Die Sophisten
Ihr politisches Denken in antiker und zeitgenössischer Gestalt- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 132
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Die Sophisten waren und sind umstritten. In der Zeit des Perikles, der Hochblüte der griechischen Kultur, als Wanderlehrer in Griechenland tätig, bewirkten sie mit ihrer Lehrtätigkeit, welche die verschiedensten Wissensgebiete umfasste, einen grundlegenden Blickwandel: Ihre Befassung mit Erkenntnistheorie, Rhetorik und Politik lenkte den Blick vom Kosmos zurück auf den Menschen. Indem sie den Menschen in den Mittelpunkt ihres Denkens stellten, ja ihn sogar zum Maß aller Dinge erklärten, wendeten sie sich zugleich gegen die traditionelle Sittlichkeit, die in der Regel religiös begründet war. So waren sie für die einen gefeierte Aufklärer, für die anderen jedoch Zerstörer der Tradition. Diese Ambivalenz in der Einschätzung ihres Wirkens ist bis heute geblieben. Was auch geblieben ist und von Moderne wie Postmoderne aufgenommen wurde, sind wesentliche Ansätze ihres Denkens: z. B. ihr erkenntnistheoretischer Relativismus, ihre Vertragstheorie und ihre Lehre vom Recht des Stärkeren. Weil ihr Denken so aktuell ist, untersucht der vorliegende Band nicht nur die antiken Sophisten, sondern vergleicht sie auch mit ihren modernen und postmodernen Wiedergängern wie bspw. Nietzsche, Butler und Foucault.Mit Beiträgen von Viktoria Bachmann, Thomas Buchheim, Bettina Fröhlich, Benjamin Hahn, Hendrik Hansen, Raul Heimann, Johannes Hoerlin, Vanessa Jansche, Christina Kast, Peter Kainz und Barbara Zehnpfennig.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2019
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8487-1451-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-5497-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 132
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 285
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einführung Kein Zugriff Seiten 9 - 12Autor:innen:
- Sophistische Kunst und die Mittel menschenmöglicher Korrektur am Gegebenen Kein ZugriffAutor:innen:
- Was ist der Sophist? Eine Spurensuche in Platons Dialogen Kein Zugriff Seiten 51 - 74Autor:innen:
- Sophistische Anthropologie am Beispiel des Protagoras Kein Zugriff Seiten 75 - 100Autor:innen:
- Sophistische Selbsterkenntnis im Dialog Charmides Kein Zugriff Seiten 101 - 122Autor:innen:
- Sophistische Vertragstheorie: Protagoras Kein Zugriff Seiten 123 - 142Autor:innen:
- Das Recht des Stärkeren in den sophistischen Machttheorien Kein Zugriff Seiten 143 - 164Autor:innen:
- Antiker und moderner Relativismus? Protagoras und Judith Butler Kein Zugriff Seiten 165 - 194Autor:innen:
- Freiheit, Relativismus und politische Praxis – Ein struktureller Vergleich zwischen Protagoras und Michel Foucault Kein Zugriff Seiten 195 - 220Autor:innen:
- Subjektivität und Macht: Protagoras, Nietzsche und Foucault im Vergleich Kein Zugriff Seiten 221 - 240Autor:innen:
- Sophistik und Spieltheorie. Die Modernität sophistischen Denkens und die Grenzen des (methodologischen) Individualismus Kein Zugriff Seiten 241 - 264Autor:innen:
- Die Geburt der Tyrannis aus dem Geiste der Sophistik – Thrasymachos und Nietzsche Kein Zugriff Seiten 265 - 284Autor:innen:
- Die Autoren Kein Zugriff Seiten 285 - 285





