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Monographie Kein Zugriff

Bürgerbeteiligung durch lokale Bürgerpanels

Theorie und Praxis eines Instruments breitenwirksamer kommunaler Partizipation
Autor:innen:
Verlag:
 2008

Zusammenfassung

An der repräsentativen Demokratie des hierzulande praktizierten Typs wird vielfach kritisiert, dass die Wähler Mandatsträgern für die Dauer einer Wahlperiode gleichsam »Generalvollmacht« erteilen. Als Alternative werden zuweilen plebiszitäre Methoden »direkter« Demokratie oder auch Beteiligungsverfahren diskutiert, die aber nur wenige Personen einbeziehen. Chancen für breitere Teile der Bevölkerung, sich wirksam in den politischen Prozess einzubringen, ohne die gewählten Vertreter zu entmachten, scheinen nicht verfügbar zu sein. In diesem Buch wird jedoch ein praktisch gangbarer Weg hierzu vorgestellt: das lokale Bürgerpanel. Dieses Instrument zielt auf einen institutionalisierten Dialog von Rat und Verwaltung mit der Bürgerschaft durch wiederkehrende Bürgerbefragungen. Das in diesem Band präsentierte Konzept zeigt, dass verschiedene heterogen erscheinende Zielsetzungen gleichzeitig erreicht werden können: Bürgerpanels können repräsentativ, jedoch gleichermaßen für alle Bürger offen und für die Entscheider nicht nur machbar, sondern sogar attraktiv sein. Die Beteiligung kann niederschwellig organisiert und für die Kommune mit erstaunlich geringen Kosten verbunden sein.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2008
Copyrightjahr
2008
ISBN-Print
978-3-8360-7232-8
ISBN-Online
978-3-8452-6929-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Modernisierung des öffentlichen Sektors ("Gelbe Reihe")
Band
32
Sprache
Deutsch
Seiten
113
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 9
    1. 1.1 Spannungen zwischen staatlicher Entwicklung, gesellschaftlichem Wandel und Institutionenbestand der Demokratie als Bezugsrahmen Kein Zugriff
    2. 1.2 Bürgerbeteiligung als Erfordernis der Demokratieentwicklung Kein Zugriff
    3. 1.3 Die Notwendigkeit einer Entwicklung von Erfolgskriterien der Bürgerbeteiligung Kein Zugriff
    1. 2.1 Das positive Gesamtbild des „bürgerschaftlichen Engagements“ in Deutschland Kein Zugriff
    2. 2.2 Einschränkungen: Die ungleiche Verteilung des bürgerschaftlichen Engagements auf die Engagementbereiche Kein Zugriff
      1. 2.3.1 Ursachensuche bei mentalen Defiziten der Bürger/innen Kein Zugriff
      2. 2.3.2 Eine realistische Interpretation als Gegenposition Kein Zugriff
      1. 2.4.1 Mangel an Verankerungen im sozialen Umfeld der Menschen als Hemmnis Kein Zugriff
      2. 2.4.2 Mangelnde Beteiligungsmöglichkeiten als Hemmnis Kein Zugriff
      3. 2.4.3 Widerstände in kommunalen Vertretungskörperschaften und Verwaltungen als Hemmnis Kein Zugriff
      4. 2.4.4 Hemmnisse in den Beteiligungsinstrumenten und -formen selbst Kein Zugriff
      1. 2.5.1 Zugangswege zur Beantwortung der Frage nach den Bedingungen einer Steigerung der Effektivität der Bürgerbeteiligung Kein Zugriff
      2. 2.5.2 Die praktische Nutzanwendung im Blickfeld – Erfolgsfaktoren und Evaluierungkriterien der Bürgerbeteiligung Kein Zugriff
      3. 2.5.3 Evaluierungskriterien auf dem Hintergrund des Zielbilds einer breitenwirksamen Beteiligung Kein Zugriff
      1. 2.6.1 Alternative Möglichkeiten Kein Zugriff
      2. 2.6.2 Hinwendung zum „Lokalen Bürgerpanel“ Kein Zugriff
    1. 3.1 Ergebnisse der Evaluierung vorhandener Bürgerbeteiligungsansätze in der Startphase des Projekts – Ein Resümee Kein Zugriff
    2. 3.2 Das lokale Bürgerpanel als Lösungsweg Kein Zugriff
    1. 4.1 Ausgangssituation Kein Zugriff
      1. 4.2.1 Kleine Citizen’s Panels Kein Zugriff
      2. 4.2.2 Große bzw. zwei-stufige Citizen’s Panels Kein Zugriff
    2. 4.3 Die Entwicklung des Citizen’s Panel in Großbritannien Kein Zugriff
    3. 4.4 Das Citizen’s Panel – ein zwei-stufiges Konzept Kein Zugriff
    4. 4.5 Methodische Aspekte des Citizen’s Panel: Detaillierte Betrachtung Kein Zugriff
    5. 4.6 Citizen’s Panels heute Kein Zugriff
    1. 5.1 Das Forschungsprojekt „Bürgerpanels“ – Der Hintergrund der Entwicklung des „Speyerer Konzepts“ Kein Zugriff
      1. 5.2.1 Modifikationen am britischen Modell: Repräsentativität und Offenheit Kein Zugriff
      2. 5.2.2 Das Befragungsdesign des Bürgerpanels: Dialogorientierte Bürgerbeteiligung als Ziel Kein Zugriff
    1. 6.1 Der Erfolg der Befragungen Kein Zugriff
    2. 6.2 Der Misserfolg der Integration anderer, intensiverer Beteiligungsformen Kein Zugriff
    1. 7.1 Die bisherige Vernachlässigung des Funktionswerts der repräsentativen Bürgerbefragung Kein Zugriff
    2. 7.2 Der Funktionswert der repräsentativen Bürgerbefragung Kein Zugriff
      1. 7.3.1 Erhöhung der Befragungsfrequenz Kein Zugriff
      2. 7.3.2 Ermöglichung der freiwilligen Befragungsbeteiligung Kein Zugriff
      3. 7.3.3 Ermöglichung der Rückmeldung von Beteiligungsbereitschaft Kein Zugriff
    3. 7.4 Die relativ leichte Handhabbarkeit und hochgradige Kostengünstigkeit der Bürgerbefragung Kein Zugriff
      1. 7.5.1 Ergänzender Einsatz kommunikationsintensiver Beteiligungsverfahren Kein Zugriff
      2. 7.5.2 Die Bürgerbefragung als Schrittmacher- und Legitimationsinstanz Kein Zugriff
    4. 7.6 Erfordernisse der Institutionalisierung Kein Zugriff
    5. 7.7 Die Bedeutung des Bürgerpanels im Rahmen einer Implementationsstrategie der Bürgerbeteiligung Kein Zugriff
    6. 7.8 Konsultation statt Konfrontation Kein Zugriff
  2. 8. Das Bürgerpanel – eine Methode für alle Kommunen und über die kommunale Ebene hinaus? Kein Zugriff Seiten 104 - 109
  3. Literatur Kein Zugriff Seiten 109 - 113

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