Das unheimliche Sehen – das Unheimliche sehen
Zur Psychodynamik des Blicks- Autor:innen:
- Reihe:
- Forschung Psychosozial
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Unsere Gegenwart ist durch einen Bedeutungszuwachs des Visuellen gekennzeichnet: eine massenwirksame Verbreitung technisch erzeugter Bilder, visuelle Überwachungstechniken, digitale Möglichkeiten der Bilderzeugung bis hin zur Herstellung virtueller Realitäten. Parallel dazu hat im kulturtheoretischen Diskurs ein »pictorial turn« stattgefunden.
Vor diesem Hintergrund geht die Autorin der Bedeutung des Sehens und der Bilder aus psychoanalytischer Perspektive nach. Die Spannbreite der Analyse reicht von Sigmund Freuds »Abhandlung über die hysterische Blindheit« bis zu Jacques Lacans Spiegelstadium und der narzisstischen Dimension des Blicks. Auch die Bedeutung des Sehens sowie der phallisch-ödipalen Logik des Blicks in der Konstruktion der Geschlechterdifferenz wird diskutiert.
Insgesamt zeigt sich, dass die Psychoanalyse hinsichtlich der Bedeutung des Sehens und der Bilder für das Subjekt einen wesentlichen Beitrag zur aktuellen Debatte über die visuelle Kultur leistet.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2313-1
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6618-3
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Forschung Psychosozial
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 437
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
- 1 Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 20
- 2.1 Die Verbreitung von Photographie und Film Kein Zugriff
- 2.2 Überwachung – Der Mensch als Objekt des Blicks Kein Zugriff
- 2.3.1 Das »fabelhafte« Leben im Universum der technischen Bilder Kein Zugriff
- 2.3.2 Zeitenwende Kein Zugriff
- 2.3.3 Der Verlust der Realitätserfahrung Kein Zugriff
- 2.3.4 Die Auflösung des Körpers Kein Zugriff
- 2.4 Der pictorial turn Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff
- 3.1.1 Hysterische Blindheit als Triumph der Schaulust Kein Zugriff
- 3.1.2 Hysterische Blindheit als Strafe Kein Zugriff
- 3.1.3 Hysterische Blindheit als Kastration Kein Zugriff
- 3.1.4 Zusammenfassung Kein Zugriff
- Beschauen und Betasten Kein Zugriff
- Die Schau- und Zeigelust der Kinder Kein Zugriff
- Der Schautrieb und seine Schicksale Kein Zugriff
- Die Urhöhle. Die Genese der Wahrnehmung nach Spitz Kein Zugriff
- Der Blickkontakt in der frühen Mutter-Kind-Interaktion Kein Zugriff
- 3.2.3 Schautrieb und Identifizierung Kein Zugriff
- 3.2.4 Der Blick im Spiegelstadium Kein Zugriff
- 3.2.5 Zusammenfassung Kein Zugriff
- Die Sonne in Schrebers Wahnsystem Kein Zugriff
- Die Sonne als Symbol des Vaters Kein Zugriff
- Die Sonne als Symbol der Mutter Kein Zugriff
- Der Blick in der Paranoia und im Größenwahn Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Die Sonne und das Auge des Vaters Kein Zugriff
- Die Sonne und der Anblick der Mutter Kein Zugriff
- Die Sonne und die Urszene Kein Zugriff
- Wenn der Blick der Frau töten könnte Kein Zugriff
- Die Dunkelheit als Symbol der Mutter Kein Zugriff
- Wißbegierde, Schaulust und die Frage des Ursprungs Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Blick und Sprache – Die Geschichte der Kastration Kein Zugriff
- Der An/Blick der Medusa Kein Zugriff
- Der Blick und der Fetisch Kein Zugriff
- Der Blick zwischen Mutter und Sohn Kein Zugriff
- Der weibliche Kastrationskomplex Kein Zugriff
- Baubos Entblößung Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- 4 Bilanz und Perspektiven Kein Zugriff Seiten 407 - 426
- Literatur Kein Zugriff Seiten 427 - 437





