
Recht auf Nicht-Recht
Rechtliche Reaktionen auf die Juridifizierung der Gesellschaft- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Die gegenwärtige Gesellschaft ist mit einem Phänomen konfrontiert, das sich als Juridifizierung charakterisieren lässt. Gemeint ist damit, dass juristische Kategorien zunehmend auch außerhalb genuin rechtlicher Kontexte Verwendung finden. Die Weise, wie Menschen sich selbst und ihre Lebenswelt wahrnehmen, ist danach mehr und mehr durch juristische Perspektiven vorgeprägt und damit auf spezifische Weise verengt.Die Beiträge des vorliegenden Bandes gehen von dieser Diagnose aus und fragen nach einer spezifischen Lösungsmöglichkeit für das so bestimmte Problem: Lässt sich der Befund in das Recht selbst zurückspiegeln? Ist es möglich, das Recht gegen sich selbst und seine zunehmende Überformung der Gesamtgesellschaft in Stellung zu bringen? Mit Beiträgen vonIno Augsberg, Steffen Augsberg, Ricardo Campos, Ghazaleh Faridzadeh, Judith Froese, Petra Gehring, Friedhelm Hase, Ludger Heidbrink, Andrea Klonschinski, Stefan Korioth, Mansoor Koshan, Karl-Heinz Ladeur, Franz Reimer, Thomas Vesting, Lars Viellechner, Dan Wielsch und Benno Zabel.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-95832-207-3
- ISBN-Online
- 978-3-7489-1188-3
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 284
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 23 Ino Augsberg, Steffen Augsberg, Ludger Heidbrink
- »We Aren’t Arendt«. Sprache und Urteilsstruktur Kein Zugriff Seiten 24 - 53 Ino Augsberg
- Aren’t we Arendt? Das »Recht, Rechte zu haben« zwischen Universalisierungs- und Juridifizierungskritik Kein Zugriff Seiten 54 - 60 Franz Reimer
- Vom Schutz personaler Identität durch Recht zum Schutz personaler Identität vor dem Recht? Kein Zugriff Seiten 61 - 80 Judith Froese
- Personale Identität und Recht. Von der Gewährleistung sozialer Prozesse zum Anspruch auf »Anerkennung« individueller Selbstbeschreibungen? Kein Zugriff Seiten 81 - 89 Friedhelm Hase
- Rights as Culture. Die Einbettung der Rechtssubjektivität in informelle Ordnungen Kein Zugriff Seiten 90 - 106 Thomas Vesting
- Pulling the Oars of a Boat. Ein Streifzug durch die Umwelt der subjektiven Rechte Kein Zugriff Seiten 107 - 124 Mansoor Koshan
- Auf der Grenze von Recht und Nicht-Recht. Das Ethik-Engagement von Ernst Benda Kein Zugriff Seiten 125 - 142 Petra Gehring
- Grenzverwischungen. Wie Recht und Ethik Verrechtlichung entgegenwirken Kein Zugriff Seiten 143 - 153 Steffen Augsberg
- Politik des Als Ob? Rechtskritik zwischen Fiktion und Wirklichkeit Kein Zugriff Seiten 154 - 168 Benno Zabel
- Was hat die Kritik der Rechte mit der Wirklichkeit liberaler Rechtsstaaten zu tun? Rechtskritik zwischen Diskurs und Empirie Kein Zugriff Seiten 169 - 178 Andrea Klonschinski
- Die Ermächtigung von Eigen-Sinn im Recht Kein Zugriff Seiten 179 - 201 Dan Wielsch
- Recht und soziale Praxis. Drei Anfragen Kein Zugriff Seiten 202 - 210 Lars Viellechner
- »Rechte gegen Rechte« – Kann diese Konfrontation dem Prozessieren des Rechts gerecht werden? Kein Zugriff Seiten 211 - 235 Karl-Heinz Ladeur
- Wissensgerechtigkeit als das Andere des Rechts Kein Zugriff Seiten 236 - 240 Ricardo Campos
- Menschsein und Personsein – die Entwicklung aus Sicht des islamischen Rechts Kein Zugriff Seiten 241 - 275 Ghazaleh Faridzadeh
- Die Rechtsperson als »Knotenpunkt« Kein Zugriff Seiten 276 - 280 Stefan Korioth
- den Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 281 - 284




