Soziale Hoffnung, liberale Ironie
Zur Aktualität von Richard Rortys politischem Denken- Herausgeber:innen:
- | |
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 145
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Der Band antwortet auf das gewachsene Interesse an Richard Rorty als einem politischen Denker und Kritiker der akademischen Linken. Er führt in Rortys Politik- und Demokratieverständnis ein und zeigt seine Relevanz für aktuelle Debatten im Kontext der Erosion liberaler Demokratie.Rorty eröffnet eine Perspektive, die sowohl den Impuls des postmodernen Individualismus als auch das Ziel einer klassenlosen Gesellschaft aufnimmt. Die Beiträge zeigen, dass er als politischer Denker leidenschaftlich Partei für eine sozialdemokratische Reformpolitik ergriff und zugleich die politischen Gegensätze zu entwirren suchte, die gegenwärtig diskutiert werden. Hierzu zählen das Verhältnis von Identitäts- und Umverteilungspolitik, die Konflikte zwischen nationaler Solidarität und menschenrechtlichem Universalismus sowie die Spannung zwischen staatlicher Politik und globaler Verflechtung. Richard Rorty war ein provokanter politischer Denker, der klassenpolitische Sozialkritik mit postmoderner Ironie verband. Rortys Spürsinn für die Probleme der neuen Linken und seine originelle Perspektive auf Liberalismus, Solidarität und Menschenrechte liefern uns wichtige Impulse für aktuelle Debatten über Staat und Demokratie Mit Beiträgen vonSusana de Castro, Susan Dieleman, Marie-Luisa Frick, Jens Hacke, Christoph Held, Dirk Jörke, Ulf Schulenberg, Christian Schwaabe, Torben Schwuchow, Martin Seeliger und Veith Selk.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8487-5734-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-9864-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 145
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 212
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Rezeptionslinien und Anknüpfungspunkte. Richard Rortys politisches Denken in der Diskussion Kein Zugriff Seiten 9 - 22 Christoph Held, Torben Schwuchow, Veith Selk
- Zwischen Liberalismus und Marxismus. Rortys Pragmatismus im politischen Kontext Kein Zugriff Ulf Schulenberg
- Richard Rorty und die epistemische Rechtfertigung der Demokratie Kein Zugriff Seiten 49 - 72 Susan Dieleman
- Liberale Demokratie und Solidarität. Richard Rortys Hoffnung für den Westen Kein Zugriff Seiten 73 - 100 Jens Hacke
- Liberalismus ohne Rationalismus. Richard Rortys kontextualistisches Bekenntnis zur Menschenrechtskultur Kein Zugriff Seiten 101 - 120 Christian Schwaabe
- Was wir von Rorty über Menschenrechte lernen können – und was nicht Kein Zugriff Seiten 121 - 140 Marie-Luisa Frick
- Muss sich die europäische Linke zwischen Nationalstaat und Internationalismus entscheiden? Überlegungen im Anschluss an Richard Rorty Kein Zugriff Seiten 141 - 158 Martin Seeliger
- Schlechte Aussichten. Richard Rortys politisches Denken in der Krise des demokratischen Liberalismus Kein Zugriff Seiten 159 - 178 Veith Selk, Christoph Held
- Intellektueller Fortschritt im Wandel der Zeit. Probleme der Feminismus-Rezeption Richard Rortys Kein Zugriff Seiten 179 - 192 Susana de Castro
- Die „neue Linke“ als Außenzirkel der Macht. Rortys Herrschaftskritik und sein Weg aus der Theoriefalle Seiten 193 - 210 Dirk Jörke, Torben Schwuchow Download Kapitel (PDF)
- Die Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 211 - 212





