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Monographie Kein Zugriff
Befreite Arbeit?
Macht, Moral und Mindesteinkommen- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Viele Menschen arbeiten hart und fühlen sich dennoch unsicher. Dieses Buch erklärt verständlich, warum das Versprechen „Arbeit schützt vor Armut“ immer seltener gilt und welche Rolle politische Entscheidungen dabei spielen. Es beleuchtet verbreitete Annahmen über Leistung, Bürgergeld und Sozialstaat, ordnet aktuelle Debatten ein und zeigt, welche Reformen soziale Sicherheit stärken können. Auf Grundlage von Forschung und Beispielen entwickelt es das garantierte Mindesteinkommen als realistische Perspektive für eine gerechtere Arbeitsgesellschaft. Klaus-Uwe Gerhardt forscht zu Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.
Schlagworte
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-7560-3701-8
- ISBN-Online
- 978-3-7489-6850-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 281
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Abbildungen Kein Zugriff
- Infoboxen Kein Zugriff
- Tabellen Kein Zugriff
- Abkürzungen Kein Zugriff
- Zum Geleit: Arbeit im Wandel – Jenseits der Mythen Kein Zugriff Seiten 17 - 20
- Mythen über Arbeit und Sozialstaat Kein Zugriff
- Warum Mythen politisch wirksam bleiben: Legitimität, Reziprozität und moralische Ordnung Kein Zugriff
- Ziel und Aufbau des Buches Kein Zugriff
- 2.1.1 Einstimmung und Überblick Kein Zugriff
- 2.1.2 Krise ohne Schuldige: Warum der Strukturbruch den Aktivierungsstaat vorbereitete Kein Zugriff
- 2.1.3 Vom Sozialstaat zur Aktivierung Kein Zugriff
- 2.2.1 Warum Mythen in der Ökonomie besonders wirksam sind Kein Zugriff
- 2.2.2 Wissenschaftstheoretische Perspektiven Kein Zugriff
- Brücke: Arbeit, Würde und die Grenzen des Anreizdenkens Kein Zugriff
- Theoretische Schwächen der Anreizlogik Kein Zugriff
- Vom Modell zur Ideologie Kein Zugriff
- Anreizmythos: Von neuer Armut zur Lohndrückerei Kein Zugriff
- 2.3.3 Mythos Lohnabstandsgebot und Lohnspreizung: Politische Funktion und ökonomische Realität Kein Zugriff
- Internationale Evidenz: Prekarisierung als Strukturtrend Kein Zugriff
- Verweildauer in der Arbeitslosigkeit als Indikator verfestigter Prekarität Kein Zugriff
- Von Tarifbindung zu Prekarität Kein Zugriff
- 2.4.1 Mythos: Wettbewerbsfähigkeit verlangt Sozialkürzungen Kein Zugriff
- 2.4.2 Mythos: Globalisierung – zwischen Heilsversprechen und Abhängigkeit Kein Zugriff
- Ökonomisches Problemfeld: Wachstums- und Stabilitätsillusion Kein Zugriff
- Soziales und ökologisches Problemfeld: Investitionsstau und Schieflage Kein Zugriff
- Die Schuldenbremse: Investitionsbremse mit System Kein Zugriff
- Politökonomische Funktion des Niedriglohnsektors Kein Zugriff
- Sozial-ökologische Folgewirkungen Kein Zugriff
- Gesetzlicher Mindestlohn als Korrektiv des Niedriglohnsektors? Kein Zugriff
- Politökonomische Bewertung Kein Zugriff
- 2.5.2 Mythos Employability Kein Zugriff
- Von vermeintlichem Mangel zu politischer Deutungshoheit Kein Zugriff
- 2.5.4 Demografie – die Legende vom Bevölkerungswandel Kein Zugriff
- 2.6.1 Mythos: Arbeitsmarktstatistik: „Lügen mit Zahlen“ Kein Zugriff
- 2.6.2 Mythos: Langzeitarbeitslose sind häufiger krank und sterben früher Kein Zugriff
- 2.6.3 Strukturelle Barrieren überwinden – Notwendige Reformen Kein Zugriff
- Die atmende Fabrik – Ursprung einer neuen Steuerungslogik Kein Zugriff
- Zeitsouveränität als Versprechen und Realität Kein Zugriff
- Von der Befreiung über die Dekomposition zur Deregulierung Kein Zugriff
- Flexicurity – ein asymmetrisches Versprechen Kein Zugriff
- Atypische Beschäftigung – von der Brücke zur Falle Kein Zugriff
