
#meinfernsehen 2021
Bürgerbeteiligung: Wahrnehmungen, Erwartungen und Vorschläge zur Zukunft öffentlich-rechtlicher Medienangebote- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Wie soll die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Fernsehens aussehen? Eine Frage, die normalerweise von Expertinnen und Experten und Akteurinnen und Akteuren des Mediensystems diskutiert wird, wurde im Rahmen der Online-Partizipationsplattform #meinfernsehen2021 auf interessierte Bürgerinnen und Bürger ausgeweitet. Die vorliegende Publikation stellt das Verfahren, die Inhalte sowie die Ergebnisse des Beteiligungsprojekts dar und verhandelt darüber hinaus den Status Quo des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, verordnet diesen im allgemeinen Diskurs und wagt einen Blick in die (mögliche) Zukunft. Mit Beiträgen vonChristoph Bieber, Christiane Eilders, Katharina Esau, Tim Gensheimer, Frauke Gerlach, Gerd Hallenberger, Dominique Heinbach, Julian Junggeburth, Henri Mütschele, Christoph Neuberger, Sarah Nienhaus, Karl-Nikolaus Pfeifer, Lena Reuters, Anne Schulz, Jonathan Seim, Anna Soßdorf, Matthias Trénel, Viviana Warnken, Lena Wilms und Marc Ziegele.
Schlagworte
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8487-8489-9
- ISBN-Online
- 978-3-7489-2869-0
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 336
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
- Einleitung der HerausgeberinnenSeiten 9 - 16 Download Kapitel (PDF)
- #meinfernsehen2021: Zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen FernsehensSeiten 17 - 20 Thomas Krüger Download Kapitel (PDF)
- Christiane Eilders, Frauke Gerlach Download Kapitel (PDF)
- 1. Einleitung
- 2. Diskursive Partizipation als Prinzip
- 3.1 Reform der Medienordnung
- ARD-Zukunftsdialog
- NDR-Dialogwoche
- 4. #meinfernsehen2021
- 5. Was haben wir gelernt?
- Frauke Gerlach Download Kapitel (PDF)
- 1. Gesamtangebot für alle (§ 26 Abs. 1, S. 4 MStV-E) und der kontinuierliche Dialog mit der Bevölkerung (§ 31 Abs. 2d MStV-E)
- 2. Teilhabe an der Informationsgesellschaft (§ 26 Abs. 1, S. 6, 7 MStV-E)
- 3. Qualitätskontrolle und Qualitätsstandards: Aufgabenzuwachs für die Gremien
- 4. Fazit
- Karl-Nikolaus Peifer Download Kapitel (PDF)
- 1. Rundfunkfinanzierung in der öffentlichen Debatte
- 2. Rundfunkfinanzierung – warum so?
- I. Entgeltfinanzierung statt Bürgerabgabe?
- II. Verzicht auf Werbung?
- III. Senkung des Rundfunkbeitrags
- IV. Zahlung nur für genutzte Inhalte
- V. Mitbestimmung bei der Zubilligung oder Verteilung des Beitrags
- 4. Fazit
- Christoph Bieber Download Kapitel (PDF)
- 1. „Gremien“ im Online-Verfahren
- 2. Reformbedarf und Reformansätze
- 3. Ausblick
- Lena Reuters Download Kapitel (PDF)
- 1. Auf der Suche nach Halt in der Flut an Informationen
- 2. Wo werden die Wellenbrecher aufgestellt?
- 3.1 Nachrichtensendung
- 3.2 Dokumentation und Magazin
- 3.3 Talkshow
- 4. Fazit: Dabei sein ist alles
- Christoph Neuberger Download Kapitel (PDF)
- 1. Einführung
- 2. Die Programmatik des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
- 3. Plattform und Pipeline als Prinzipien
- 4. Plattformen in der heutigen Praxis
- 5. Die öffentlich-rechtliche Plattform als Projekt
- Gerd Hallenberger Download Kapitel (PDF)
- Vom Lesen zwischen den Zeilen
- Muss Unterhaltung überhaupt sein…?
- … und wenn ja, welche? Und welche nicht?
- Humor plus
- Die sportliche Herausforderung
- Anstatt eines Fazits: Schwierige Aufgaben, aber mit Hoffnungsschimmer
- Lena Reuters, Anna Soßdorf Download Kapitel (PDF)
- 1. Einleitung ‒ Was sehen die Fernsehzuschauenden der Zukunft?
- 2. Status quo ‒ Das lineare Fernsehen ist tot, lang lebe …
- Alltagsbegleitung und Orientierung
- Keine Qual der Wahl? ‒ Selbstgewählte vs. vorgegebene Fernsehnutzung
- Mediathek ‒ fernsehen an jedem Ort, zu jeder Zeit, auf allen Geräten
- Blick über den Bildschirmrand ‒ Horizonterweiterung und unerwartetes Lernen
- Event-Fernsehen: Das gemeinsame Lagerfeuer-Erlebnis vor dem Bildschirm?
- Interaktives Fernsehen ‒ Zuschauende mitten drin statt nur dabei
- 4. Fazit: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und sein „Public Value”
- Anna Soßdorf, Viviana Warnken Download Kapitel (PDF)
- 1. Wandel der Fernsehlandschaft in einer digital geprägten Welt
- 2. Digitale, mediale und informationale Kompetenzen
- 3. Welche Medienkompetenzen finden sich in Bezug auf das öffentlich-rechtliche Fernsehen?
