Max Webers Konstruktionslogik
Sozialökonomik zwischen Geschichte und Theorie- Autor:innen:
- Reihe:
- Fundamenta Juridica, Band 54
- Verlag:
- 2007
Zusammenfassung
Diese Untersuchung lässt Max Webers Werk in neuem Licht erscheinen. Im Wege einer Diskurs-Archäologie verfolgt der Autor die in der soziologischen Rezeption überlagerten Spuren von Webers Herkunftsdisziplinen, Jurisprudenz und Politische Ökonomie, und deckt konsequent die systematische Bedeutung dieses Hintergrunds für Anlage, Methodik und Gegenstand von Webers Werk auf.
Erst mit dieser Perspektive wird deutlich, wie Weber der tiefen Krise, in welche die deutsche Politische Ökonomie um die Wende zum 20. Jahrhundert durch den Widerstreit zwischen historischer und theoretischer Schule geraten war, mit einer neuen Grundlegung der Wirtschaftswissenschaft als Sozialökonomik zu begegnen suchte. Hierzu diente ihm das soziologische Beginnen vor allem als Mittel der methodischen Kritik. Dadurch konnte Weber den Historismus überwinden, ohne das Anliegen der historischen Schule aufzugeben: die Erforschung der Geschichte und Entfaltungsbedingungen der Wirtschaft im Kontext einer weit umgreifenden Kulturanalyse.
Die Rekonstruktion von Webers Kapitalismus-Begriff bietet dabei eine geeignete Probe für die diagnostische Leistungsfähigkeit seines konstruktionslogischen Verfahrens. Dies führt schließlich auf ein für Webers Werk zentrales Motiv: den "Kampf der formalen mit der materialen Rationalität".
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2007
- ISBN-Print
- 978-3-8329-2517-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0116-0
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Fundamenta Juridica
- Band
- 54
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 350
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
- Einleitung und Problemaufriß Kein Zugriff Seiten 13 - 22
- Wegmarken: Juristische Schulung und politisch-ökonomischer Fortgang Kein Zugriff Seiten 23 - 37
- Ein ›Jünger der historischen Schule‹ Kein Zugriff
- Der Gegenstand Kein Zugriff
- Die historisch-ethische Richtung Kein Zugriff
- Eine ›politische Wissenschaft‹ Kein Zugriff
- Wissenschaftliche Entfaltung: Die Konzeption der Sozialökonomik Kein Zugriff Seiten 75 - 94
- Der soziologische Ansatz im Verhältnis zur Jurisprudenz Kein Zugriff Seiten 95 - 106
- Sinnadäquanz Kein Zugriff
- Kausaladäquanz Kein Zugriff
- Der noematische Eintrag in Richtung auf eine Handlungstheorie Kein Zugriff
- Rechtsdogmatik, Rechtsgeschichte und Rechtssoziologie Kein Zugriff
- Idealtypus und historisches Verstehen Kein Zugriff Seiten 129 - 137
- Sozialökonomische Problemtitel: Die Kontroverse mit Werner Sombart Kein Zugriff Seiten 137 - 149
- Wirtschaftsstufen, Wahlverwandtschaft und der Kapitalismus-Begriff Kein Zugriff Seiten 149 - 158
- Die These vom ›Paria‹-Kapitalismus in differentialanalytischer Entfaltung Kein Zugriff Seiten 158 - 170
- Probleme der theoretischen Begriffsbildung (E.v. Böhm-Bawerk) Kein Zugriff Seiten 171 - 175
- Sozialökonomik und Finanzwissenschaft (A.Wagner) Kein Zugriff Seiten 175 - 178
- Auch eine Begründung der ›Socialwissenschaft‹ (G. Jellinek) Kein Zugriff Seiten 178 - 181
- Kapitalismus in sozialökonomischer Fragestellung (A.E.F. Schäffle) Kein Zugriff Seiten 181 - 183
- Gliederungsübersicht zu Max Webers Vorlesungs-»Grundriss« (1898) Kein Zugriff Seiten 183 - 190
- Stoffverteilungsplan zum neuen »Handbuch der Politischen Oekonomie« (1910) Kein Zugriff Seiten 190 - 193
- Übersicht zum Gesamtwerk »Grundriß der Sozialökonomik« (1914) Kein Zugriff Seiten 193 - 194
- Gliederungsplan GdS, Abt. III: »Wirtschaft und Gesellschaft« (1914) Kein Zugriff Seiten 194 - 194
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 195 - 278
- Bibliographischer Anhang Kein Zugriff Seiten 279 - 318
- Personenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 319 - 326
- Sachverzeichnis Kein Zugriff Seiten 327 - 350





