Die ZSE ist eine herausragende und mehrsprachige interdisziplinare Vierteljahreszeitschrift an der Nahtstelle von nationalstaatlicher und europäischer Entwicklung, ein Forum des Gesprächs zwischen führenden Wissenschaftlern und Vertretern von Politik, Wirtschaft und Kultur sowie ein Angebot zum Dialog über Schlüsselfragen des öffentlichen Handelns auf europäischer, nationalstaatlicher und regionaler Ebene. Die Zeitschrift richtet sich an Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Historiker sowie Vertreter der politisch-administrativen Praxis. Die Zeitschrift ist ab Jahrgang 2003 verfügbar. Homepage: www.zse.nomos.de
Bei der Bewältigung der vielen Krisen, die die EU zur Zeit zu bestehen hat, beansprucht die Legitimationskrise Priorität, denn von der Wiedergewinnung ausreichender Akzeptanz bei den Unionsbürgern hängt die erfolgreiche Erhaltung und...
Die Vergewisserung über die europäische Integrationsgeschichte entlang der Jahrestage der Römischen Verträge zeigt, dass die Dezennien stets ein Mehr und Weniger an Krise umwehte und dass Konflikte über Personen und Richtungen wie auch...
Die EZB, obwohl nach dem grundlegenden Vertrag über die Arbeitsweise der EU nur zur Geldpolitik berechtigt, ist inzwischen zum wirtschaftspolitischen Hauptakteur in Europa geworden. Mit ihrer Rettungspolitik geht sie weit über ihr Mandat hinaus....
Die Verschuldungskrise im Euroraum ist auch sieben Jahre nach ihrem Ausbruch nicht überwunden. Das Kernproblem des gegenwärtigen institutionellen Rahmens liegt darin, dass die wirtschaftliche Stabilität in der Eurozone von wirtschafts- und...
Die europäischen Gesellschaften wuchsen seit der Unterzeichnung der Römischen Verträge trotz der Verfünffachung der Mitgliedstaaten und trotz mancher Krisen zusammen, verflochten sich, wurden sich ähnlicher und entwickelten gemeinsame Werte....
Zwar wurden die vielfältigen europäischen Krisen der vergangenen Jahre immer wieder als unüberhörbarer „Weckruf“ für die Union und ihre Vertreter bezeichnet, doch blieben sie ohne ein konsequentes Überdenken des inzwischen deutlich...