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Monographie Kein Zugriff

Rechts- und Demokratietheorie im amerikanischen Pragmatismus

Autor:innen:
Verlag:
 28.01.2009

Zusammenfassung

Der klassische Pragmatismus steht für einen amerikanischen Sonderweg in die philosophische Moderne. Auch die Entwicklung des amerikanischen Rechtsdenkens wurde durch den Pragmatismus von C.S. Peirce und John Dewey bis heute maßgeblich geprägt. Strömungen wie der "Legal Realism" oder die "Economic Analysis of Law" wären ohne das gedankliche Fundament der pragmatistischen Philosophie nicht denkbar.

Das Buch zeichnet den Einfluss des Pragmatismus auf die amerikanische Rechtstheorie über einen Zeitraum von 150 Jahren von Oliver Wendell Holmes" "The Common Law" bis zum modernen "Legal Pragmatism" eines Richard Posner nach. Der Verfasser veranschaulicht zudem den engen Zusammenhang, der zwischen der pragmatistischen Rechtstheorie und einem deliberativen Demokratieverständnis besteht. Für die Frage, wie das Spannungsverhältnis zwischen dem Willen des demokratischen Gesetzgebers und der Autonomie des Rechtssystems aufzulösen ist, kann der Pragmatismus neue Perspektiven liefern. Deshalb ist es lohnend, sich auch auf dem alten Kontinent mit ihm auseinanderzusetzen.


