Zehn Jahre Völkerstrafgesetzbuch
Bilanz und Perspektiven eines "deutschen Völkerstrafrechts"- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Schriften zum Internationalen und Europäischen Strafrecht, Band 1
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Mit Inkrafttreten des Völkerstrafgesetzbuches am 30. Juni 2002 ist der Grundstein für ein „deutsches Völkerstrafrecht“ gelegt worden. Heute, gute zehn Jahre später, scheint die damals spürbare „Völkerstrafrechtseuphorie“ einer gewissen Ernüchterung gewichen zu sein. Ein Grund dafür mag die geringe Zahl von Verfahren sein, die eingeleitet wurden.
In dem Band, der auf ein im Mai 2012 an der Universität Hamburg durchgeführtes Symposium zurückgeht, wird eine erste Bilanz gezogen und nach den Perspektiven der Verfolgung von Völkerrechtsverbrechen in Deutschland gefragt. Das Völkerstrafgesetzbuch wird in seinen historischen und kriminalpolitischen Kontext gesetzt, es werden strafrechtsdogmatische Schlüsselfragen, insbesondere zur Regelung der Vorgesetztenverantwortlichkeit sowie zur anstehenden Umsetzung des Aggressionsverbrechens, diskutiert, es wird der Frage nach den Ursachen für den - und den möglichen Konsequenzen aus dem - schmalen praktischen Anwendungsbereich des Völkerstrafgesetzbuchs nachgegangen, schließlich wird das Völkerstrafgesetzbuch aus europäischer, internationaler und völkerrechtlicher Perspektive bewertet.
Mit Beiträgen von:
Bundesanwalt Thomas Beck, GBA Karlsruhe | Eva Bohle, LL.M. (UWC), Universität Hamburg | Prof. Dr. Martin Böse, Universität Bonn | Dr. Boris Burghardt, Humboldt-Universität zu Berlin | Prof. Dr. Alberto di Martino, Scuola Superiore Sant’Anna, Pisa | Julia Geneuss, LL.M. (NYU), Universität Hamburg | Staatssekretärin Dr. Birgit Grundmann, BMJ, Berlin | Sarah Imani, LL.M. (NYU), Universität Hamburg | Prof. Dr. Florian Jeßberger, Universität Hamburg | RA Wolfgang Kaleck, European Center for Constitutional and Human Rights, Berlin | RiStGH Dr. h.c. Hans-Peter Kaul, Den Haag | Prof. em. Dr. Rainer Keller, Universität Hamburg | Prof. Dr. André Klip, Universität Maastricht | Prof. Maximo Langer, S.J.D., University of California at Los Angeles | Prof. Dr. Reinhard Merkel, Universität Hamburg | Prof. Dr. Stefan Oeter, Universität Hamburg | Michael Ratner, Center for Constitutional Rights, New York | Prof. Dr. Christoph Safferling, LL.M., Universität Marburg | RiOLG Prof. Dr. Joachim Vogel, Universität München | Prof. Dr. Bettina Weißer, Universität Münster | Prof. Dr. Gerhard Werle, Humboldt-Universität zu Berlin | Prof. Dr. Andreas Zimmermann, LL.M. (Harvard), Universität Potsdam
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2013
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-8487-0279-4
- ISBN-Online
- 978-3-8452-4654-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriften zum Internationalen und Europäischen Strafrecht
- Band
- 1
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 308
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Verzeichnis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Kein Zugriff Seiten 11 - 14
- Autor:innen: |
- Zur Einführung Kein ZugriffAutor:innen: |
- Deutschland und das Völkerstrafrecht: Zeitgeschichtliche Perspektiven Kein Zugriff Seiten 21 - 35Autor:innen:
- Das Völkerstrafgesetzbuch: Rechtspolitischer Hintergrund und rechtspolitische Perspektiven Kein Zugriff Seiten 35 - 42Autor:innen:
- Legitimation der Weltrechtspflege Kein Zugriff Seiten 43 - 65Autor:innen:
- Weltrechtspflege im Schnittfeld von materiellem und prozessualem Recht Kein Zugriff Seiten 65 - 75Autor:innen:
- Vorgesetztenverantwortlichkeit Kein Zugriff Seiten 75 - 91Autor:innen:
- Die Vorgesetztenverantwortlichkeit – ein Kommentar zum Beitrag von Joachim Vogel Kein Zugriff Seiten 91 - 101Autor:innen:
- Das Verbrechen der Aggression, die Konferenz von Kampala und das deutsche Strafrecht Kein Zugriff Seiten 101 - 123Autor:innen:
- Das Verbrechen der Aggression aus strafrechtlicher Perspektive – ein Kommentar zum Beitrag von Stefan Oeter Kein Zugriff Seiten 123 - 131Autor:innen:
- Diskussionsbericht Kein Zugriff Seiten 131 - 138Autor:innen:
- Das Völkerstrafgesetzbuch in der praktischen Anwendung: Eine kritische Bestandsaufnahme Kein Zugriff Seiten 139 - 161Autor:innen:
- Das Völkerstrafgesetzbuch in der praktischen Anwendung – ein Kommentar zum Beitrag von Rainer Keller Kein Zugriff Seiten 161 - 167Autor:innen:
- Das Völkerstrafgesetzbuch und der Gedanke „antizipierter Rechtshilfe“ Kein Zugriff Seiten 167 - 177Autor:innen:
- Strafverfolgung nach dem Völkerstrafgesetzbuch: Ein kurzer Blick in die Zukunft – ein Kommentar zum Beitrag von Martin Böse Kein Zugriff Seiten 177 - 185Autor:innen:
- Völkerstrafgesetzbuch und Strafverfahren: Beweisaufnahme und Angeklagtenrechte Kein Zugriff Seiten 185 - 197Autor:innen:
- Diskussionsbericht Kein Zugriff Seiten 197 - 206Autor:innen:
- Litigating Universal Jurisdiction – ein Bericht aus der Praxis Kein Zugriff Seiten 207 - 223Autor:innen:
- Das Völkerstrafgesetzbuch aus Sicht der internationalen Strafjustiz Kein Zugriff Seiten 223 - 231Autor:innen:
- Das Völkerstrafgesetzbuch im Spiegel der Völkerrechts und seiner Anwendungspraxis Kein Zugriff Seiten 231 - 241Autor:innen:
- Zehn Jahre Völkerstrafgesetzbuch: Mitfeiern aus europäischer Perspektive Kein Zugriff Seiten 241 - 253Autor:innen:
- Das Völkerstrafgesetzbuch und die Prinzipien der Beteiligung und Rechenschaft gegenüber der internationalen Gemeinschaft Kein Zugriff Seiten 253 - 283Autor:innen:
- Diskussionsbericht Kein Zugriff Seiten 283 - 290Autor:innen:
- Autor:innen: |
- Zum Stand des „deutschen Völkerstrafrechts“ zehn Jahre nach Inkrafttreten des Völkerstrafgesetzbuchs Kein ZugriffAutor:innen: |





