Inneres Sprechen
Ergebnisse einer Indiziensuche- Autor:innen:
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Was hat es auf sich mit dem inneren Sprechen? Es handelt sich um ein allseits bekanntes Phänomen. Wissenschaftlich lässt es sich jedoch nur schwer fassen, da es empirisch nur vermittelt untersuchbar ist. Trotz oder gerade wegen dieser Schwierigkeit begibt sich das vorliegende Buch auf die Suche nach Indizien zum inneren Sprechen. Die Erforschung des inneren Sprechens gehört zu den zentralen Themen einer kulturhistorisch fundierten Psycholinguistik. Nach einer umfassenden Recherche theoretischer Ansätze, wird eine empirische Studie dargelegt, die sich dem inneren Sprechen experimentell annähert. Psycholinguistik wird dabei als Grenz- und Übergangsfeld zwischen Psychologie und Linguistik aufgefasst, so dass die grundsätzliche Aufgabe der Psycholinguistik darin besteht, die Dualität von Sprache und Sprechen im Spannungsfeld von Linguistik (Sprachbeschreibung) und Psychologie (Sprachgebrauch) zu fassen. Diese Dualität wird von der Studie gespiegelt, wenn es beim inneren Sprechen darum geht, Aspekte der Struktur mitAspekten der Funktion in Zusammenhang zu bringen. Ergebnis dieser psycholinguistischen Untersuchung ist eine umfassende Darstellung, Reflexion und Erweiterung bisher bestehender Konzeptionen des inneren Sprechens.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-86541-406-9
- ISBN-Online
- 978-3-86541-667-4
- Verlag
- Lehmanns, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 416
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titel Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 15
- 1.1.1 Zum Zeitgeist der sprachpsychologischen Forschung der 1920er/30er Jahre Kein Zugriff
- 1.1.2 Die Entstehung der neuen sowjetischen Psychologie Kein Zugriff
- 1.1.3 Eine Fassung des kulturhistorischen Ansatzes Kein Zugriff
- 1.2.4 Die Fortsetzung der kulturhistorischen Tradition – Beyond Vygotskij Kein Zugriff
- 1.2.1 Zur Rolle der sozialen Aktivität Kein Zugriff
- 1.2.2 Entwicklung dialektisch gesehen Kein Zugriff
- 1.2.3 Sprechen und Bewusstsein – Schlüsselstellen des kulturhistorischen Ansatzes Kein Zugriff
- 1.3 Kulturhistorisch fundierte Psycholinguistik – ein Fazit Kein Zugriff
- 2.1 Eine historische Einbettung des inneren Sprechens Kein Zugriff
- 2.2.1 Aspekte der Genese inneren Sprechens Kein Zugriff
- 2.2.2 Vygotskij und Lurija: Kernpunkte des inneren Sprechens Kein Zugriff
- 2.2.3 Anan’ev und Gal’perin: „Eigene Wege“ Kein Zugriff
- 2.2.4 Sokolov, A.A. Leont’ev und Achutina: Empirisches Herangehen Kein Zugriff
- 2.2.5 Zur Wiederaufnahme und Fortsetzung des Themas inneres Sprechen Kein Zugriff
- 2.3.1 Metakognition und Metasprache Kein Zugriff
- 2.3.2 Zum Thema Sprechen und Denken aus „westlicher“ Sicht Kein Zugriff
- 2.3.3 Fazit: Ob das Sprechen beim Denken hilft? Kein Zugriff
- 2.4.1 Aspekte zum Sprechen und Denken zu Beginn der modernen Aphasieforschung Kein Zugriff
- 2.4.2 Die Lurija-Linie: der kulturhistorische Zirkel Kein Zugriff
- 2.4.3 Die Goldstein-Linie: die „Andersdenker“ in der Aphasiologie Kein Zugriff
- 2.4.4 Die Subvokalisations-Linie: Inneres Sprechen als Begleiterscheinung Kein Zugriff
- 2.4.5 Die „Grundstörungs“-Linie: auf der Suche nach dem g-Faktor Kein Zugriff
- 2.4.6 Die Raven-Matrizen Linie: Aphasie und Kognition Kein Zugriff
- 2.4.7 Ausblick und Fazit Kein Zugriff
- 2.5 Psycholinguistische Aspekte inneren Sprechens – Thesen Kein Zugriff
- 3.1.1 Der assoziationstheoretische Ansatz Kein Zugriff
- 3.1.2 Der gestaltpsychologische Ansatz Kein Zugriff
- 3.1.3 Der informationsverarbeitende Ansatz Kein Zugriff
- 3.1.4 Das Lösen komplexer Probleme Kein Zugriff
- 3.1.5 Sowjetische Denkpsychologie Kein Zugriff
- 3.1.6 Die Rolle der Sprache und des Sprechens in den Theorien des Problemlösens Kein Zugriff
- 3.2.1 Was ist ein Problem? Und: Wer hat ein Problem? Kein Zugriff
- 3.2.2 Wie löst man ein Problem? Und: Wie soll man das Problemlösen untersuchen? Kein Zugriff
