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Der institutionalisierte Dauerstreit

Theologie und Dissens in Kants Der Streit der Fakultäten
Autor:innen:
Verlag:
 12.12.2017

Zusammenfassung

Verträgt sich Religion mit Aufklärung? Was für eine Rolle spielt die Theologie dabei? Kants Der Streit der Fakultäten kommt zu dem Schluss, dass der unendliche Streit um die Religion nicht zwangsläufig zum Problem für die Aufklärung werden muss, sondern seine Institutionalisierung die beste Hoffnung für Freiheit ist: Ohne Kritik kein Fortschritt, ohne Streit bloß Irrglaube. F.W.J. Schellings, Jacques Derridas und Judith Butlers Auseinandersetzung mit Kants Werk zeigen jedoch auch, dass dabei auch die Regeln des Streites strittig werden müssen: Wer legt die Regeln fest? So wird die Kritik an Religion selbst zwangsläufig mit Kritik konfrontiert: Wer hat die Macht über den vernünftigen Diskurs? Eine antagonismustheoretische Perspektive auf dieses Problem zeigt: Aus Feinden können Gegner werden und aus Krieg Streit. Doch ob sich Fortschritt und Freiheit aus braven Debatten und Reformen oder als harter Kampf einstellt – oder eben überhaupt nicht – ist eine offene Frage.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2017
Erscheinungsdatum
12.12.2017
ISBN-Print
978-3-8487-3448-1
ISBN-Online
978-3-8452-7782-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zu Religion, Philosophie und Recht
Band
3
Sprache
Deutsch
Seiten
238
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 16
      1. Die selbstreferenzielle Vorrede. „Under the sign of reading“ Kein Zugriff
      2. Apologetik des Zufälligen oder Machtkritik? Kein Zugriff
      3. Sprachliche Strategie – strategisches Argument? Kein Zugriff
      1. Formierende statt korrumpierender Macht. Der Kampf um Einfluss und die Hierarchie der Diskurse Kein Zugriff
      2. Der republikanische Staat und sein Interesse am Frieden Kein Zugriff
      3. Die Universität als gelehrtes gemeines Wesen, Zwangsrecht und der „rechtlich-bürgerliche Zustand“ Kein Zugriff
      1. Kann Fortschritt erkannt werden? Das interpretierte Geschichtszeichen der „Denkungsart“ Kein Zugriff
      2. Fortschritt in der Geschichte und in der Moral Kein Zugriff
      3. Was ermöglicht Fortschritt? Fortschritt durch den „überlegte[n] Plan der Staatsmacht“ Kein Zugriff
      4. Zwischenfazit. Die Universität als Instrument der Regierung Kein Zugriff
      1. Die philosophische Fakultät. „Gelehrsamkeit“ für „alle Teile des Wissens“ Kein Zugriff
      1. Begrenzte Geltung: Kanon und Organon Kein Zugriff
      2. Produktiver „Antagonism“ statt „Krieg“ Kein Zugriff
      3. Das gelehrte Mein und Dein. Das Recht auf Widerspruch Kein Zugriff
      4. Streitregeln. Grundsätze der Diskurspflege Kein Zugriff
      5. Zwischenfazit Kein Zugriff
      1. Öffentlicher Vernunftgebrauch und „Institution“ in der Kantforschung. Via öffentlichem Dissens zum Konsens Kein Zugriff
      2. Vernunft im öffentlichen Vernunftgebrauch Kein Zugriff
      3. Kants „Probirstein“ der Wahrheit: Öffentlichkeit und Kommunikabilität des Denkens Kein Zugriff
      4. Zwischenfazit. Streitschrift ohne Sensus communis Kein Zugriff
      5. Habermasʼ Kantinterpretation Kein Zugriff
      6. „Gemeine Wesen“. Institution als Institutionalisierung Kein Zugriff
      7. Zwischen Freiheit und Begrenzung. Institutionalisierung einer Gelehrtenöffentlichkeit Kein Zugriff
      8. Gelehrtenöffentlichkeit gegen den „Illuminatism“ der Vernunft Kein Zugriff
      1. Zwischenfazit Kein Zugriff
    1. II.2 Problematisierung von Kants Philosophie- und Wahrheitsverständnis Kein Zugriff
      1. Streit um den „Schandfleck“ Religion. Selbstrevision und Übergriff? Kein Zugriff
      2. Religion und die Wissenschaften – Wiederaufnahme des Streits im abgesteckten Feld Kein Zugriff
      3. Streitdomestizierung durch Ausweise von Statusdifferenz. Kanon versus Organon Kein Zugriff
      4. Der Streit um die wahre Religion. Konstruierte Wahrheit, Auslegungsgrundsätze und das Vorrecht, den Sinn zu bestimmen Kein Zugriff
      5. Das domestizierte Vehikel und die Frage nach seinem Sinn Kein Zugriff
      1. „Schwierigkeiten der Auslegungskunst“ von Religion. Ein wechselseitiger Verdacht Kein Zugriff
      2. Differenz als Defizienz, „Cultus“ „ohne Religion“. Aporien Kants am Beispiel des interpretativen Umgangs mit der Reflexionstradition des Judentums Kein Zugriff
      3. Das Unvernehmen: „Cultus“ und „Streit, der vom Außerwesentlichen herrührt“ Kein Zugriff
      4. Die feindliche Mauerschau der Philosophie. Die Ruine der „biblischen Theologie“ Kein Zugriff
      5. Der Sinn der Ruine. Die Institutionalisierung der Vernunft? Kein Zugriff
      1. Ein erster Vorschlag zur Schlichtung. Offenbarung als „Symbolisierung“ im praktischen Dienst und „reflektierender Glaube“ Kein Zugriff
      2. Ein weiterer Vorschlag zur Schlichtung. Die Einheit der Widersprüche Kein Zugriff
      1. Antagonismustheoretische Kritik am Reformismus Kein Zugriff
      2. Immer nur vorläufig geregelt. Die Hegemonie des Politischen Kein Zugriff
      3. Politik und das Politische – diskursiv verfasste, soziale Wirklichkeit Kein Zugriff
      4. Antagonismustheoretische Perspektive auf die Streitschrift Kein Zugriff
      5. Ein konstitutives Außerhalb. Am Beispiel der Theologie Kein Zugriff
      6. Kritik an Antagonismustheorien Kein Zugriff
      7. Streit um den Streit Kein Zugriff
  3. Schluss. Der dauerhafte Streit der Fakultäten und dessen Institutionalisierung Kein Zugriff Seiten 222 - 230
    1. Zitation Kant und Siglenverzeichnis: Kein Zugriff
    2. Siglenverzeichnis: Kein Zugriff
    3. Zitation Hegel und Kurztitelverzeichnis: Kein Zugriff
    4. Kurztitelverzeichnis: Kein Zugriff
    5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff

Literaturverzeichnis (86 Einträge)

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