Drittwirkung im Unionsrecht
Die Begründung einer Horizontalwirkung allein durch Vorrang und unmittelbare Anwendbarkeit- Autor:innen:
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Die Arbeit entwirft eine indigen europarechtliche Lösung zum Problem der unmittelbaren Drittwirkung von primärrechtlichen Normen. Das Phänomen der Wirkung von ursprünglich abwehrrechtlich verstandenen Normen zwischen Privaten stößt häufig auf Kritik, die aus einer Übertragung von nationalstaatlichen, dogmatischen Ansätzen und Sichtweisen auf die europäische Ebene stammen.
Die Arbeit untersucht die Rechtsprechungslinien des EuGH zu Grundfreiheiten, allgemeinen Grundsätzen und den Gewährleistungen der Grundrechtecharta sowie den Wortlaut der fraglichen Normen und entwirft eine eigene Theorie, die auf das Konstrukt der Drittwirkung verzichtet. Eine Horizontalwirkung kann nach der hier dargestellten Theorie allein durch die vom EuGH entwickelten und anerkannten Konzepte "Vorrang" und "unmittelbare Anwendbarkeit" begründet werden, ohne dass es einen Rückgriff auf das Konzept der "Drittwirkung" bedarf.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-8487-3239-5
- ISBN-Online
- 978-3-8452-7591-8
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 151
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- I. Gang der Untersuchung Kein Zugriff
- 1. Unmittelbare Drittwirkung der Grundrechte Kein Zugriff
- 2. Mittelbare Drittwirkung der Grundrechte Kein Zugriff
- 3. Terminologische Feinheiten Kein Zugriff
- 1. Der Binnenmarkt, Art. 26 AEUV Kein Zugriff
- 2. Die Warenverkehrsfreiheit und Zollunion, Art. 28 ff. AEUV Kein Zugriff
- 3. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit, Art. 45 AEUV Kein Zugriff
- 4. Die Niederlassungsfreiheit, Art. 49 ff. AEUV Kein Zugriff
- 5. Die Dienstleistungsfreiheit, Art. 56 ff. AEUV Kein Zugriff
- 6. Der Kapital- und Zahlungsverkehr, Art. 63 ff. AEUV Kein Zugriff
- 7. Zwischenergebnis Kein Zugriff
- a. Rs. Walrave und Rs. Donà Kein Zugriff
- b. Rs. Bosman und Rs. Deliège Kein Zugriff
- c. Rs. Viking und Rs. Laval Kein Zugriff
- d. Rs. Fra.bo Kein Zugriff
- e. Zwischenergebnis Kein Zugriff
- 2. Private Kein Zugriff
- 3. Horizontalwirkung durch staatliche Schutzpflichten Kein Zugriff
- III. Ergebnis zu den Grundfreiheiten Kein Zugriff
- I. Wortlautauslegung der geschriebenen allgemeinen Grundsätze Kein Zugriff
- 1. Das Gebot der Entgeltgleichheit, Art. 157 AEUV Kein Zugriff
- 2. Das Diskriminierungsverbot aufgrund der Staatsangehörigkeit Kein Zugriff
- 1. Die Entwicklung des allgemeinen Grundsatzes des Verbots der Altersdiskriminierung Kein Zugriff
- 2. Die Horizontalwirkung des Verbots der Altersdiskriminierung Kein Zugriff
- IV. Zwischenergebnis Kein Zugriff
- 1. Art. 51 GRC Kein Zugriff
- a. Art. 52 Abs. 1 GRC Kein Zugriff
- b. Art. 52 Abs. 2 GRC Kein Zugriff
- c. Art. 52 Abs. 3 GRC Kein Zugriff
- d. Zwischenergebnis Kein Zugriff
- 1. Wortlautanalyse der Grundrechte der GRC Kein Zugriff
- 2. Rechtsprechung zu den Grundrechten der GRC Kein Zugriff
- 3. Zwischenergebnis Kein Zugriff
- 1. Wortlautanalyse der Grundsätze der GRC Kein Zugriff
- 2. Rechtsprechung zu den Grundsätzen der GRC Kein Zugriff
- 3. Zwischenergebnis: Die Grundrechtecharta Kein Zugriff
- 1. Die EMRK und ihre völkerrechtliche Natur Kein Zugriff
- 2. Grundsatz: Schutzpflichten Kein Zugriff
- a. Restitutionsklagen Kein Zugriff
- b. Nationale Gerichte und die Beachtung der EGMR-Rechtsprechung Kein Zugriff
- V. Zwischenergebnis Kein Zugriff
- I. Rekapitulation und Erklärungsmuster Kein Zugriff
- II. Eine alternative Theorie Kein Zugriff
- III. Bewertung und Ausblick Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 145 - 151





