Denkwege des Politischen
Beiträge zum Staatsverständnis Martin Heideggers- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 166
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Mit dem Namen Martin Heideggers wird vornehmlich die daseinshermeneutische Analyse der Endlichkeit und die These einer Geschichtlichkeit des Seins verbunden. Weder hat Heidegger eine normativ ausgerichtete Ethik entwickelt, noch ist er mit einer eigenständigen Staatstheorie hervorgetreten. Es verwundert daher nicht, dass der Begriff des Staates in Heideggers kritischer Rekonstruktion der metaphysischen Überlieferungstradition nahezu abwesend ist. Gleichwohl darf diese begriffliche Absenz nicht über die politischen Implikationen der geschichtsphilosophischen Narrative Heideggers hinwegtäuschen. Der vorliegende Sammelband hat zum Ziel, Heideggers Staatsverständnis erstmals systematisch zu erschließen. Mit Beiträgen vonPedro Bortoluzzi, Felix Herkert, Dr. Jan Kerkmann, Prof. Dr. Andreas Luckner, Prof. Dr. Reinhard Mehring, Prof. Dr. Daniel Meyer, Dr. Tatjana Noemi Tömmel und Milan Wenner.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8487-8222-2
- ISBN-Online
- 978-3-7489-2644-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 166
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 229
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- I. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 22 Jan Kerkmann
- Die „eigentliche Diktatur“ des Man als Phänomen der Moderne?Kulturkritik in Heideggers Sein und Zeit Kein Zugriff Seiten 25 - 56 Milan Wenner
- Die „Liebe“ zum Führer.Heideggers Seminar Über Wesen und Begriff von Natur, Geschichte und Staat in der Konkurrenz mit Carl Schmitt Kein Zugriff Seiten 57 - 84 Reinhard Mehring
- Planetarische Untergangsszenarien.Ernst Jünger und Oswald Spengler in den Schwarzen Heften Kein Zugriff Seiten 85 - 98 Daniel Meyer
- Die aporetische ‚Einförmigkeit‘ der Macht.Heideggers politisches Denken in der Abhandlung κοινόν. Aus der Geschichte des Seins (1939/40) Kein Zugriff Seiten 99 - 132 Jan Kerkmann
- Politik als praxis der Weltliebe.Zu Arendts Transformation Heideggerscher Motive Kein Zugriff Seiten 135 - 156 Tatjana Noemi Tömmel
- Mortalität, Natalität, Pluralität.Die fundamentalontologische Erschließung des Politischen bei Hannah Arendt Kein Zugriff Seiten 157 - 174 Andreas Luckner
- Bortoluzzi Was ist Europa?Heidegger und die italienische Gegenwartsphilosophie Kein Zugriff Seiten 177 - 198 Pedro Manuel
- „Herkunft aber bleibt stets Zukunft“:Zur metapolitischen Heidegger-Rezeption Alain de Benoists Kein Zugriff Seiten 199 - 228 Felix Herkert
- Autor:innenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 229 - 229





