Die ZSE ist eine herausragende und mehrsprachige interdisziplinare Vierteljahreszeitschrift an der Nahtstelle von nationalstaatlicher und europäischer Entwicklung, ein Forum des Gesprächs zwischen führenden Wissenschaftlern und Vertretern von Politik, Wirtschaft und Kultur sowie ein Angebot zum Dialog über Schlüsselfragen des öffentlichen Handelns auf europäischer, nationalstaatlicher und regionaler Ebene. Die Zeitschrift richtet sich an Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Historiker sowie Vertreter der politisch-administrativen Praxis. Die Zeitschrift ist ab Jahrgang 2003 verfügbar. Homepage: www.zse.nomos.de
Die Idee einer Balance zwischen staatlicher Souveränität bei der Entscheidung über Ein- wanderung und dem menschenrechtlich fundierten Schutzanspruch hat sich als Illusion er- wiesen. Die Folge unregulierter Zuwanderung ist eine wachsende...
Die Historische Migrationsforschung hat insbesondere seit den späten 1980er Jahren eine Vielzahl von Migrationsformen, Wanderungsvorgängen und Diskursen über räumliche Be- wegungen erschlossen. Ausmachen lässt sich allerdings eine Tendenz, es...
Das niedrige Niveau der Geburtenrate in Deutschland mit 1,4 Lebendgeborenen je Frau beruht auf einem im internationalen Vergleich hohen Anteil zeitlebens kinderlos bleibender Menschen, während auf die Bevölkerungsgruppe mit Kindern im Durchschnitt...
Das erste Vorlageverfahren des BVerfG an den EuGH kann im Ergebnis als Beispiel eines gelungenen „kooperativen Verfassungspluralismus“ in die Geschichte der europäischen Rechtsprechung eingehen. Im Kern geht es in der Rechtssache zunächst um...