Im Abgrund der Gottesfrage
Jürgen Habermas provoziert die Theologie- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Die Gottesfrage als solche schafft es nur selten in die großen Feuilletons. Doch genau das war im Herbst des letzten Jahres der Fall, als der 2026 verstorbene Philosoph Jürgen Habermas in einem Gruß an Thomas M. Schmidt die Kernfrage an die Theologie schlechthin stellte: Wie steht es um den christlichen, mit Allmacht ausgestatteten Gott? Bleibt die Theologie ihm verpflichtet oder löst sie die Rede von ihm, skeptisch geworden gegenüber seiner Existenz, in ein Gefühl auf, das die Lebenspraxis von Menschen zutiefst bestimmt, sie ethisch motiviert – ohne Bezug allerdings zu seiner rettenden Allmacht. Magnus Striet ordnet die Debatte ein in sich um die Gottesfrage rankenden Diskurse, die zurückgehen in eine im 18. Jh. beginnende Moderne, die die Gewissheit des freien Gottes verloren hatte. Dabei positioniert er sich eindeutig: Entweder dieser Gott oder aber kein Gott. Schließlich kann die Welt ja auch als das ausgedeutet werden, was sie ist: grundlose Welt. Von daher stellt dieses Buch zugleich eine Ehrenrettung einer Hoffnung dar, die kein Mensch aus sich selbst heraus gewährleisten kann.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-451-02669-0
- ISBN-Online
- 978-3-451-84251-1
- Verlag
- Herder, Freiburg
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 176
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Krise des Theismus – eine grobschlächtige Rekonstruktion Kein Zugriff
- Notiz: Heideggers menschenverachtender Zynismus Kein Zugriff
- Atheismus im Christentum: Eine Erinnerung an Ernst Blochs Hiob – und an Max Horkheimer und Walter Benjamin Kein Zugriff
- Neue Kontoverse um die Frage – um welchen Gott soll es gehen Kein Zugriff
- Kants Vorrangstellung der praktischen Vernunft und die bleibende Brisanz des Theodizeeproblems Kein Zugriff
- Habermas und die Religion Kein Zugriff
- Kleiner, aber zentraler Exkurs: Wie wird oder warum ist der Mensch frei? Kein Zugriff
- Zurück zu ‚Habermas und die Religion‘ Kein Zugriff
- Diskurse über Glauben und Wissen Kein Zugriff
- In Erinnerung an Thomas M. Schmidt Kein Zugriff
- Pragmatismus – und religiöses Erleben Kein Zugriff
- Als sich Sünde in Schuld … Kein Zugriff
- Umkrempelungen des Gottesbegriffs – Feuerbach und dann Schopenhauer Kein Zugriff
- Plädoyer für eine starke Transzendenz Kein Zugriff
- Warum wurde Gott Mensch? Kein Zugriff
- An den Exodus-Gott der Bibel zu glauben ist nicht widervernünftig – weil dieser Gott denkbar ist Kein Zugriff
- Gottesbeweiskritik und die bleibende Denkbarkeit des freien Gottes Kein Zugriff
- Schellings Rettungsversuch des „Herrn des Seyns“ Kein Zugriff
- Evolution und menschliche Freiheit Kein Zugriff
- Kein Gottesbeweis, aber ein vom Menschen erdachtes System der Zwecke – oder ist dies vielleicht doch von Gott gesetzt? Kein Zugriff
- Wohin die Dankbarkeit für das Daseindürfen adressieren? Kein Zugriff
- Dankbarkeit und Gnade – theologisch Kein Zugriff
- Nachwort Kein Zugriff Seiten 135 - 150
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 151 - 158
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 159 - 175






