Sicherheit und Freiheit statt Terror und Angst
Perspektiven einer demokratischen Sicherheit- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Die demokratische Lebensform auch in Zeiten des Terrors zu erhalten, ist mehr denn je Aufgabe demokratischer Politik, sie zu denken und zu diskutieren ist Aufgabe der Wissenschaften. Politikwissenschaftliche, juristische und philosophische Beiträge bilden die kontrovers geführten Debatten um Sicherheit und Freiheit, Terror und Angst ab, vertiefen sie und führen sie kritisch weiter. Denn seit den Terroranschlägen des 11. September zeigt sich mehr denn je, wie verletzbar offene Gesellschaften und liberale Demokratien sind. Eine auch nur annähernd vollständige Sicherheitsgewährleistung ist dem Staat heute unmöglich, will er nicht zu einem totalitären Überwachungsstaat degenerieren. Eine der großen politischen Herausforderungen ist daher, präventiv und mit rechtsstaatlichen Mitteln den Gefahren des Terrors zu begegnen. Damit verbindet sich die Aufgabe, die Koordinaten von Sicherheit und Freiheit neu zu vermessen, um so den Bürgerinnen und Bürgern ein Leben ohne Angst zu ermöglichen.
Der vorliegende Sammelband diskutiert diese Problemstellungen in drei Kapiteln: „Terroristische Bedrohung und demokratischer Staat“, „Sicherheit statt Freiheit?“ und „Bürger, Staat und Sicherheit“.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5496-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2280-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Sicherheit und Gesellschaft. Freiburger Studien des Centre for Security and Society
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 298
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Demokratische Freiheit und die Sicherheit des Leviathan Kein Zugriff Seiten 9 - 25 Gisela Riescher
- Terrorismusforschung heute: Abwägungen zwischen Freiheit und Sicherheit angesichts terroristischer Bedrohung Kein Zugriff Seiten 25 - 47 Pia Oppel
- Angst, Staat und Terrorismus. Der Bürger zwischen zwei Bedrohungen Kein Zugriff Seiten 47 - 69 Felix Göttler
- „Gerechter Krieg“ oder „kleineres Übel“? Grundsatzfragen im Anschluss an Michael Ignatieff Kein Zugriff Seiten 69 - 94 Kerstin Rönsch
- Sicherheitsarchitektur als interdisziplinäres Forschungsfeld Kein Zugriff Seiten 95 - 127 Thomas Würtenberger, Steffen Tanneberger
- Der Rechtsstaat im Wandel. Zum Spannungsverhältnis von Freiheit und Sicherheit in der Bundesrepublik Deutschland Kein Zugriff Seiten 127 - 155 Nina Pietschmann
- Gibt es ein Grundrecht auf Sicherheit? Herkunft, Motiv und Wirkung des Sicherheitsdiskurses Kein Zugriff Seiten 155 - 177 Faustin Vierrath
- Demokratische Sicherheit. Theoretische Positionen im Anschluss an Barber, Etzioni und Sartori Kein Zugriff Seiten 177 - 202 Lukas Becht
- Bürger oder Feind? Zur Diskussion um das Feindstrafrecht Kein Zugriff Seiten 203 - 229 Jacob C. Mahncke
- Demokratischer Rechtsstaat und Terrorismus. Ein Feindrecht als Mittel zur Terrorismusabwehr? Kein Zugriff Seiten 229 - 249 Anda Ruf
- “All men are created equal”? Menschenrechtspolitik nach dem 11. September Kein Zugriff Seiten 249 - 273 Christine Lang
- Das Bedürfnis nach Sicherheit und die Aufgabe einer Sicherheitsethik Kein Zugriff Seiten 273 - 294 Philippe Merz
- Zeitschriften-Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 295 - 296
- Hinweise zu den Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 297 - 298





