Gefährliche Menschenbilder
Biowissenschaften, Gesellschaft und Kriminalität- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Interdisziplinäre Studien zu Recht und Staat, Band 47
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
In einem weit gespannten Spektrum führen Kriminalwissenschaften, Human-, Gesellschafts-, Geschichts- und Gesundheitswissenschaften in diesem Buch einen transdisziplinären Diskurs mit den Neuro-Wissenschaften. Es geht um die neuere Entwicklung von Hirnforschung und bildgebenden Verfahren und deren Hinwendung zu weit reichenden kriminologischen und kriminalpolitischen Aussagen, zum Beispiel über die Vorhersagbarkeit kriminellen Verhaltens mit Hilfe von Magnetresonanztomografie. Die Resultate bisheriger Forschung zeigen: Es geht nicht mehr nur um die Frage eines "Monismus", der Dominanz oder des Übergewichts einer Disziplin in der Fundierung gesellschaftlichen Umgangs mit Kriminalität. Es geht um die grundsätzliche Frage des Verhältnisses von Staat und Individuum, um die Frage des Menschenbildes in der post-industriellen, globalisierten Gesellschaft.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2010
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-4662-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2250-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Interdisziplinäre Studien zu Recht und Staat
- Band
- 47
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 441
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Autor:innen:
- »Können Menschenbilder von 'gefährlichen Menschen' selbst gefährlich werden?« Kein ZugriffAutor:innen:
- »Psychobiologische Grundlagen von Gewalt und Aggression« Kein Zugriff Seiten 35 - 50Autor:innen: |
- »Welche Bedeutung hat die neurobiologische Forschung für die Rechtswissenschaften und die Forensische Psychiatrie?« Kein Zugriff Seiten 50 - 64Autor:innen:
- »Langfristige Konsequenzen früher Aggressivität auf antisoziales Verhalten im frühen Erwachsenenalter« Kein Zugriff Seiten 64 - 82Autor:innen:
- »Kriminelle Körper: Über Bio(a)soziale und uns, die wir über sie schreiben« Kein Zugriff Seiten 82 - 97Autor:innen:
- »Sind die Neurowissenschaften eine Herausforderung für den Reasoning Criminal? – Einige methodologische Vorüberlegungen« Kein Zugriff Seiten 97 - 106Autor:innen:
- »Ist Biologie reduktionistisch und was ist sie noch? Komplexität, Emergenz und ...« Kein Zugriff Seiten 106 - 124Autor:innen:
- »Lebenswissenschaft und Biorenaissance in der Kriminologie« Kein Zugriff Seiten 124 - 138Autor:innen:
- »Von tierischen und menschlichen Raubtieren« Kein Zugriff Seiten 138 - 147Autor:innen: |
- »Psychoanalyse, Kriminologie und Neuro-Imaging« Kein Zugriff Seiten 147 - 162Autor:innen:
- »Neuro-soziale Hybride. Überlegungen zur nicht-reduktionistischen Integration von neuro- und sozialwissenschaftlichen Erklärungsansätzen« Kein Zugriff Seiten 163 - 186Autor:innen: |
- »Homo neurooeconomicus und homo neurosociologicus: Das Ich im Spannungsfeld von Natur und Kultur« Kein Zugriff Seiten 186 - 202Autor:innen: |
- »Die Biologie enthärten, die Natur zivilisieren« Kein Zugriff Seiten 202 - 218Autor:innen:
- »Postmoderne Leibeigenschaften« Kein Zugriff Seiten 218 - 233Autor:innen:
- »Der Körper an der Grenze des Strafrechts – zur normativen Bedingung lebenswissenschaftlichen Wissens« Kein Zugriff Seiten 233 - 242Autor:innen:
- »Zecken, Monstren, nacktes Leben – Bilder vom gefährlichen Menschen und Biowissenschaften in Patrick Süskinds Roman 'Das Parfum'« Kein Zugriff Seiten 243 - 261Autor:innen:
- »Wer hat Angst vor den Bio-Wissenschaften? – Anmerkungen zur Darstellung von Gewaltkriminalität in aktuellen Theaterstücken« Kein Zugriff Seiten 261 - 274Autor:innen:
- »Kommentar zur Arbeitsgruppe 'Lebenswissenschaften und mediale Thematisierung'« Kein Zugriff Seiten 274 - 278Autor:innen:
- »Öffentliche Inszenierung von Bedeutsamkeit. Zur performativen Struktur des 'Amoklaufs'« Kein Zugriff Seiten 278 - 291Autor:innen:
- »Die Säkularisierung des Schicksals. Zur sozialen Bedeutung von biogenetischen Theorien der Kriminalität« Kein Zugriff Seiten 291 - 312Autor:innen:
- »Bio-Wissenschaften und Kriminalität: Eine historische Perspektive« Kein Zugriff Seiten 313 - 329Autor:innen:
- »'Angeborene Minderwertigkeit'. Zum kriminalbiologischen Paradigma in der westdeutschen Kriminalwissenschaft der 1950er Jahre« Kein Zugriff Seiten 329 - 344Autor:innen:
- »Gefährliche 'Fremde' und 'Eigene', Kulturalisierung und Naturalisierung in Kriminalitätsdiskursen« Kein Zugriff Seiten 344 - 356Autor:innen:
- »Konjunkturen der Gefährlichkeit? Gefährdete Zukunft? Das wissenschaftliche und praxisbezogene Sprechen über kriminelle Jugendliche in den 1970er Jahren in der Bundesrepublik« Kein Zugriff Seiten 356 - 374Autor:innen: |
- »Geschichte und Gegenwart von Ausgrenzungspolitik. Ein Kommentar.« Kein Zugriff Seiten 374 - 378Autor:innen:
- »Konsequenzen: Lebenswissenschaften und Kriminalpolitik« Kein Zugriff Seiten 379 - 397Autor:innen:
- »Die ‚neue‘ psychopathy im Recht der Sicherungsverwahrung« Kein Zugriff Seiten 397 - 415Autor:innen:
- »Kommentar zu den Vorträgen der AG 'Reduzieren die Lebenswissenschaften die Kriminologie?'« Kein Zugriff Seiten 415 - 420Autor:innen:
- »Mögliche Konsequenzen neurowissenschaftlicher Aussagen für die Kriminalpolitik« Kein Zugriff Seiten 420 - 425Autor:innen:
- »Dilemmas der Lebenswissenschaften aus Perspektive einer interaktionistischen Kriminologie« Kein Zugriff Seiten 425 - 430Autor:innen:
- »Fünf Thesen zum Thema ‚Konsequenzen: Lebenswissenschaften und Kriminalpolitik'« Kein Zugriff Seiten 431 - 439Autor:innen:
- »Kulturalistische vs. biologische Kriminalitätserklärungen – wie sich die Bilder gleichen!« Kein Zugriff Seiten 439 - 441Autor:innen:





