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Der Islam als akademische Praxis

Von der biographischen Islamizität zum pluralen Islam
Autor:innen:
Verlag:
 2023

Zusammenfassung

Vom Studienfach Islamische Theologie, vor elf Jahren gegründet, erwartete man sich politisch die Ausbildung integrationsfördernder Imame. Die Autorin geht empirisch der Frage nach, wie die Studierenden mit diesen Erwartungen umgehen. Die Sinnzuschreibungen der Akteure, so zeigt sich, sind eng verknüpft mit dem Umgang des Staates mit Religion wie auch der akademischen Disziplin mit dem Islam. Im Ergebnis zeigt sich das Konzept der biographischen Islamizität, einer zentralen Erfahrungsweise von Muslimen in Minderheitsverhältnissen. Die Fachbeteiligten institutionalisieren das Bild eines pluralen Islams. Das Buch liefert einen religionssoziologischen Beitrag zum Verständnis religiös-säkularer Konstellationen in der Gesellschaft.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2023
ISBN-Print
978-3-98740-050-6
ISBN-Online
978-3-98740-051-3
Verlag
Ergon, Baden-Baden
Reihe
Religion in der Gesellschaft
Band
51
Sprache
Deutsch
Seiten
317
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 12 Download Kapitel (PDF)
  2. 1 EinleitungSeiten 13 - 20 Download Kapitel (PDF)
  3. Download Kapitel (PDF)
    1. 2.1 Vorläufer: Islamisches Wissen in Ländern mit muslimischer Mehrheitsbevölkerung
    2. 2.2 Vorläufer: eine Imamausbildung für Deutschland?
    3. 2.3 Etablierung: Islamische Theologie in Deutschland
    4. 2.4 Kontext: Islamisches Wissen in Europa
  4. Download Kapitel (PDF)
      1. 3.1.1 Die Organisation des Islams: Verkirchlichung und Pastoralmacht
      2. 3.1.2 Die Subjektivierung des Islams: Muslimisierung oder Säkularisierung?
      1. 3.2.1 Epistemische Aushandlungen in der Islamischen Theologie
      2. 3.2.2 Islamische Theologie und Säkularität
      3. 3.2.3 Die Studierenden zwischen Religionsgemeinschaften und Hochschule
      4. 3.2.4 Die Absolvent:innen als neue islamische Autoritäten?
    1. 3.3 Konfliktlinien der Akteure
      1. 3.4.1 Wissen in der Fertigung
      2. 3.4.2 Die Konstruktion von Religion und Säkularität
    2. 3.5 Eine wissenssoziologische Perspektive auf das Fach Islamische Theologie
  5. Download Kapitel (PDF)
    1. 4.1 Sozialtheoretische und methodologische Grundlegung
    2. 4.2 Methodisches Vorgehen
    3. 4.3 Sample
    4. 4.4 Vergleichshorizonte
    5. 4.5 Der Standort der Forscherin und das Problem der Reifizierung
  6. Empirische Analyse. Von der biographischen Islamizität zum pluralen IslamSeiten 99 - 100 Download Kapitel (PDF)
  7. Download Kapitel (PDF)
      1. 5.1.1 Als muslimisch in Erscheinung treten
      2. 5.1.2 Fragen beantworten
      3. 5.1.3 Sichtbaren Glauben vermitteln
      4. 5.1.4 Die Performanz des Glaubens als Erfahrung biographischer Islamizität
      1. 5.2.1 Zur Expertin gemacht werden
      2. 5.2.2 Kongruenz zum Selbstbild
      3. 5.2.3 Die Identifizierung als Erfahrung biographischer Islamizität
      1. 5.3.1 Kein Zwang, aber Pflicht
      2. 5.3.2 Nicht-Passung zwischen Erziehung und Erzogenen
      3. 5.3.3 Suche nach passförmigen Kontexten
      4. 5.3.4 Inkompatible Religionserziehung als Erfahrung biographischer Islamizität
      1. 5.4.1 Wegbewegen aus dem Alten als Kontrasterfahrung
      2. 5.4.2 Vom bislang Normalen abweichen
      3. 5.4.3 Renormierung durch Selbsterkenntnis
      4. 5.4.4 Renormierte Religiosität als Erfahrung biographischer Islamizität
    1. 5.5 Kontrastfälle: Erfahrungen der (Nicht-)Religiosität und die unhinterfragte Normalität
    2. 5.6 Zwischenfazit: Schlüsselerfahrungen biographischer Islamizität
  8. Download Kapitel (PDF)
    1. 6.1 Analytischer Zugriff: Die Hervorbringung und Verfestigung sozialer Wirklichkeit durch Institutionalisierungen
      1. 6.2.1 Umwertung des öffentlichen Islambildes
      2. 6.2.2 Zugehörigkeit umwerten
      3. 6.2.3 Umwertung in der Studienpraxis
      4. 6.2.4 Die Figur der Umwertung
      1. 6.3.1 Identitätsfragen
      2. 6.3.2 Relativierung von Identitätsfragen
      3. 6.3.3 Die Figur der Relativierung
      1. 6.4.1 Der Einbezug von Spiritualität als Anspruch der Studierenden
      2. 6.4.2 Die innere Haltung privatisieren
      3. 6.4.3 Die Figur der Differenzierung
      1. 6.5.1 Wertbindung und Politisierung
      2. 6.5.2 Verwirklichung einer normativen Agenda
      3. 6.5.3 Gegen-Normen und Erneuerung
      4. 6.5.4 Die Figur der Wertbindung
    2. 6.6 Generalisierung: zur Verbindung von Wissen und Erfahrung
  9. Download Kapitel (PDF)
    1. 7.1 Der Fokus auf den Islam als Objekt und Subjekt der Wissenschaft
      1. 7.2.1 Das Islambild: an bestehender Gegenwart arbeiten, an Tradition anknüpfen
      2. 7.2.2 Wechselverhältnis zu Internalisierungen
      3. 7.2.3 Der Stellenwert der (islamischen) Tradition
      4. 7.2.4 Das Verhältnis von Spiritualität und Wissenschaft in der Vervielfältigungsfigur
      5. 7.2.5 Die Objektivierung des Wissens und die Verortung in einem vielfältigen Islam
      6. 7.2.6 Eine Position im Pluralen
    2. 7.3 Zwischenfazit: die Pluralität des Islams
  10. Download Kapitel (PDF)
    1. 8.1 Der Islam als Subjekt in der islamischen Tradition
    2. 8.2 Die Verortung innerhalb der Wissensordnung
    3. 8.3 Pluralität als Zustand oder Ideal?
    4. 8.4 Die religiös-säkulare Konstellation in der Islamischen Theologie
    5. 8.5 Die Differenzierung von Religion und Nicht-Religion
    6. 8.6 Eine säkulare Form von Religion?
    7. 8.7 Schlussbetrachtung und Ausblick
  11. LiteraturSeiten 293 - 312 Download Kapitel (PDF)
  12. AbkürzungsverzeichnisSeiten 313 - 314 Download Kapitel (PDF)
  13. GlossarSeiten 315 - 316 Download Kapitel (PDF)
  14. TranskriptionszeichenSeiten 317 - 317 Download Kapitel (PDF)

Literaturverzeichnis (265 Einträge)

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