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Bibliographische Angaben

Erscheinungsjahr
2009
Erscheinungsdatum
28.01.2009
ISBN-Print
978-3-8329-4153-6
ISBN-Online
978-3-8452-1330-9
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie
Band
52
Sprache
Deutsch
Seiten
332
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 18
    1. Die Vorgeschichte: Die Bewegungen des „Enlightenment“ und des „Transcendentalism“ in Nordamerika Kein Zugriff Seiten 19 - 24
        1. Kritik am cartesianischen Rationalismus Kein Zugriff
        2. Kritik an der kantischen Erkenntnistheorie Kein Zugriff
        1. Die Idee des finalen Konsensus Kein Zugriff
        2. Fallibilismus und die notwendige Gemeinschaftsbezogenheit von Forschung Kein Zugriff
        1. Der Einfluss der Ideen von Alexander Scott Bain Kein Zugriff
        2. Die Bildung von Überzeugungen Kein Zugriff
        1. Die Formulierung der pragmatischen Maxime in "How to make our ideas clear" Kein Zugriff
        2. Die Bedeutung der pragmatischen Maxime Kein Zugriff
        3. Pragmatische Maxime und naturwissenschaftliche Methode Kein Zugriff
      1. Peirce und die pragmatistische Philosophie Kein Zugriff Seiten 42 - 44
        1. Der Ursprung der Dualismen in der griechischen Philosophie Kein Zugriff
        2. Bedeutung der repräsentationalistischen Erkenntnistheorie Kein Zugriff
        1. Die neuen Methoden der Naturwissenschaften Kein Zugriff
        2. Die Übertragung der neuen Methoden auf die Philosophie Kein Zugriff
        1. Deweys Begriff der Erfahrung Kein Zugriff
        2. Die Methode wissenschaftlicher Forschung Kein Zugriff
        3. Forschung und formale Logik Kein Zugriff
        1. Evolutionistische Erkenntnistheorie Kein Zugriff
        2. Naturwissenschaften und Instrumentalismus Kein Zugriff
        1. William James: Wahrheit als Verifikation Kein Zugriff
        2. John Dewey: "Warranted assertability" statt absoluter Wahrheit Kein Zugriff
      1. Das Verhältnis von Wahrheit und Rechtfertigung Kein Zugriff Seiten 68 - 72
      1. Der Dualismus von Fakten und Werten Kein Zugriff Seiten 72 - 75
        1. Deweys Kritik an der kantischen Moralphilosophie Kein Zugriff
        2. Die Kritik am Utilitarismus Kein Zugriff
        1. Der Unterschied von "desired" und "desirable" Kein Zugriff
        2. Die Rolle von Prinzipien und Werten Kein Zugriff
        3. Die kritische Funktion der Moralphilosophie Kein Zugriff
        4. Das Kontinuum von Zielen und Mitteln Kein Zugriff
        1. Das neoaristotelische Verständnis von Selbstverwirklichung in Deweys Frühwerk Kein Zugriff
        2. Self-Realization als Prozess Kein Zugriff
        1. Die Objektivität moralischer Werte Kein Zugriff
        2. Die Kontextabhängigkeit moralischer Objektivität Kein Zugriff
        1. Das Kriterienproblem Kein Zugriff
        2. Grenzen des moralischen Prozeduralismus Kein Zugriff
        3. Grenzen der Umformulierung von Werten und Prinzipien in Hypothesen Kein Zugriff
        4. Moralische Urteilsbildung und Forschungsprozess Kein Zugriff
        1. Der Aufstieg des Pragmatismus bei W. James und J. Dewey Kein Zugriff
        2. Das vorläufige Verschwinden des Pragmatismus nach 1945 Kein Zugriff
        1. Die Rezeption des Pragmatismus bei Max Scheler und der kritischen Theorie Kein Zugriff
        2. Die Rezeption des Pragmatismus bei Eduard Baumgarten Kein Zugriff
        3. Pragmatismusrezeption bei K.-O. Apel und Jürgen Habermas Kein Zugriff
        1. Richard Rortys Anleihen bei John Dewey Kein Zugriff
        2. Der Neopragmatismus Hilary Putnams Kein Zugriff
        1. Analytische Philosophie und Repräsentationalismus Kein Zugriff
        2. Die Wende zur Sprachpragmatik Kein Zugriff
        3. Der Pragmatismus als Mittelweg zwischen Metaphysik und Postmoderne Kein Zugriff
        1. Der Gesellschaftsvertrag bei Rousseau Kein Zugriff
        2. Die volonté general Kein Zugriff
        1. Realistische Kritik des Demokratiebegriffs Kein Zugriff
        2. Demokratie als Wettbewerb um politische Macht Kein Zugriff
        3. Vergleich der Demokratietheorien Rousseaus und Schumpeters Kein Zugriff
        1. Das Programm des Progressivismus Kein Zugriff
        2. Die Rolle John Deweys Kein Zugriff
        1. Die politische Bedeutung von Kants Moralphilosophie Kein Zugriff
        2. Die Philosophie des a priori als Wegbereiter des Totalitarismus Kein Zugriff
        1. Die politische Philosophie des klassischen Liberalismus Kein Zugriff
        2. Deweys Kritik am normativen Individualismus Kein Zugriff
        3. Die Kritik am liberalistischen Demokratieverständnis Kein Zugriff
        4. Die Erneuerung des Liberalismus Kein Zugriff
        1. Deweys Neubestimmung des Freiheitsbegriffs Kein Zugriff
        2. Individuum und Gemeinschaft - Demokratie als "way of life" Kein Zugriff
        3. Die liberale Kritik an Dewey Kein Zugriff
        4. Ethisch fundierte Demokratietheorie und pragmatischer Instrumentalismus Kein Zugriff
        1. Deweys Begriff der Öffentlichkeit Kein Zugriff
        2. Die Übertragung der pragmatistischen Forschungslogik auf die Politik Kein Zugriff
        3. Deweys Ablehnung einer Herrschaft der Experten Kein Zugriff
        4. Politische Aufklärung der Zivilgesellschaft Kein Zugriff
        5. Die Idee der "Great Community" Kein Zugriff
        6. Einordnung von Deweys Demokratietheorie Kein Zugriff