- Bilanz: Der Mythos der Freiheit Kein Zugriff
- Sanktionen: Historische Kontinuität und aktuelle Praxis Kein Zugriff
- Sanktionen: kurzfristige Effekte, langfristige Schäden Kein Zugriff
- Misstrauen als Strukturprinzip des aktivierenden Sozialstaats Kein Zugriff
- Normative Bewertung und Bilanz: Vom Disziplinarstaat zur Befähigung Kein Zugriff
- Fazit: Disziplinierung statt Integration Kein Zugriff
- Bildung als Risikodelegation Kein Zugriff
- Fördern und Fordern als Pseudoreziprozität Kein Zugriff
- Strukturelle Grenzen und symbolische Herrschaft Kein Zugriff
- Vom Humankapital zur Befähigung Kein Zugriff
- Qualifizierung als Schlüssel? Kein Zugriff
- Reichweite ≠ Rhetorik: Nichtinanspruchnahme als Lackmustest Kein Zugriff
- Bürgergeld zwischen Vertrauen und Misstrauen Kein Zugriff
- Politische Rückkehr zum alten Narrativ Kein Zugriff
- Zentrale Narrative und ihre Fortwirkung Kein Zugriff
- Vom Anreiz zum Verdacht Kein Zugriff
- Fazit: Vom Misstrauen zur Verlässlichkeit Kein Zugriff
- Mythos Sozialmissbrauch: Die 2-Prozent-Fiktion Kein Zugriff
- 3.1.3 Mythos sozialer Aufstieg durch Bildung Kein Zugriff
- 3.1.4 Leitlinien zur sozialen Mobilität und ihren Grenzen Kein Zugriff
- 3.1.5 Mythos: Der Sozialstaat ist nicht finanzierbar Kein Zugriff
- Die soziale Frage neu gestellt Kein Zugriff
- Mythos der Lohnarbeit – historisch gewachsen, keineswegs naturgegeben Kein Zugriff
- Das Speenhamland-System – Mythos und Wirklichkeit einer historischen Sozialreform Kein Zugriff
- Arbeit, Freiheit und ihre Dialektik Kein Zugriff
- Wandel des Müßiggangs und des Arbeitsfetischs Kein Zugriff
- Technik, Fortschritt und Ideologie Kein Zugriff
- 3.2.2 Mythos: Wer arbeiten will, findet auch eine Stelle Kein Zugriff
- 3.2.3 Von Kontrolle zu Vertrauen Kein Zugriff
- 3.3.1 Mythos „Sozialschmarotzer“ Kein Zugriff
- 3.3.2 Empirische Befunde zum tatsächlichen Umfang von Sozialmissbrauch Kein Zugriff
- 3.3.3 Verdeckte Armut- der blinde Fleck des Sozialstaats Kein Zugriff
- 3.3.4 Mythos: Einwanderung in die Sozialsysteme Kein Zugriff
- 3.3.5 Othering und die Logik des Misstrauens Kein Zugriff
- 3.4.1 Mythos der Kostenlawine und der angemessenen Leistungen Kein Zugriff
- Mythos Chancengleichheit – Aktivierung durch New Labour Kein Zugriff
- Der Mythos niedriger Löhne und seine wirtschaftlichen Folgen Kein Zugriff
- Mythos Entbürokratisierung Kein Zugriff
- Von der Vermittlung zur „Selbstbeschäftigungsmaschine“? Kein Zugriff
- Kontrolle ohne Nutzen Kein Zugriff
- Politische Wirkungen und diskursive Stabilität Kein Zugriff
- 3.5.2 Arbeitsgelegenheiten: Mehr Symbolik als Integration Kein Zugriff
- Kritik der Wohlfahrtsverbände Kein Zugriff
- Institutionelle Logik des Misstrauensstaates Kein Zugriff
- Gesamtgesellschaftliche Folgen Kein Zugriff
- Abwertung gesellschaftlich notwendiger Arbeit Kein Zugriff
- Historische Wurzeln der Abwertung Kein Zugriff
- Von der symbolischen zur materiellen Anerkennung Kein Zugriff
- Aufstockende: Eine neue soziale Frage Kein Zugriff
- Transferentzugsraten: Steuerung oder Subvention? Kein Zugriff
- Lohnsubventionen, Kombilöhne und Hybrid-Einkommen Kein Zugriff
- Warum negative Einkommensteuer und Bürgergeld nicht mit Kombilöhnen verwechselt werden sollten Kein Zugriff
- Mythos: Wer arbeitet, entgeht der Armut Kein Zugriff
- Prekäre Arbeit: Sozialer Abstieg statt Aufstieg Kein Zugriff
- Zwei Realitäten: Zwischen Ausbeutung und emanzipatorischer Alternative Kein Zugriff
- Arbeit als historisches Machtverhältnis Kein Zugriff
- Arbeit ohne Sinn: Das soziale Erbe der Protoindustrie Kein Zugriff
- Von der Disziplin zur Ideologie: Die Konstruktion des Arbeitsmythos Kein Zugriff
