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Demokratie – Wirtschaft – Gewalt

Für eine realistische Gesellschaftskritik
Autor:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

In den letzten Jahren werden zentrale gesellschaftliche Probleme zunehmend verdrängt: die demokratiegefährdende Ungleichverteilung von Eigentum und die Klimakrise. Bewegungen wie Occupy, Attac, Fridays for Future oder die »letzte Generation« haben diese drängenden Probleme zwar in den 2000er und den 2010er Jahren in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit gerückt – aber ohne politischen Erfolg. Stattdessen hat die extreme Rechte zunehmend an Boden gewonnen. Gesa Lindemann analysiert die Gewalt der sozialen Ungleichheit, die zu einer neofeudalen Herrschaft führt, und die Bedeutung der ökologischen Gewalt, die bislang kaum gekannte Zerstörungen zur Folge hat und viele Menschenleben kostet. Und: Sie untersucht, wie die linke Gesellschaftskritik ihre praktischen Handlungsoptionen verliert, indem sie ignoriert, dass die universalistische Orientierung am Ethos der Menschenrechte auf einen Staat mit einer überlegenen Zentralgewalt angewiesen ist. Das Buch benennt dies als das Gewaltparadox der Moderne und die Tragik im Ethos der Menschenrechte. Um eine realistische Gesellschaftskritik zu verwirklichen, ist es erforderlich, diese Widersprüche der Moderne praktisch zu gestalten, statt sie zu verdrängen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-7489-5209-1
ISBN-Online
978-3-7489-5209-1
Verlag
Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
Sprache
Deutsch
Seiten
148
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 19
    1. 1.1 Gewalt – als unmittelbare Berührung Kein Zugriff
    2. 1.2 Gewalt – ein moralisch relevantes Ereignis Kein Zugriff
    3. 1.3 Gewalt und die Dritten Kein Zugriff
    4. 1.4 Gewalt – die Beteiligten Kein Zugriff
    5. 1.5 Wirkketten – das Wissen um die praktische Gestaltung von Berührungsbeziehungen Kein Zugriff
    6. 1.6 Zwischenfazit Kein Zugriff
    1. 2.1 Die Bildung der modernen Verfahrensordnung der Gewalt Kein Zugriff
    2. 2.2 Konkurrierende Verfahrensordnungen der Gewalt Kein Zugriff
    1. 3.1 Der Bruch mit der Vergangenheit und die Erschließung einer offenen Zukunft Kein Zugriff
    2. 3.2 Abschaffung / Abolition der Sklaverei und Abolition Democracy Kein Zugriff
    3. 3.3 Leibeigenschaft und Lohnsklaverei Kein Zugriff
    4. 3.4 Die Gewalt der Refatalisierung Kein Zugriff
    5. 3.5 Refeudalisierung und der globale Rechtsruck Kein Zugriff
    6. 3.6 Warum die Abschaffung des Eigentums keine Lösung ist Kein Zugriff
    7. 3.7 Zukünftige Gewalt verhindern Kein Zugriff
  3. 4. Sisyphos Kein Zugriff Seiten 122 - 123
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 124 - 128
  5. Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 129 - 133
  6. Kritik linker Kritik Kein Zugriff Seiten 134 - 148

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