Die Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen – ZögU (Journal for Public and Nonprofit Services) ist eine disziplinübergreifende wissenschaftliche Fachzeitschrift. Sie versteht sich als Informations-, Diskussions- und Dokumentationsschrift und ist zugleich Organ des Bundesverbandes Öffentliche Dienstleistungen – Deutsche Sektion des CEEP e. V. Die ZögU bietet umfassende Informationen über das wichtige Gebiet der öffentlichen und gemeinwirtschaftlichen Unternehmen und bietet ein Forum für Praktiker und Wissenschaftler.Sie widmet sich Unternehmen des Bundes, der Länder und der Gemeinden, gemischtwirtschaftlichen Unternehmen, Unternehmen der Gewerkschaften, Kammern, Kirchen, Parteien, Stiftungen und Verbände, öffentlich gebundenen Unternehmen, genossenschaftlichen Unternehmen und insbesondere auch Unternehmen der Freien Wohlfahrtspflege. Die Zeitschrift bietet ein Forum, das für Wirtschafts-, Politik-, Sozial- und Rechtswissenschaftler gleichermaßen interessant ist.Über die Veröffentlichung von Abhandlungen sowie der wissenschaftlichen Kurzbeiträge wird in einem anonymisierten Begutachtungsverfahren entschieden, das eine gleichbleibend hohe Qualität der Beiträge sicher stellt.Homepage: www.zoegu.nomos.de
Der Verfasser arbeitet mit Ingrid Schmale seit 26 Jahren am Seminar für Genossenschaftswesen der Universität zu Köln in Lehre und Forschung eng und konstruktiv zusammen. Der vorliegende Beitrag ist insofern Ausdruck eines „work in progress“....
In diesem Beitrag wird geschildert, warum und wie Multi-Stakeholder Genossenschaften (MSG) sich zu einem Modell von weltweitem Interesse entwickelt haben. Nach einer Definition der Genossenschaft und deren besonderen Aufgaben, der Führung von MSG...
Deutschland altert, nicht nur die Lebenserwartung hat sich erhöht, sondern auch die Lebensqualität im Alter steigt. Die Menschen haben viel mehr Zeit, mit der sie umgehen lernen müssen, und dies bietet Optionen, aber vor allem Herausforderungen...
Der vorliegende Beitrag befasst sich mit den aktuellen politischen Entwicklungen zur Gemeinwohlorientierung von Unternehmen und ihrer Konsequenzen für Banken. Auf die deutschen Bankengruppen mit normativen Unternehmensverfassungen wird gesondert...
Der vorliegende Beitrag diskutiert den Verwirklichungschancenansatz (Capability Approach) von Amartya Sen als Heuristik zur Analyse spezifischer genossenschaftlicher Wirtschaftsformen. Er weist eine individualistische Lesart des Ansatzes zurück und...
Seit Beginn des Jahrhunderts und insbesondere nachdem im Zuge der Reform des § 1 des Genossenschaftsgesetzes (GenG) im Jahr 2006 soziale und kulturelle Bedarfe zu den Förderzwecken für eingetragene Genossenschaften hinzugekommen sind, haben sich...
Der zivilgesellschaftliche Charakter von Wohnbaugenossenschaften manifestiert sich wesentlich im freiwilligen Engagement ihrer Bewohner. Es ist sowohl organisationale Ressource, als auch Differenzierungsmerkmal gegenüber anderen Wohnformen. Am...
Die Form der Genossenschaft drückt, ontologisch fundiert, in anthropologischer Perspektive eine Idee ewiger Wahrheit aus, denn in dieser Form kommt der Mensch zu seiner Personalität als Telos der Weltgeschichte. Die menschliche Daseinsführung...
Die Bereitstellung von Leistungen der Daseinsvorsorge wird in vielen Kommunen vor dem Hintergrund sinkender Erwerbstätigenzahlen sowie geringer finanzieller Leistungsfähigkeit immer schwieriger. Die Einbeziehung von Bürgern und Unternehmen u.a....