- Krise des Versprechens: Erwerbsarbeit im Wandel Kein Zugriff
- Neue Wertschöpfung und soziale Innovation: operaistische Wende Kein Zugriff
- Von der Erosion der Arbeit zur Neubegründung sozialer Teilhabe Kein Zugriff
- Prekarität als ambivalenter Möglichkeitsraum Kein Zugriff
- 4.2.2 Kulturelle Umbrüche und neue Arbeitsformen Kein Zugriff
- 4.2.3 Paradoxien der modernen Arbeitswelt Kein Zugriff
- Autonomie wird zum euphemistisch umetikettierten Arbeitsrisiko Kein Zugriff
- 4.3.2 Mythos: Digitalisierung und Arbeitszeitverkürzung sind Geschwister Kein Zugriff
- 4.3.3 Der Mythos des mobilen Arbeitens: Zwischen Autonomieversprechen und digitaler Kontrolle Kein Zugriff
- 4.3.4 Mythos: Schwarzarbeit als individuelles Fehlverhalten Kein Zugriff
- Sozialstaat ohne Wachstumszwang Kein Zugriff
- 4.4.1 Refeudalisierung der Erwerbsarbeit Kein Zugriff
- Mythos der identitätsstiftenden Arbeit Kein Zugriff
- 4.4.3 Der Mythos Work-Life-Balance: Eine kritische Betrachtung Kein Zugriff
- 4.5.1 Mythos der schönen neuen Arbeitswelt: Digitalisierung und Automatisierung Kein Zugriff
- 4.5.2 Mythos: Befreiung der Arbeit durch den technischen Fortschritt Kein Zugriff
- Elemente einer befähigenden Sozialpolitik – im Kontrast zum Innovationsparadigma Kein Zugriff
- Neue Techniken machen nicht arbeitslos Kein Zugriff
- Die 80:20-Gesellschaft Kein Zugriff
- Von der Krise der Lohnarbeit zur Befreiung der Arbeit Kein Zugriff
- 4.6.2 Strukturwandel der Arbeit und Dekommodifizierung Kein Zugriff
- 4.6.3 Sozialstaatliche Leitbilder und Mindesteinkommen Kein Zugriff
- 1. Strukturdefizite der bestehenden Grundsicherung Kein Zugriff
- 2. Institutioneller Transformationspfad (ISTS) Kein Zugriff
- 3. Ergebnisse von Feldstudien zur empirischen Evidenz Kein Zugriff
- 4. Modellvergleich der von Grund- bzw. Mindesteinkommen Kein Zugriff
- 5. Die institutionelle Alternative garantiertes Mindesteinkommen Kein Zugriff
- 4.6.5 Theoretische Grundlagen und normative Logiken eines garantierten Mindesteinkommens Kein Zugriff
- 4.6.6 Empirie reicht nicht: Mechanismus sozialer Sicherheit und Modellierung Kein Zugriff
- Erzählmuster als ordnungspolitische Scharniere Kein Zugriff
- Mythen als Blockaden politischer Vorstellungskraft Kein Zugriff
- Vom Grundeinkommen zum garantierten Mindesteinkommen Kein Zugriff
- Sozialökologische Perspektiven Kein Zugriff
- Anerkennung, Teilhabe und Arbeit neu denken Kein Zugriff
- Normative und diskurstheoretische Einordnung Kein Zugriff
- Schlussfolgerungen und Ausblick Kein Zugriff
- Zukunftsbild I: Stabilisierung durch Reform Kein Zugriff
- Zukunftsbild II: Verfestigte Unsicherheit Kein Zugriff
- Arbeit befreien – Würde garantieren Kein Zugriff
- Bibliografie Kein Zugriff Seiten 231 - 256
- Glossar Kein Zugriff Seiten 257 - 264
- 1. Begriff und analytische Funktion Kein Zugriff
- 2. Was Zufallsmatrizen sichtbar machen? Kein Zugriff
- 3. Entlarvung ökonomischer Mythen durch stochastische Modellierung Kein Zugriff
- 4. Makrostrukturelle Szenarien und Systemresilienz Kein Zugriff
- 5. Zufall ist strukturierbar – Bürgergeld, Unsicherheit und Systemstabilität Kein Zugriff
- 6. Szenarien des Arbeitsmarktnetzwerks – Kernaussagen Kein Zugriff
- 1. Zielsetzung und Modellrahmen Kein Zugriff
- 2. Grundstruktur des Modells Kein Zugriff
- 3. Mikrofundierung der Entscheidungen Kein Zugriff
- 4. Dynamische Entwicklung Kein Zugriff
- 5. Indikatoren Kein Zugriff
- 6. Szenarienanalyse Kein Zugriff
- 7. Validierung Kein Zugriff
- 8. Schlussfolgerung Kein Zugriff
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 275 - 278
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 279 - 280


