Verfassung ohne Staat
Gunther Teubners Verständnis von Recht und Gesellschaft- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 136
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Auf der Grundlage der Systemtheorie hat Gunther Teubner eine soziologisch informierte Rechts- und Verfassungstheorie entwickelt, die nicht vom souveränen Staat, sondern von der funktional differenzierten Gesellschaft ausgeht. Anders als die überkommene Staatsrechtslehre annimmt, kann es Recht und Verfassung danach auch ohne Staat geben: einerseits in transnationalen Politikprozessen, andererseits in den „privaten“ Bereichen der Weltgesellschaft. Die Suche nach Einheit und Hierarchie des Rechts mag unter diesen Umständen vergeblich sein. Eine Vernetzung der verschiedenen staatlichen und nicht-staatlichen Verfassungsfragmente kann Teubner zufolge aber durch ein neuartiges Kollisionsrecht nach dem Vorbild des Internationalen Privatrechts gelingen. Mit Beiträgen vonIno Augsberg, Anna Beckers, Gralf-Peter Calliess, Pasquale Femia, Karl-Heinz Ladeur, Andreas Maurer, Riccardo Prandini, Ralf Seinecke, Thomas Vesting, Lars Viellechner
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8487-4027-7
- ISBN-Online
- 978-3-8452-8309-8
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 136
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 263
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Verfassung ohne Staat Kein Zugriff Lars Viellechner
- Recht als autopoietisches System Kein Zugriff Seiten 37 - 58 Thomas Vesting
- Reflexives Recht Kein Zugriff Seiten 59 - 80 Gralf-Peter Calliess
- Gerechtigkeit als Transzendenzformel Kein Zugriff Seiten 81 - 102 Ino Augsberg
- Generalklauseln Kein Zugriff Seiten 103 - 130 Pasquale Femia
- Vertragsnetzwerke Kein Zugriff Seiten 131 - 158 Ralf Seinecke
- Verbands- und Unternehmensverfassungen Kein Zugriff Seiten 159 - 184 Anna Beckers
- Transnationales Recht Kein Zugriff Seiten 185 - 210 Andreas Maurer
- Regime-Kollisionen Kein Zugriff Seiten 211 - 234 Karl-Heinz Ladeur
- Gesellschaftlicher Konstitutionalismus Kein Zugriff Seiten 235 - 262 Riccardo Prandini
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 263 - 263