- Vorhandenes Wissen vs. Reduktions- und Priorisierungsabsichten
- Information und Bildung
- Unterhaltung und Kultur
- Strukturelle Gegebenheiten
- 5. Fazit: Das Medienwissen ist ausbaufähig, aber das Fernsehen allein wird diese Lücken nicht füllen können
- Anne Schulz Download Kapitel (PDF)
- Ein öffentlich-rechtliches Nachrichtenangebot für alle
- Das Vertrauen der jungen Erwachsenen
- Erwartungen an Objektivität & Unparteilichkeit
- Fazit
- Tim Gensheimer Download Kapitel (PDF)
- Hintergrund und Anlage der Studie
- Fernseh-Verhalten
- „Gutes“ und „schlechtes“ Fernsehen
- Öffentlich-rechtliches vs. privates Fernsehen
- Unterhaltung
- Information
- Künftiger Zugang und Nutzung
- These: Für die Talkshows braucht es frische Ideen für Formate, neue Moderierende und regelmäßige Innovationen
- These: Dokumentationen sollen diverser gestaltet werden, sodass nicht immer ähnliche Themen im Fokus stehen.
- These: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll grundsätzlich auf YouTube präsent sein.
- These: Der Programmanteil an Satire-Formaten soll erhöht und neue Formate sollen kontinuierlich entwickelt werden.
- These: Serien/Filme sollen stärker auf aktuelle Debatten eingehen und auf Probleme der Gesellschaft aufmerksam machen.
- These: In den Nachrichten soll mehr über „vergessene“ oder „vernachlässigte“ Themen berichtet werden.
- These: Der Anteil an Unterhaltung soll zugunsten dokumentarischer und nachrichtlicher Formate verringert werden.
- These: Öffentlich-rechtliche Angebote sollen stärker auf unterschiedliche Alters- und Zielgruppen zugeschnitten werden.
- Zusammenfassung und Einordnung
- Marc Ziegele, Christiane Eilders Download Kapitel (PDF)
- 1. Einleitung
- 2. Deliberation als normativer Rahmen für die Qualität von Diskussionsbeiträgen bei #meinfernsehen
- 3. Zusammenhänge zwischen der deliberativen Qualität von Diskussionsbeiträgen und ihrer Bewertung durch andere Nutzer:innen
- 4. Methode und Operationalisierung der zentralen Variablen
- 5.1 Zahl der vergebenen Bewertungen
- 5.2 Zusammenhänge zwischen der deliberativen Qualität von Diskussionsbeiträgen und der Zahl ihrer Bewertungen
- 6. Diskussion
- Dominique Heinbach, Lena Wilms Download Kapitel (PDF)
- 1. Einleitung
- 2.1. Stufe 1: Auswahlkriterien für Moderation
- 2.2. Stufe 2: Formen und Stile von Moderation
- 3. Untersuchungsgegenstand: Moderation bei #meinfernsehen2021
- 4. Methode
- 5.1. Auswahl der moderierten Kommentare
- 5.2. Formen und Stile interaktiver Moderation
- 6. Diskussion
- Sarah-Michelle Nienhaus, Henri Mütschele Download Kapitel (PDF)
- 1.1. Argumentation als Kerndimension von Deliberation
- 1.2. Narration als Erweiterung von Deliberation
- 2. Annahmen zur Häufigkeit von Argumentation und Narration im Kontext von Deliberation
- 3. Methodisches Vorgehen
- 4. Ergebnisse der Analyse
- 5. Diskussion der Ergebnisse
- Christiane Eilders, Katharina Esau Download Kapitel (PDF)
- 1. Einleitung
- 2. Stand der Forschung und Forschungsfragen
- 3. Empirische Befunde
- 4. Diskussion
- Jonathan Seim Download Kapitel (PDF)
- 1. Einleitung
- 2. Repräsentativität & Diversität von Beteiligung
- 3. Repräsentativität oder Diversität?
- 4. Zusammensetzung der Teilnehmendenschaft
- 5.1. Ergänzende Instrumente und alternative Verfahrensdesigns
- 5.2. Umgang mit imperfekten Beteiligungsergebnissen
- 6. Fazit
- Julian Junggeburth Download Kapitel (PDF)
- 1. Die Bedeutung des Ausstiegs für die kollektive politische Meinungsbildung
- 2. Untersuchungsdesign und Vorgehen
- Motiv: Heterogene Meinungsverteilung
- Motiv: Homogene Meinungsverteilung
- Motiv: Diskussionsthema
- Das Phänomen „Einmal-Kommentierende“
- Motiv: Befriedigung der eigenen Selbstdarstellung
- Motiv: Erfüllung von Kompetenzerwerb und -erleben
- Motiv: fehlende Reaktionen
- Das Phänomen „Kollektivausstieg“
- Motiv: Form der Moderation
- Das „Scheinwerfer-Phänomen“
- Weiterer Einflussfaktor: Persönlichkeit
- 4. Fazit
- Einleitung
- 1. Auftaktkonferenz
- 2. Online-Beteiligung
- 3. Abschlusskonferenz
- 4. Umsetzung
- Auswertung und Ergebnisse
- Fazit
- 1. Die Beteiligungsplattform und das Verfahren
- 2. Die Fokusgruppen-Interviews
- 3. Die Codierung und Auswertung der Daten nach der quantitativen Inhaltsanalyse
- 4. Die EvaluationSeiten 331 - 334
- Literatur
- V. Autorinnen und AutorenSeiten 335 - 336 Download Kapitel (PDF)
- VI. Danksagung Kein Zugriff




