Staatsverschuldung in Nordrhein-Westfalen
Trends der Finanzpolitik und Gründe für die generationenschädliche Überschuldung - Ein Erfahrungsbericht mit zeitgeschichtlich veranlasstem Ausblick- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zum öffentlichen Recht und zur Verwaltungslehre, Band 81
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Die Staatsverschuldung steht im Brennpunkt der Krise am Finanzmarkt. Das betrifft nicht nur die instabilen Länder des Euroraums. Mit der Bundesrepublik hat auch das einst finanzstärkste Bundesland Nordrhein-Westfalen Anteil an der generationenschädlichen Hochverschuldung. Welche Schwachstellen den Prozess trotz finanzpolitischer und rechtlicher Schranken förderten, wird an Hand von Beispielen auf der Führungsebene und im Gesetzesvollzug erläutert. Die kritische Evaluierung führt zu Folgerungen für eine Optimierung der Haushaltsstrategie und der Administration. Auswirkungen auf die föderale Struktur des Gesamtstaates werden angemerkt. Eine Facette stellt die Neubesinnung des Steuerbegriffs dar; denn die Steuer aus ihrem Ghetto der Voraussetzungslosigkeit zu lösen und den Äquivalenzgedanken in moderner Gestalt zu beleben, ist ein Gebot der Stunde für den demokratischen Rechts-, Sozial- und Kulturstaat.
Im Vorfeld der 2020 auch in Nordrhein-Westfalen wirksam werdenden Schuldenbremse mündet die Historiographie in die haushaltspolitische Befindlichkeit des Landes ein. So entsteht ein Erfahrungsbericht mit zeitgeschichtlich veranlasstem Ausblick auf die Zukunft des Landes, die von einer tiefgreifenden Verwandlung der Bürgergesellschaft gekennzeichnet sein wird.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2012
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-7063-5
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3702-2
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zum öffentlichen Recht und zur Verwaltungslehre
- Band
- 81
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 179
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10 Eberhard Fricke
- Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 11 - 12 Eberhard Fricke
- Einführung Kein Zugriff Seiten 13 - 22 Eberhard Fricke
- Abschmelzen der zur Restefinanzierung vorhandenen Bardeckung Kein Zugriff Seiten 23 - 27 Eberhard Fricke
- Explosion der Kreditfinanzierung des Landeshaushalts Kein Zugriff Seiten 27 - 33 Eberhard Fricke
- Wirkung der von Adolph Wagner entdeckten Gesetzmäßigkeiten auf den Landesetat Kein Zugriff Seiten 34 - 36 Eberhard Fricke
- Auswirkungen des Keynesianismus Kein Zugriff Seiten 36 - 38 Eberhard Fricke
- Deutsch-deutsche Einigung Kein Zugriff Seiten 38 - 40 Eberhard Fricke
- Sonstiges Kein Zugriff Seiten 40 - 40 Eberhard Fricke
- Das Land als Leistungsträger Kein Zugriff Seiten 41 - 44 Eberhard Fricke
- Politische Führung Kein Zugriff Seiten 45 - 55 Eberhard Fricke
- Gesetz und Rechtsanwendung Kein Zugriff Seiten 55 - 59 Eberhard Fricke
- Haushaltsverwaltung Kein Zugriff Seiten 59 - 69 Eberhard Fricke
- Folgerungen nach verfassungsgerichtlicher Normenkontrolle Kein Zugriff Seiten 69 - 73 Eberhard Fricke
- Fachpolitik versus Finanzpolitik Kein Zugriff Seiten 74 - 80 Eberhard Fricke
- Resümee Kein Zugriff Seiten 81 - 95 Eberhard Fricke
- Eberhard Fricke
- Plädoyer für die Rückkehr zu einer regulären Finanz- und Haushaltspolitik Kein Zugriff Eberhard Fricke
- Verfassungsrechtliche Fundierung der Nachhaltigkeit Kein Zugriff Seiten 104 - 114 Eberhard Fricke
- Neudefinition des Steuerbegriffs Kein Zugriff Seiten 114 - 125 Eberhard Fricke
- Verdichtung des Landeshaushaltsrechts Kein Zugriff Seiten 125 - 129 Eberhard Fricke
- Geld und öffentlicher Haushalt im curricularen Angebot der Schule Kein Zugriff Seiten 129 - 130 Eberhard Fricke
- Veränderungen in der Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 131 - 134 Eberhard Fricke
- Generationenwechsel Kein Zugriff Seiten 134 - 141 Eberhard Fricke
- Conclusio Kein Zugriff Seiten 142 - 152 Eberhard Fricke
- Anhang Kein Zugriff Seiten 153 - 168 Eberhard Fricke
- Schrifttum Kein Zugriff Seiten 169 - 176 Eberhard Fricke
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 177 - 178 Eberhard Fricke
- Der Autor Kein Zugriff Seiten 179 - 179 Eberhard Fricke




