
Monographie Open Access Vollzugriff
Die Partizipation von Kindern und Jugendlichen bei Trennung und Scheidung im familiengerichtlichen Verfahren
Rechte, Ressourcen, Repräsentation- Autor:innen:
- Reihe:
- Schriften zum Familien- und Sozialrecht, Band 8
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Die Arbeit analysiert den Ablauf familiengerichtlicher Verfahren in Kindschaftssachen nach Trennung und Scheidung konsequent aus der Perspektive des Kindes. Sie untersucht die rechtlichen und tatsächlichen Bedingungen kindlicher Partizipation, identifiziert Defizite und entwickelt Reformvorschläge de lege ferenda. Aus inter- und transdisziplinärer Perspektive werden die notwendigen Ressourcen für eine umfassende Beteiligung aufgezeigt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Kindern mit Behinderung. Abschließend wird die seit dem 01.01.2022 geltende Fortbildungspflicht für Familienrichter:innen kritisch gewürdigt. Dieser Titel erscheint auch Open Access.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-7560-4367-5
- ISBN-Online
- 978-3-7489-7323-2
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriften zum Familien- und Sozialrecht
- Band
- 8
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 237
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Vorwort
- A. EinleitungSeiten 13 - 16 Download Kapitel (PDF)
- B. Begriff und Bedeutung des KindeswohlsSeiten 17 - 20 Download Kapitel (PDF)
- 1. Beteiligtenfähigkeit
- a) Voraussetzungen der Verfahrensfähigkeit
- b) Verfahrens- und Beschwerdefähigkeit de lege ferenda
- 3. Eigenes verfahrensrechtliches Initiativrecht
- 1. Recht auf rechtliches Gehör, Art. 103 Abs. 1 GG
- aa) Fähigkeit zur Meinungsbildung
- bb) Freie Meinungsäußerung
- cc) Entscheidungsberücksichtigung
- b) Art. 12 Abs. 2 UN-KRK
- 3. Rechte des Kindes, Art. 24 Abs. 1 S. 2, 3 EU-Grundrechtecharta
- 4. Europäisches Übereinkommen über die Ausübung von Kinderrechten
- a) Bestellung
- b) Aufgaben und Rechtsstellung
- c) Qualifikationsanforderungen
- d) Novellierungen 2021 und 2025 – Kritische Zusammenfassung
- a) Persönliche Anhörung und Eindruck durch das Gericht
- b) Absehen von der Anhörung des Kindes
- 7. Bekanntgabe der Entscheidung an das Kind, § 164 FamFG
- 8. Schlussfolgerungen
- a) Bindungstheoretische Grundlagen
- aa) Fremde Situation-Test
- bb) Geschichtenerzählverfahren
- cc) Adult Attachement Interview
- dd) Kritik an der Bindungsdiagnostik
- (1) Präintentionale Phase
- (2) Intentionale Phase
- (1) Zielorientierung
- (2) Intensität
- (3) Stabilität
- (4) Autonomie
- b) Kindeswille und Alter
- (1) Gesprächsviereck nach Friedemann Schulz von Thun
- (2) Nonverbale Kommunikation
- (3) Gesprächsführung mit Kindern
- (1) Schweigen des Kindes
- (2) Suggestion
- (3) Induzierter Kindeswille
- a) Zeit(-punkt)
- (1) Informed consent gemäß § 630d BGB
- (2) Informationspflichten gemäß § 630c Abs. 2 S. 1 BGB
- (3) Übertragbarkeit auf die Partizipation des Kindes im familiengerichtlichen Verfahren
- (1) Information durch die Familiengerichte
- (2) Information durch die Verfahrensbeistände
- (3) Sichtweise der Kinder
- (1) De lege ferenda: Ergänzung des § 159 Abs. 4 S. 1 FamFG
- (2) De lege ferenda § 164 FamFG
- c) Örtlichkeit
- aa) Gericht
- bb) Verfahrensbeistand
- (1) Einbezug geschulter Fachpersonen als angemessene Vorkehrung für Kinder mit Behinderung
- (2) Einbezug geschulter Fachpersonen zum Zugang zum Partizipationsrecht in besonders vulnerablen Lebenslagen
- (3) Schlussfolgerungen
- a) Partizipation des Kindes in der außergerichtlichen Familienmediation
- b) Gerichtliche Billigung des Vergleichs und Anhörung des Kindes
- c) De lege ferenda: Ergänzung des § 156 Abs. 2 FamFG
- 3. Zusammenfassung – Möglichkeiten und Grenzen der Kindesanhörung
- a) Nachweis besonderer fachlicher Kenntnisse als Eingangsvoraussetzung, § 23b Abs. 3 S. 3 GVG
- b) Alsbaldiger Nachweis, § 23b Abs. 3 S. 4 GVG
- aa) Nachgewiesene Fortbildung als echte Eingangsvoraussetzung
- bb) Berufsbegleitende Weiterbildung
- cc) Fehlende rechtstatsächliche Umsetzungsbegleitung
- aa) Strukturlogik professionalisierten Handelns nach Ulrich Oevermann
- bb) Übertragung auf das familiengerichtliche Verfahren
- aa) Habitus-Theorie nach Pierre Bourdieu
- bb) Anforderungen an professionelles familiengerichtliches Handeln
- c) Schlussfolgerungen – Professionalisierungsbedürftigkeit
- E. ZusammenfassungSeiten 209 - 210 Download Kapitel (PDF)
- Übersicht de lege lata - de lege ferenda Vorschläge
- LiteraturverzeichnisSeiten 219 - 236 Download Kapitel (PDF)




