Der Staat der Klassengesellschaft
Rechts- und Sozialstaatlichkeit bei Wolfgang Abendroth- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 51
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Wolfgang Abendroth ordnete sich in die Reihe marxistischer Theoretiker ein, für die das Recht bzw. eine konkrete Rechtsordnung sowohl Mittel zur Stabilisierung von (kapitalistischen) Gesellschaften wie auch ein Instrument zu ihrer Transformation darstellen konnte. Verfassungen stellen für Abendroth damit im Kern Kompromisse zwischen antagonistischen gesellschaftlichen Kräften dar. In der Bundesrepublik gehörte Abendroth zu den wenigen linken Verfassungsinterpreten, die den Kampf um die herrschende Meinung in der rechtswissenschaftlichen Verfassungstheorie auf dem Feld ihrer eigenen Begrifflichkeiten und Methodiken annahmen.
Der Band rekonstruiert die Eckpunkte der Abendrothschen Rechtstheorie und sucht nach Anschlussmöglichkeiten an das Werk Abendroths. In den Blick genommen werden dabei auch die Trans- und Internationalisierungsprozesse von Staatlichkeit sowie des (Verfassungs-)Rechts. Deutlich wird, dass Abendroths Rechts- und Gesellschaftskritik von ungebrochener Aktualität sind.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6160-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3901-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 51
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 275
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Zur Einführung Kein Zugriff Seiten 9 - 14 Andreas Fischer-Lescano, Joachim Perels, Thilo Scholle
- Möglichkeiten und Grenzen der Politik des kleineren Übels Aspekte der Biographie Wolfgang Abendroths Kein Zugriff Seiten 15 - 38 Gregor Kritidis
- Wolfgang Abendroth und der „reale Sozialismus“ Kein Zugriff Seiten 39 - 64 Uli Schöler
- Wolfgang Abendroth und die Bedeutung des Rechts für emanzipatorische Politik Kein Zugriff Seiten 65 - 80 Thilo Scholle
- Orthodoxie und historisches Bewusstsein Zur Bedeutung der Klassentheorie für den Verfassungs- und Politikbegriff von Wolfgang Abendroth Kein Zugriff Seiten 81 - 98 Frank Deppe
- Abendroth und die feministische Demokratietheorie Der Versuch einer Vermittlung Kein Zugriff Seiten 99 - 120 Lena Kreck
- Abendroth in der öffentlich-rechtlichen Sozialstaatsdebatte der 1950er Jahre Kein Zugriff Seiten 121 - 136 John Philipp Thurn
- Die Funktion des demokratischen Positivismus bei Wolfgang Abendroth Kein Zugriff Seiten 137 - 150 Joachim Perels
- Abendroths Demokratieverständnis Kein Zugriff Seiten 151 - 172 Peter Römer
- Gewerkschaftspolitik in kapitalistischen Demokratien Essentials und Anregungen aus der Abendroth’schen Gewerkschaftskonzeption Kein Zugriff Seiten 173 - 196 Hans-Jürgen Urban
- Zum Verhältnis von Wirtschaftsdemokratie und sozialer Demokratie Kein Zugriff Seiten 197 - 216 Oliver Eberl, David Salomon
- Soziale Demokratie in Europa Kein Zugriff Seiten 217 - 236 Hans-Jürgen Bieling
- Wolfgang Abendroth und das Völkerrecht Kein Zugriff Seiten 237 - 256 Andreas Fischer-Lescano, Gerhard Stuby
- Die Verfassung als Hybrid Zur Konstitutionalisierung sozialer Demokratie in der Weltgesellschaft Kein Zugriff Seiten 257 - 272 Kolja Möller
- Autor_innenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 273 - 275





