Politische Union ohne europäischen Demos?
Die fehlende Gemeinschaft der Europäer als Hindernis der politischen Integration- Autor:innen:
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Die Gründung der europäischen Währungsunion hatte kontraproduktive Folgen: Sie hat nicht zur Konvergenz, sondern zu divergierenden ökonomischen Entwicklungen in den Euro-Ländern und zu übermäßiger Verschuldung der Südländer geführt, wodurch die größte Krise seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst wurde.
Dieses Buch untersucht die tiefer liegenden ökonomischen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Disparitäten zwischen den Mitgliedsgesellschaften, die der Entstehung einer solidarischen Gemeinschaft europäischer Bürger – eines europäischen Demos – massiv entgegenwirken. Die historisch erfolgreichen Fälle der Nationalstaatsbildung zeigen allerdings, dass starke Bürgerbewegungen für die Gründung der Nationalstaaten auf der Basis von kulturellen und gesellschaftlichen Affinitäten entstanden. Diese gibt es heute zwischen den Gesellschaften Nordwest- und Südosteuropas nicht. In dem Vergleich dieser stark miteinander kontrastierenden Ländergruppen wird Griechenland, das „schwächste Glied der Euro-Kette“ besonders berücksichtigt.
Disparitäten Demos AffinitätenPublikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-8487-0309-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-4645-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 512
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 15 - 28
- Einleitung: Das Problem Kein Zugriff Seiten 29 - 89
- Einleitende Bemerkungen Kein Zugriff Seiten 89 - 105
- Die Gründung der EWG als Zweckbündnis europäischer Regierungen für ökonomische Kooperation, politische Stabilität und Verteidigung gegenüber der USSR Kein Zugriff Seiten 105 - 122
- Von dem Zweckbündnis europäischer Regierungen zu einem supranationalen Bundesstaat? Kein Zugriff Seiten 122 - 136
- Nation und nationale Identität: Der Aufstieg der Nationalstaaten Kein Zugriff Seiten 136 - 163
- Vorbereitung der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 163 - 169
- Durchführung der Erhebung Kein Zugriff Seiten 169 - 171
- Hypothesen und Konstruktion des Fragebogens Kein Zugriff Seiten 171 - 198
- Datenanalyse Kein Zugriff Seiten 198 - 202
- Der Einfluss der nationalen Herkunft (Nationalität) auf Einstellungen, Verhalten und Fertigkeiten Kein Zugriff
- Der Einfluss von Einstellungen, Verhalten, Fertigkeiten auf die europäische Identität Kein Zugriff
- Der Schuleinfluss im Vergleich zu den anderen Einflüssen Kein Zugriff
- Wertkonflikt: Gleichheit gegen Toleranz Kein Zugriff
- Häufigkeit des Kirchengangs und europäische Identität Kein Zugriff
- Freizeitaktivitäten und europäische Identität Kein Zugriff
- Stars und Sportler: Der Einfluss massenmedialer Idole auf die europäische Identität Kein Zugriff
- Abschließende Bemerkungen zur Luxemburger Studie Kein Zugriff Seiten 255 - 257
- Ökonomisches Leistungsgefälle Kein Zugriff Seiten 258 - 288
- Gefälle in Weiterbildung und lebenslangem Lernen Kein Zugriff
- Methodologische Bemerkungen zur Messung der Beteiligung an der Weiterbildung Kein Zugriff
- Wandlungen des Klientelismus nach 1945 Kein Zugriff
- Der Abbau von Wettbewerb und Leistung im griechischen Hochschulsystem (1982 – 2011). Wird das neue Hochschulgesetz Leistungs- und Wettbewerbsmotivationen aktivieren? Kein Zugriff
- Bauen ohne Baugenehmigung: Die Hintergehung der Gesetze in den GIPS-Staaten Kein Zugriff
- Spaltungen innerhalb der Spitzengruppe der hoch entwickelten Mitgliedsländer: Der skandinavische Neutralismus Kein Zugriff
- Die deutsche Wiedervereinigung als Testfall für die europäische Solidarität Kein Zugriff
- Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 461 - 484
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 485 - 512





