Verstehen – Zwischen Haltung und Methode
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Der philosophisch und semantisch vielfältig besetzte Begriff „Verstehen“ zeigt bei einer genaueren Analyse eine erhebliche Komplexität. So ergeben sich bei der wissenschaftstheoretischen Auseinandersetzung mit „Verstehen“ methodische Ansätze, aber auch die Einsicht, dass damit nicht nur eine logische, sondern auch eine moralische und anthropologische Dimension sichtbar wird: die Haltung des aufrichtigen und pathischen Verstehenwollens als ein Sich-Einlassen auf das Gegenüber. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen das Verstehen und die Verständlichkeit bzw. das Nichtverstehen und die Unverständlichkeit im Hinblick auf die Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie, besonders in der Arzt-Patient-Beziehung und in der anthropologischen Begründung von Handlungen in Grenzsituationen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-495-99771-0
- ISBN-Online
- 978-3-495-99772-7
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 176
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- 1. Einführung: Lesarten von »Verstehen« in Abgrenzung zum kausalen Erklären Kein Zugriff Seiten 13 - 26
- 2.1. These Kein Zugriff
- 2.2. Untersuchungsmethode Kein Zugriff
- 3.1.1. Friedrich Schleiermacher: Universalhermeneutik als Kunst des Verstehens Kein Zugriff
- 3.1.2. Johann Gustav Droysen: Verstehen von Totalitäten und der hermeneutische Zirkel Kein Zugriff
- 3.1.3. Georg Simmel: Das Verstehen als Urphänomen Kein Zugriff
- 3.1.4. Wilhelm Dilthey: Das Verstehen von Strukturzusammenhängen des Seelenlebens Kein Zugriff
- 3.1.5. Max Weber: Das zweckrational verständliche Erklären Kein Zugriff
- 3.1.6. Friedrich Nietzsche: Das Leben zwischen Sein und Werden Kein Zugriff
- 3.1.7. Heinrich Rickert: Psychologismuskritik Kein Zugriff
- 3.2. Das neopositivistische Programm der einheitswissenschaftlichen Erklärung Kein Zugriff
- 3.3. Verstehen und Erklären in der sprachanalytischen Handlungstheorie Kein Zugriff
- 3.4. Die hermeneutische Perspektive und die transzendental-pragmatische Sicht Kein Zugriff
- 4.1. Kanonische Logik des Verstehens Kein Zugriff
- 4.2. Sprachanalyse des Begriffes »Verstehen« Kein Zugriff
- 5.1. »Verstehen« als Operation der Zuordnung: Anwendung in der Psychiatrie und Psychotherapie Kein Zugriff
- 5.2.1. Die Rahmenbedingungen des Verstehens als Hermeneutik Kein Zugriff
- 5.2.2. Das »psychologische Erklären«, die »Einfühlung« und die »subjektive Hermeneutik« Kein Zugriff
- 5.2.3. Die Herausarbeitung von transsubjektiven Sinnstrukturen und die »objektive Hermeneutik« Kein Zugriff
- 5.3. »Verstehen« als Verständigungsbereitschaft Kein Zugriff
- 6.1.1. Der Einfluss der husserlschen Phänomenologie Kein Zugriff
- 6.1.2. »Verstehen« in Diltheys Strukturpsychologie Kein Zugriff
- 6.2.1. Die Dichotomie Verstehen-Erklären bei Jaspers Kein Zugriff
- 6.2.2. Der empirische Ausgangspunkt: Objektive und subjektive Symptome Kein Zugriff
- 6.3.1. Das statische Verstehen: Die psychiatrische Phänomenologie Kein Zugriff
- 6.3.2. Das genetische Verstehen: Nachvollziehen seelischer Zusammenhänge Kein Zugriff
- 6.3.3. Annäherung an das rational-objektivierende Verstehen Kein Zugriff
- 6.3.4. Das metaphysische Verstehen: Die existentielle Kommunikation Kein Zugriff
- 6.4. Das Unverständlichkeitstheorem als logische Folge der Grenze des Verstehens Kein Zugriff
- 6.5. Die aktuelle Bedeutung von »Verstehen« für die Psychiatrie nach dem jaspersschen Paradigma Kein Zugriff
- 7.1.1. Exkurs: Versuch der Typologisierung von Verstehen und Unverständlichem Kein Zugriff
- 7.2.1. Exkurs: Medizinanthropologisches Modell der Partizipation und der substitutiven Behandlung Kein Zugriff
- 8. Kernaussagen und Ausblick: Weiterentwicklung von »Verstehen« Kein Zugriff Seiten 159 - 166
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 167 - 170
- Literatur Kein Zugriff Seiten 171 - 176
Literaturverzeichnis (112 Einträge)
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