Die interdisziplinäre Zeitschrift Rechtspsychologie – RPsych bietet ein wissenschaftliches Forum für die Rechtspsychologie in Forschung und Praxis und bezieht dabei auch die Nachbardisziplinen ein. Besondere Schwerpunkte liegen im Familienrecht, im Strafrecht und der Kriminologie sowie in der Sozialen Arbeit – also in den Bereichen des Rechts, in denen psychologische Gutachten und Methoden eine besonders große Rolle spielen.In der Zeitschrift finden empirische und theoretische Abhandlungen ebenso Raum, wie Darstellungen aus der Praxis. Damit spiegelt die RPsych den state of the art der Rechtspsychologie wider und trägt maßgeblich zur Qualitätssicherung bei. Ergänzt werden die Abhandlungen durch Rezensionen, Tagungsberichte und Übersichten zur Entwicklung der Rechtsprechung. Die Qualität der Beiträge wird durch ein doppelt-blindes Peer-Review-Verfahren abgesichert.Die Zeitschrift richtet sich gleichermaßen an diejenigen, die psychologische Gutachten zu erstatten haben, wie an diejenigen, die in Justiz, Verwaltung, Anwaltschaft oder Beratung mit diesen Gutachten umgehen.
Die entwicklungspsychopathologische Forschung stellt einen wichtigen Eckpfeiler für die empirische Fundierung psychologischer Sachverständigeneinschätzungen in der familienrechtspsychologischen Begutachtung dar. Dies ergibt sich daraus, dass eine...
Der Artikel befasst sich mit der Neuregelung der Ehemündigkeit durch das Gesetz gegen Kinderehen. Das Mindestalter für Eheschließung beträgt 18 Jahre. Die Möglichkeit der Befreiung durch das Familiengericht besteht nicht mehr. Eine Ehe, die...
Belastende Kindheitserfahrungen werden häufig mit der Entwicklung und Aufrechterhaltung von aggressiven, gewalttätigen bzw. delinquenten Verhaltensweisen in Verbindung gebracht. Besonders Jugendliche, die Sexualdelikte begangen haben (JS),...