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Not a Movement of Dissidents

Amnesty International Beyond the Iron Curtain
Autor:innen:
Verlag:
 2019

Zusammenfassung

Wie der osteuropäische Menschenrechtsaktivismus das für Amnesty International so wichtige Prinzip der Unparteilichkeit auf die Probe stellte.

Der Menschenrechtsaktivismus von Amnesty International entstand inmitten des Kalten Krieges mit dem ausdrücklichen Ziel, den ideologischen Konflikt zu überwinden. Zu diesem Zweck entwickelte die Organisation das Prinzip der Unparteilichkeit. Es beruhte darauf, Menschenrechtsverletzungen in Ost und West in gleichem Maße zu kritisieren und eine gewisse Distanz zwischen Aktivisten und Gefangenen zu wahren. Die politisierte ideologische Landschaft, in der Amnesty tätig war, und der Menschenrechtsaktivismus in Osteuropa stellten diese Politik insbesondere in den siebziger Jahren in Frage. Osteuropäische Menschenrechtsaktivisten lieferten dringend benötigte Informationen über eine Region, die für Amnestys Politik der Balance wichtig war. Aber je enger die Zusammenarbeit wurde, desto mehr gerieten die Regeln von Amnesty unter Druck, insbesondere das Prinzip der Distanz. Als Aktivisten zunächst in der Sowjetunion und später in Polen versuchten, Amnesty-Gruppen und -Sektionen in ihren jeweiligen Ländern zu etablieren, wurde die Kluft zwischen den nominell universellen Regeln der Organisation und ihrer Praxis in Osteuropa deutlich.

Das Buch erscheint in englischer Sprache.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2019
ISBN-Print
978-3-8353-3412-0
ISBN-Online
978-3-8353-4330-6
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Englisch
Seiten
279
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Introduction. Impartial in the Cold War? Kein Zugriff Seiten 7 - 40
  3. 1. »He was always in danger of arrest«. Emerging dissidence and human rights activism in the early 1970s Kein Zugriff Seiten 41 - 92
  4. 2. »If only the Amnesty secretariat would allow it«. Dissidence and détente after Helsinki Kein Zugriff Seiten 93 - 160
  5. 3. »The lack of membership in the communist world will be used against us«. Gaining control over the Eastern European membership in the early 1980s Kein Zugriff Seiten 161 - 184
  6. 4. »These people cannot understand our sophisticated situation«. One ideal, many interpretations Kein Zugriff Seiten 185 - 242
  7. Conclusion. The politics of human rights in the Cold War Kein Zugriff Seiten 243 - 264
  8. Sources and Literature Kein Zugriff Seiten 265 - 275
  9. Acknowledgments Kein Zugriff Seiten 276 - 277
  10. Index of Persons Kein Zugriff Seiten 278 - 279

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