        1. Öffentliche Diskussion als Kern des demokratischen Prozesses Kein Zugriff
        2. Deliberative Demokratie in der Praxis Kein Zugriff
        3. Öffentliche Vernunft und Konstitution von Gemeinschaft Kein Zugriff
        1. John Rawls' liberale Konzeption von deliberativer Demokratie Kein Zugriff
        2. Schranken des öffentlichen Vernunftgebrauchs Kein Zugriff
        1. Die Verschränkung von privater und öffentlicher Autonomie Kein Zugriff
        2. Der universelle Anspruch der Diskurstheorie Kein Zugriff
        1. Demokratische Praxis als Ausgangspunkt pragmatistischer Demokratietheorie Kein Zugriff
        2. Die demokratische Öffentlichkeit als Forschungsgemeinschaft Kein Zugriff
        3. Die demokratische Struktur des Forschungsprozesses Kein Zugriff
        4. Eine epistemologische Rechtfertigung der Demokratie Kein Zugriff
        1. Legitimität durch Verfahrensrationalität Kein Zugriff
        2. Geltungsanspruch politischer Legitimität Kein Zugriff
        1. Die Vernachlässigung der Grundrechtsproblematik im klassischen Pragmatismus Kein Zugriff
        2. Verankerung der Grundrechte in der Struktur des Forschungsprozesses Kein Zugriff
      1. Voraussetzungen deliberativer Demokratie Kein Zugriff Seiten 190 - 193
        1. Ist eine philosophische Rechtfertigung der Demokratie überhaupt möglich? Kein Zugriff
        2. Probleme von Rortys Ethnozentrismus Kein Zugriff
        1. Beruht die deliberative Demokratietheorie auf unrealistischen Voraussetzungen? Kein Zugriff
        2. Deliberative Demokratie als normatives Ideal Kein Zugriff
        3. Die Notwendigkeit eines normativ gehaltvollen Demokratieverständnisses Kein Zugriff
      1. Holmes' Biographie und seine Verbindungen zu den Pragmatisten Kein Zugriff Seiten 202 - 205
        1. Formalistische Jurisprudenz bei Austin und Langdell Kein Zugriff
        2. Zur Berechtigung des Formalismusvorwurfs Kein Zugriff
        3. Die Kritik am Formalismus in "The Common Law" Kein Zugriff
        4. Formalismus in der Rechtsprechung: Das Lochner-Urteil Kein Zugriff
        1. Die "Prediction Theory of Law" und die pragmatische Maxime Kein Zugriff
        2. Die Bedeutung der "Prediction Theory of Law" Kein Zugriff
        3. Das Verhältnis von Recht und Moral Kein Zugriff
        4. Das Verhältnis von Sein und Sollen Kein Zugriff
        1. Die Evolution des Rechts Kein Zugriff
        2. Die Rolle von Begriffs- und Systembildung Kein Zugriff
        3. Externalismus Kein Zugriff
        4. Der "man of prudent foresight" als objektiver Standard Kein Zugriff
        5. "The Common Law" als Vorstufe eines pragmatistischen Rechtsverständisses Kein Zugriff
        1. Vom organischen zum instrumentalistischen Rechtsverständnis Kein Zugriff
        2. Interessenanalyse und Folgenabschätzung Kein Zugriff
        3. "Struggle for existence" und "marketplace of ideas" Kein Zugriff
        1. "Detachment" und "Judicial Restraint" Kein Zugriff
        2. Holmes' Liberalismus Kein Zugriff
        1. Instrumentalismus statt Utilitarismus Kein Zugriff
        2. Holmes und Dewey Kein Zugriff
        1. Deweys realistischer Rechtsbegriff Kein Zugriff
        2. Die logische Methode im Recht Kein Zugriff
        3. Normbegriff und Gesetzesbindung Kein Zugriff
        1. Roscoe Pound und die Theorie der "social interests" Kein Zugriff
        2. Benjamin Cardozo: "The Nature of Judicial Process" Kein Zugriff
        3. Sociological Jurisprudence, Pragmatismus und Progressivism Kein Zugriff
        1. Der Rechtsbegriff des Legal Realism Kein Zugriff
        2. Rule-scepticism und "law in action" Kein Zugriff
        3. Wertrelativismus Kein Zugriff
        4. Legal Realism und Pragmatismus Kein Zugriff
        1. Realistischer Rechtsbegriff Kein Zugriff
        2. Instrumentalismus Kein Zugriff
        3. Folgenabwägung als zentrales Kriterium der Rechtsanwendung Kein Zugriff
        4. Rechtswissenschaft als empirische Sozialwissenschaft Kein Zugriff
        1. Realistischer Rechtsbegriff statt Dualismus von Sein und Sollen Kein Zugriff
        2. Instrumentalismus statt Autonomie des Rechts Kein Zugriff
        3. Sozialtechnologie statt Geisteswissenschaft Kein Zugriff
        4. Der Sonderweg der amerikanischen Rechtstheorie Kein Zugriff
        1. Die Kritik am pragmatistischen Rechtsbegriff Kein Zugriff
        2. Kritik an einer Überschätzung der Sozialwissenschaften Kein Zugriff
        3. Das Problem der Gesetzesbindung Kein Zugriff
        4. Dworkins Kritik am Rechtsinstrumentalismus Kein Zugriff
        1. Autonomie und Legitimität des Rechts Kein Zugriff
        2. Der Zusammenhang von Rechts- und Demokratietheorie im Pragmatismus Kein Zugriff
        3. Gesetzesbindung Kein Zugriff
        4. Gerichtliche Kontrolle des demokratischen Gesetzgebers Kein Zugriff
        1. Posners "Everyday Pragmatism" Kein Zugriff
        2. Die pragmatistischen Wurzeln der Economic Analysis of Law Kein Zugriff
        3. Posners Demokratieverständnis Kein Zugriff
        1. Elemente eines Judicial Minimalism Kein Zugriff
        2. Judicial Minimalism und deliberative Demokratie Kein Zugriff
        3. Judicial Minimalism im Verfassungsrecht Kein Zugriff
  3. Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 307 - 310
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 311 - 330
  5. Personenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 331 - 332

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