenten Logik des Forschungshandelns geschuldet? Oder gibt es andere Gründe für ihre große Verbreitung in der Forschung? Und welche Folgen hat es, wenn Forschung sich zunehmend projektförmig verfasst?

Diesen Fragen geht der Autor mit einem historisch und theoretisch fundierten Konzept der Projektform als eigenständigem Typ sozialer Strukturbildung nach. In detaillierten Fallstudien aus dem Bereich der technischen, empirischen und theoretischen Forschung wird gezeigt, dass das Arbeiten in Projekten nicht die natürliche Erscheinungsform der Forschung ist und deshalb in der Forschungspraxis zu Irritationen führt. Ihre Allgegenwärtigkeit und Selbstverständlichkeit erhält die Projektform vielmehr dadurch, dass sie eine gesellschaftlich hoch anschlussfähige, institutionell abgestützte operative Struktur ist. Erst unter dieser Voraussetzung konnte sie sich zu einem eigenständigen Typus sozialer Strukturbildung entwickeln.

Das Werk wurde mit dem von der Gesellschaft für Hochschulforschung verliehenen Ulrich-Teichler-Preis 2010 für herausragende Dissertationen in der Hochschulforschung ausgezeichnet.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2009
Copyrightjahr
2009
ISBN-Print
978-3-8329-4961-7
ISBN-Online
978-3-8452-2086-4
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Wissenschafts- und Technikforschung
Band
3
Sprache
Deutsch
Seiten
320
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
    Autor:innen:
  2. Die Welt der Projekte und die Projektförmigkeit der Forschung Kein Zugriff Seiten 9 - 20
    Autor:innen:
      1. Projektbegriff Kein Zugriff Seiten 21 - 35
        Autor:innen:
      2. Forschungsbegriff Kein Zugriff Seiten 35 - 45
        Autor:innen:
      3. Projektförmige Forschung Kein Zugriff Seiten 45 - 49
        Autor:innen:
      1. Begriffliche Umwelten Kein Zugriff Seiten 49 - 56
        Autor:innen:
      2. Semantik und Deutungsmuster als operative Sinnstrukturen. Zur Komplementarität von Systemtheorie und Objektiver Hermeneutik Kein Zugriff Seiten 56 - 67
        Autor:innen:
      3. Systemtheoretisches Semantikkonzept Kein Zugriff Seiten 67 - 74
        Autor:innen:
      4. Deutungsmusteransatz der Objektiven Hermeneutik Kein Zugriff Seiten 74 - 82
        Autor:innen:
    1. Zusammenfassung und Folgerungen für die Analyse Kein Zugriff Seiten 82 - 87
      Autor:innen:
  3. Karriere der Projektform: Von der randständigen Projektemacherei über die spezifische Projektforschung zur projektförmigen Struktur der Forschung Kein Zugriff Seiten 88 - 99
    Autor:innen:
    1. Die Projektform als Voraussetzung, „Forschung statt Forscher“ zu fördern Kein Zugriff Seiten 100 - 111
      Autor:innen:
      1. Rekonstruktion des Merkblatts zum Normalverfahren Kein Zugriff Seiten 111 - 127
        Autor:innen:
      2. Rekonstruktion des Leitfadens zum Normalverfahren Kein Zugriff Seiten 127 - 140
        Autor:innen:
    2. Fazit Kein Zugriff Seiten 140 - 141
      Autor:innen:
      1. Projektförmige Kommunikation und das Bezugsproblem „Vertragslogik“ Kein Zugriff Seiten 142 - 172
        Autor:innen:
      2. Die Differenz zwischen Forschungspraxis und idealem Projekt Kein Zugriff Seiten 172 - 182
        Autor:innen:
      3. Genese und Stabilisierung eines neuen Forschungsprojekts Kein Zugriff Seiten 182 - 203
        Autor:innen:
      4. Fazit: Differenzierung von Projektform und Forschung Kein Zugriff Seiten 203 - 205
        Autor:innen:
      1. Umordnung sachlicher, sozialer und zeitlicher Bezüge in der projektförmigen Kommunikation Kein Zugriff Seiten 205 - 217
        Autor:innen:
      2. Erwartungsstrukturen der Projektform Kein Zugriff Seiten 217 - 226
        Autor:innen:
      3. Selektivität der Projektform Kein Zugriff Seiten 226 - 241
        Autor:innen:
      4. Fazit: Einschränkung von Handlungsoptionen Kein Zugriff Seiten 241 - 243
        Autor:innen:
      1. Verhältnis zwischen Professor M.s Forschungsart und Projektform Kein Zugriff Seiten 243 - 254
        Autor:innen:
      2. Zeitstrukturierung: Konstruktion von Äquivalenten zur Projektform Kein Zugriff Seiten 254 - 268
        Autor:innen:
      3. „Teamwork und Theorie, das geht nicht zusammen“ Kein Zugriff Seiten 268 - 273
        Autor:innen:
      4. Theorietechnik als „Rudimente eines Handwerkszeugs“ Kein Zugriff Seiten 273 - 278
        Autor:innen:
      5. Fazit: Die Anschlussfähigkeit der Projektform Kein Zugriff Seiten 278 - 279
        Autor:innen:
    1. Fazit: Die Projektform als generalisierte und eigenständig operierende Struktur in der Forschungspraxis Kein Zugriff Seiten 279 - 283
      Autor:innen:
  4. Zusammenfassung und Ausblick Kein Zugriff Seiten 284 - 302
    Autor:innen:
  5. Literatur Kein Zugriff Seiten 303 - 320
    Autor:innen:

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