
Reproduktionstechnologien
Queere Perspektiven und reproduktive Gerechtigkeit- Autor:innen:
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- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Steckt in Reproduktionstechnologien queerendes Potential für Fortpflanzung und Verwandtschaft? Oder schreiben sie bestehende Machtverhältnisse fort?
Reproduktionstechnologien verändern die menschliche Fortpflanzung: In-vitro-Fertilisation ermöglicht die Zeugung ohne heterosexuellen Sex, Uterustransplantationen erlauben es Menschen ohne angeborene Gebärmutter, schwanger zu werden. In Zukunft könnte es möglich sein, dass Schwangerschaften ganz außerhalb des menschlichen Körpers stattfinden. Damit scheinen Reproduktionstechnologien die Chance zu bieten, herkömmliche Vorstellungen von Geschlecht und Sexualität zu überwinden. Steckt in Reproduktionstechnologien also jede Menge queerendes Potential für Fortpflanzung, Elternschaft und Verwandtschaft?
Wie alle gesellschaftlichen Entwicklungen sind Reproduktionstechnologien in bestehende Machtverhältnisse eingebunden: Rechtliche Regelungen und Kostenübernahmen der Krankenkassen stellen sicher, dass assistierte Reproduktion hauptsächlich für heterosexuelle, verheiratete Paare zugänglich ist. Gleichzeitig werden Reproduktionstechnologien kommerzialisiert und zu Waren in globalen Ausbeutungsverhältnissen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5048-9
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4719-9
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 58
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 4
- Geleitwort der Reihenherausgeberin Kein Zugriff Seiten 5 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 14
- Kämpfe um Reproduktive Gerechtigkeit. Oder: Was heißt eigentlich ›queere Reproduktion‹? Kein Zugriff Seiten 15 - 32 Gülden Ediger
- Technopionier_innen, Rohstoffarbeiter_innen oder neue Eugeniker_innen? Queere Perspektiven auf Reproduktionstechnologien Kein Zugriff Seiten 33 - 50
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 51 - 58




