Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft.Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis.Homepage: www.leviathan.nomos.de
Deutschland braucht eine fachwissenschaftliche Diskussion darüber, welche Kategorien der Migration im Rahmen der amtlichen Statistik für morgen sinnvoll sind - insbesondere darüber, ob die sogenannte „dritte Generation“ identifiziert werden...
Liberale Repräsentanten der Europäischen Union (EU) sowie Anhänger eines liberalen Konstitutionalismus beurteilen die jüngsten „Verfassungskrisen“ in Zentral- und Osteuropa als einen Angriff auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Diese...
Herrschende Umweltpolitik will evidenzbasiert sein, will Umweltfakten nutzen. Auf Grundlage einer Ethnografie der Produktion betrieblicher CO2-Fußabdrücke werden Umweltfakten als Effekt von Arbeit und Datenverarbeitung analysiert. Arbeitspraktisch...
Seit dem Ende der 1980er Jahre analysieren Sozialwissenschaftler Ökonomisierungsprozesse im Gesundheitssystem Deutschlands. Die Arzneimittelversorgung war bislang kein Gegenstand dieser Forschung. Die gegenwärtige Reorganisation der...
Die Kritik der politischen Philosophie, die Raymond Geuss im Jahr 2011 formulierte, ist im Kern ideologiekritisch motiviert. Der vorliegende Essay liest Geuss als Vertreter der Kritischen Theorie von Adorno und Horkheimer und versucht zu zeigen,...
Der Künstler, einst Projektionsfigur und Gegenbild zum bürgerlichen Berufsmenschen, mutiert in aktuellen Analysen zum Leitbild für das veränderte Tätigkeitsprofil in der postmodernen Arbeitswelt, die hohe Anforderungen an Flexibilität und...