- 3.2.3 Das Problem mit dem Problem – ein Fazit Kein Zugriff
- 3.3.1 Die Methode des „Lauten Denkens“ Kein Zugriff
- 3.3.2 Probleme bei der Methode des lauten Denkens Kein Zugriff
- 3.4.1 Verbalisieren führt zu einem positiven Effekt Kein Zugriff
- 3.4.2 Verbalisieren führt zu einem negativen Effekt Kein Zugriff
- 3.4.3 Verbalisieren führt zu keinem Effekt Kein Zugriff
- 3.4.4 Lautes Denken: zum Zusammenhang von Sprachstil und Denkstil Kein Zugriff
- 3.5 Zusammenfassende Überlegungen zur Rolle des (inneren) Sprechens beim Problemlösen Kein Zugriff
- 4.1.1 Problemstellung Kein Zugriff
- 4.1.2 Methode und Material Kein Zugriff
- 4.1.3 Durchführung, Bedingungen und Wahl der Stichproben Kein Zugriff
- 4.1.4 Kodierung des sprachlichen Materials Kein Zugriff
- 4.1.5 Präzisierung der Analysen und Überblick über die Hypothesen Kein Zugriff
- 4.1.6 Zur Auswertung und Statistik Kein Zugriff
- 4.2.1.1 Analyse der Zeit Kein Zugriff
- 4.2.1.2 Analyse der richtigen Antwort bzw. der Fehler Kein Zugriff
- 4.2.1.3 Analyse der Wörter und Phrasen bei Gruppe 1 Kein Zugriff
- 4.2.1.4 Analyse der sprachlichen Kategorien bei Gruppe 1 Kein Zugriff
- 4.2.1.5 Ergebnisse der Analyse grundsätzlicher Faktoren des Problemlösens sowie des Sprechens beim Problemlösen Kein Zugriff
- 4.2.2.1 Problemlösendes Sprechen und richtige Antworten Kein Zugriff
- 4.2.2.2 Problemlösendes Sprechen und Zeit Kein Zugriff
- 4.2.2.3 Zeit und richtige Antworten Kein Zugriff
- 4.2.2.4 Ergebnisse der Zusammenhänge zwischen problemlösendem Sprechen, aufgewendeter Zeit und Lösungsgüte Kein Zugriff
- 4.2.3.1 Formale Äußerungen Kein Zugriff
- 4.2.3.2 Problemlösendes Sprechen Kein Zugriff
- 4.2.3.3 Paraebene Kein Zugriff
- 4.2.3.4 Profile der sprachlichen Kategorien – Beispiele an Einzelfällen Kein Zugriff
- 4.2.3.5 Ergebnisse der Analyse guter und schlechter Problemlöser hinsichtlich der Verwendung sprachlicher Kategorien Kein Zugriff
- 4.2.4.1 Dogmatisierungsquotient Kein Zugriff
- 4.2.4.2 Negationen Kein Zugriff
- 4.2.4.3 Konjunktive Kein Zugriff
- 4.2.4.4 Selbstbezüge Kein Zugriff
- 4.2.4.5 Adversative Konjunktionen Kein Zugriff
- 4.2.4.6 Begründende Konjunktionen Kein Zugriff
- 4.2.5.1 Dogmatisierungsquotient (DQ) im Verlauf des Problemlöseprozesses Kein Zugriff
- 4.2.5.2 Negationen im Verlauf des Problemlöseprozesses Kein Zugriff
- 4.2.5.3 Konjunktiv im Verlauf des Problemlöseprozesses Kein Zugriff
- 4.2.5.4 Selbstbezüge im Verlauf des Problemlöseprozesses Kein Zugriff
- 4.2.5.5 Adversative Konjunktionen im Verlauf des Problemlöseprozesses Kein Zugriff
- 4.2.5.6 Begründende Konjunktionen im Verlauf des Problemlöseprozesses Kein Zugriff
- 4.2.5.7 Sprechstil – Beispiele an Einzelfällen Kein Zugriff
- 4.2.5.8 Der Sprechstil bei guten und schlechten Problemlösern Kein Zugriff
- 4.2.6.1 Analyse anhand der sprachlichen Kategorien Kein Zugriff
- 4.2.6.2 Betrachtung der sprachstilistischen Kriterien hinsichtlich der Gruppen Kein Zugriff
- 4.2.6.3 Annahmen zu den verschiedenen Sprech-Denk-Typen Kein Zugriff
- 4.2.7.1 Falsche Lösungen unter den drei Bedingungen Kein Zugriff
- 4.2.7.2 Falsche Lösungen – Aspekte Kein Zugriff
- 4.2.7.3 Falsche Lösungen – Exemplar eines Denkprotokolls eines Aphasikers Kein Zugriff
- 4.2.7.4 Betrachtung der falsch gelösten Aufgaben Kein Zugriff
- 4.3 Zusammenfassung der empirischen Studie Kein Zugriff
- 5.1 Was bedeutet Interiorisierung? Kein Zugriff
- 5.2 Handelt es sich beim inneren Sprechen um eine eigenständige Sprachform? Kein Zugriff
- 5.3.1 Die Dimension der Stabilisierung und Steuerung Kein Zugriff
- 5.3.2 Die Dimension der Reflexion Kein Zugriff
- 5.3.3 Die Dimension der Kooperation Kein Zugriff
- 5.4 Welche Konsequenzen haben Beeinträchtigungen der Exteriorisierungsfähigkeit? Kein Zugriff
- 5.5 Wie gelingt Menschen durch inneres Sprechen die Selbstverständigung? Kein Zugriff
- 5.6 Was ist inneres Sprechen? – eine persönliche Miniatur Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 391 - 416





