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Die Spontaneität revolutionären Handelns

Autor:innen:
Verlag:
 20.12.2019

Zusammenfassung

Menschen, die sich an radikalen gesellschaftlichen Umbrüchen beteiligen, machen äußerst disparate Erfahrungen: Ihr Handeln befreit sie aus ungerechten Verhältnissen und legt den Grundstein für einen Neubeginn. Gleichzeitig führt es oftmals zur Destruktivität, Ohnmacht und Gewalt.

Diese Widersprüchlichkeit wirft grundsätzliche Fragen nach der spezifischen Vollzugsform und generellen Möglichkeit revolutionären Handelns auf. Die vorliegende Untersuchung rückt zur Erklärung das Moment der Spontaneität – als Erfahrung von Freiheit – und die in ihr wirksame Negativität in den Vordergrund. Dies wird anhand handlungstheoretischer und radikaldemokratischer Fragestellungen plausibilisiert, vor allem in Hinblick auf den Zusammenhang von politischer Freiheit und Handeln. Edmund Burkes und G.W.F. Hegels Kritik an revolutionärer Destruktivität und Negativität eröffnet dann, gegen den Strich gelesen, einen Blick auf Wesen und Wirken revolutionären Handelns.

Eine neue Deutung von Sophokles’ Antigone und anthropologische Erkenntnisse zum Spiel und Ritual reflektieren abschließend, wie Spontaneität sich in eine neue Ordnung übersetzt. Revolutionäres Handeln erweist sich so als gründend-abgründige Dynamik.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2019
Erscheinungsdatum
20.12.2019
ISBN-Print
978-3-95832-184-7
ISBN-Online
978-3-7489-1254-5
Verlag
Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
Sprache
Deutsch
Seiten
248
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Einleitung: Die Spontaneität revolutionären Handelns Kein Zugriff Seiten 9 - 17
    1. Einleitung Kein Zugriff
      1. Der primäre Grund Kein Zugriff
      2. Kausalität Kein Zugriff
      3. Kritik an der Kausalität über den Begriff des praktischen Wissens Kein Zugriff
      4. Fazit und Kritik am Subjektivitäts- und Freiheitsverständnis im Anschluss an die kausalen Handlungstheorien Kein Zugriff
      1. These: Experimentelles und spontanes Handeln Kein Zugriff
      2. Experimentelles Handeln nach G.W.F. Hegel (Pippin und Speight) Kein Zugriff
      3. Grenzen ethischer Handlungsfähigkeit (Pippin) Kein Zugriff
      4. Unabsehbarkeit und Spontaneität des Handelns . (Arendt) Kein Zugriff
      5. »Auf dem Gegenteil gegründet« – Der Ursprung der Politik Kein Zugriff
    2. Fazit: Experimentelles Handeln und Freiheit Kein Zugriff
    1. Die Dynamiken revolutionären Handelns deuten Kein Zugriff
    2. Translatio oder Renovatio Kein Zugriff
    3. Befreiung und Gründung – Wo Beginnen? (Arendt) Kein Zugriff
    4. Fazit: Probleme in den Deutungen eines revolutionären Handlungsaktes Kein Zugriff
      1. Freiheit im Staat – An Awful Gravity Kein Zugriff
      2. Macht: »inferior, unlearned, mechanical« Kein Zugriff
      3. Der Einspruch Burkes: Freiheit, Macht und Leidenschaft des revolutionären Handelns Kein Zugriff
      1. Diskurs des Erhabenen Kein Zugriff
      2. Das Erhabene als das Unheimliche Burkes Kein Zugriff
      3. Beweggründe der Leidenschaften Kein Zugriff
      4. Das Erhabene und die Selbsterhaltung Kein Zugriff
      5. Das Erhabene als Korrektiv revolutionären Handelns Kein Zugriff
    1. Fazit: Destruktivität und das Erhabene Kein Zugriff
    1. Einleitung: Revolutionäre Befreiung Kein Zugriff
      1. Dilemma der Perpetuierung der absoluten Freiheit Kein Zugriff
      2. Unbestimmtheit Kein Zugriff
    2. Ist Hegels Philosophie trotzdem eine Philosophie der Revolution? Kein Zugriff
    3. Negativität mit Hegel Kein Zugriff
    1. Zur Antigone Kein Zugriff
    2. Interpretationshypothese: Antigones revolutionäres Handeln Kein Zugriff
    3. Die Handlungsdynamik Antigones Kein Zugriff
    4. Das Unfertige und das Gesetz der Ordnung Kein Zugriff
    5. Hegels Position Kein Zugriff
    6. Kreons Geschichte oder: Wächter einer ohnmächtigen Macht Kein Zugriff
      1. Antigone versus Athene oder zwei Perspektiven auf das Neue Kein Zugriff
      2. Ironie als Strategie gegen die Gewalt der Unterwerfung Kein Zugriff
      1. Der Bruch als Form, mit der Spontaneität der Freiheit in Kontakt zu treten Kein Zugriff
      2. Eine wilde Einbildungskraft? – Widerständige Sinnlichkeit Kein Zugriff
      3. Weiter mit Schiller? Kein Zugriff
      1. Ritual und Schwellenphase Kein Zugriff
      2. Anti-Struktur und Ritual Kein Zugriff
      3. Die Vielfalt von Grenzerfahrungen Kein Zugriff
    1. Bedeutung und Konsequenzen der Spontaneität revolutionären Handelns Kein Zugriff
    2. Ambivalenz revolutionären Handelns und die Bedeutung für das Politische Kein Zugriff
  3. Danksagung Kein Zugriff Seiten 240 - 240
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 241 - 248

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