„Wir müssen also auch über den Staat hinaus!"
Schellings Philosophie des Politischen- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 128
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Anders als seine Weggefährten Hegel und Fichte hat sich Schelling eher randständig mit staats- und rechtsphilosophischen Fragen befasst. Seinem vorrangigen Interesse an einer fundamentalontologischen Priorisierung der menschlichen Freiheit dürfte es geschuldet sein, dass er diese im spannungsreichen Verhältnis zu übergreifenden Themenstellungen in den Blick nimmt: zur Natur als ermöglichendem Grund menschlicher Freiheit, zur Konzeption der johanneischen Kirche, zum Diskurs um die Normativität von Gut und Böse im Leben der Moderne. Zeit seines Lebens hält Schelling an Ideen von organischer Einheit, Ganzheit und Identität fest, in deren Schatten die Wirklichkeit von Staaten, die er für etwas bloß Mechanisches hält, unterbelichtet bleibt.Mit Beiträgen von Alexander Bilda, Christoph Binkelmann, Christian Danz, Franck Fischbach, Moritz May, Hans Jörg Sandkühler, Ryan Scheerlinck, Johannes-Georg Schülein, Wolfgang Schröder und Günter Zöller.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8487-4028-4
- ISBN-Online
- 978-3-8452-8310-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 128
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 302
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 16 Lore Hühn, Sebastian Schwenzfeuer
- Das politische Denken Schellings Kein Zugriff Seiten 17 - 38 Franck Fischbach
- Das Recht, der Staat und die Freiheit des Individuums.Zu Schellings kritischer Philosophie des Politischen Kein Zugriff Seiten 39 - 60 Hans Jörg Sandkühler
- Vom Rechtsstaat zum Religionsstaat.Schelling über Staat und Kirche Kein Zugriff Seiten 61 - 80 Günter Zöller
- Schellings Neue Deduction des Naturrechts (1796/97) als aphoristische Rechtsphilosophie.Ein historisch-rechtstheoretischer Einordnungsversuch Kein Zugriff Seiten 81 - 116 Wolfgang M. Schröder
- Das höchste Gut und der Staat.Zur Notwendigkeit und zum Verfall des Staates in Schellings System des transzendentalen Idealismus als Abgrenzung von Kant und Fichte Kein Zugriff Seiten 117 - 164 Alexander Bilda
- Ontologie und Staat bei Schelling und Spinoza Kein Zugriff Seiten 165 - 206 Johannes-Georg Schülein
- Schellings Politische Philosophie, oder die Grenzen der Politik Kein Zugriff Seiten 207 - 236 Ryan Scheerlinck
- Reden an die metaphysische Nation.Schellings politische Philosophie um 1807 Kein Zugriff Seiten 237 - 256 Christoph Binkelmann
- Wissenschaft, Religion und Staat.Schellings Deutung der Reformation Kein Zugriff Seiten 257 - 278 Christian Danz
- Die politische Theologie des Verfassungsstaates.Schelling und Marx über Restauration und Revolution Kein Zugriff Seiten 279 - 298 Moritz May
- Autoreninformationen Kein Zugriff Seiten 299 - 302





