Staat und Zivilgesellschaft
Permanente Opposition oder konstruktives Wechselspiel?- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 143
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Das Verhältnis von Staat und Zivilgesellschaft lässt sich als vielschichtig, disharmonisch und dynamisch charakterisieren. Die Vielschichtigkeit ergibt sich aus den historischen Entstehungsbedingungen und den damit zusammenhängenden unterschiedlichen Möglichkeiten, die Beziehung zu denken, zu erfassen und zu strukturieren. Disharmonisch ist die Beziehung, da sie sich zwar theoretisch als gleichberechtigt denken lässt, diese Gleichberechtigung faktisch kaum vorzufinden ist. Dynamisch ist sie, da sie sich in einem permanenten Spannungsverhältnis zwischen den ideengeschichtlichen Pfadabhängigkeiten befindet und deshalb stets neu gedacht werden kann und muss. Dieser Sammelband versucht das Verhältnis von Staat und Zivilgesellschaft in seiner Komplexität zu erfassen und zu beleuchten. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Kontextabhängigkeit der Genese dieser komplizierten Beziehung gelegt. Mit Beiträgen vonNelson Chacón, Julian Dörr, Christopher Gohl, Oliver Hidalgo, Heinz Kleger, Alexander Kruska, Antoine Lévy, Andreas Nix, Edwin QuirogaMolano und Michael Zantke.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2020
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8487-6855-4
- ISBN-Online
- 978-3-7489-0952-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 143
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 249
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Staat und Zivilgesellschaft – Über Grenzen und Interdependenz einer komplizierten Beziehung Kein ZugriffAutor:innen:
- Was heißt ‚Zivilgesellschaft‘? Und wie ist ihr Verhältnis zum ‚Staat‘? Kein Zugriff Seiten 41 - 58Autor:innen:
- Zivilgesellschaft und Metapolitik: Antonio Gramsci und der gegenwärtige Populismus Kein Zugriff Seiten 59 - 82Autor:innen:
- Die „Klimahysterie“ als erfolgreiches Narrativ? Gesellschaftspolitische Wandlungsprozesse am Beispiel des Aufstiegs des Umwelt- und Klimaschutzes zum Politikfeld Kein Zugriff Seiten 83 - 118Autor:innen: |
- Wirtschaft als Teil der Zivilgesellschaft? Die Perspektive John Deweys Kein Zugriff Seiten 119 - 136Autor:innen:
- Religion, Staat und Zivilgesellschaft – Anmerkungen zu einem komplexen Dreieck Kein Zugriff Seiten 137 - 160Autor:innen:
- Hat die Orthodoxie ein „zivilisatorisches“ Projekt? Eine historisch-kritische Tour d’Horizon der Wechselwirkungen zwischen Orthodoxie und Zivilgesellschaft Kein Zugriff Seiten 161 - 196Autor:innen:
- Nomos und Raum: Akt der Gewalt oder Akt des Politischen? Staat und Zivilgesellschaft in Kolumbien Kein Zugriff Seiten 197 - 222Autor:innen:
- Zivilgesellschaft und Wissen im kolonialen Hispanoamerika des 18. Jahrhunderts: Anmerkungen und Überlegungen zur Kommunikation der Aufklärung Kein Zugriff Seiten 223 - 246Autor:innen:
- Die Autoren Kein Zugriff Seiten 247 - 249





