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Monographie Kein Zugriff

Zweifel und Gewissheit

Skeptische Debatten im Mittelalter
Autor:innen:
Reihe:
Klostermann Rote Reihe, Band 47
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Können wir etwas wissen? Verleiten uns Sinnestäuschungen, Träume und Halluzinationen nicht immer wieder dazu, falsche Meinungen zu bilden? Ist es nicht sogar denkbar, dass Gott oder ein böser Dämon in den Erkenntnisprozess eingreift und uns falsche Meinungen eingibt? Diese skeptischen Fragen wurden bereits im Mittelalter scharfsinnig diskutiert. Sie bildeten den Ausgangspunkt für eine sorgfältige Analyse des Wissensbegriffs und für eine kritische Prüfung von Wissensansprüchen. Diese Studie, die sich auf Theorien des 13. und 14. Jahrhunderts konzentriert, rekonstruiert die skeptischen Diskussionen im historischen Kontext, wertet sie in systematischer Hinsicht aus und schlägt dabei auch einen Bogen zu Gegenwartsdebatten. Es wird untersucht, welche skeptischen Argumente entwickelt wurden, von welchen theoretischen Annahmen sie ausgingen und welche Funktion sie in den erkenntnistheoretischen Debatten hatten. So soll deutlich werden, dass skeptische Debatten keineswegs eine "Verfallserscheinung" des späten Mittelalters sind, sondern Ausdruck einer Zeit äußerst lebhafter und innovativer Grundsatzdebatten. Die Studie geht auf prominente Philosophen wie Thomas von Aquin, Heinrich von Gent, Johannes Duns Scotus, Wilhelm von Ockham und Johannes Buridan ein, berücksichtigt aber auch weniger bekannte Autoren, die in den spätmittelalterlichen Kontroversen eine wichtige Rolle spielten. Diese Debatten sind auch heute noch anregend, weil sie verdeutlichen, dass die skeptische Herausforderung Anlass zur Ausformulierung ganz unterschiedlicher erkenntnistheoretischer Modelle gibt.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-465-04162-7
ISBN-Online
978-3-465-14162-4
Verlag
Klostermann, Frankfurt am Main
Reihe
Klostermann Rote Reihe
Band
47
Sprache
Deutsch
Seiten
444
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - XVIII
    1. § 1 Skeptizismus im Mittelalter Kein Zugriff
    2. § 2 Ausgangspunkte der mittelalterlichen Diskussionen Kein Zugriff
    3. § 3 Methodische Vorbemerkungen Kein Zugriff
    1. § 4 Eine antiskeptische Theorie mit skeptischen Konsequenzen? Kein Zugriff
    2. § 5 Zwei Arten des Wissens Kein Zugriff
    3. § 6 Eine Analyse der kognitiven Abstraktion Kein Zugriff
    4. § 7 Natürliches Wissen und Illumination Kein Zugriff
    5. § 8 Eine Verteidigung der natürlichen Erkenntnisquellen Kein Zugriff
    6. § 9 Essentielles Wissen ohne Illumination Kein Zugriff
    7. § 10 Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    1. § 11 Skeptische Hypothesen Kein Zugriff
    2. § 12 Trügerische Dämonen und natürliche Erkenntnisprozesse Kein Zugriff
    3. § 13 Die Identitätstheorie als antiskeptische Strategie Kein Zugriff
    4. § 14 Die Traumhypothese Kein Zugriff
    5. § 15 Allmachtsargumente und ihre epistemologischen Folgen Kein Zugriff
    6. § 16 Hypothetische Gewissheit Kein Zugriff
    7. § 17 Ein Gott, der lügt? Kein Zugriff
    8. § 18 Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    1. § 19 Erkenntnis ohne realen Erkenntnisgegenstand? Kein Zugriff
    2. § 20 Wissen, Evidenz und intuitive Erkenntnis Kein Zugriff
    3. § 21 Sinnestäuschungen und Phantasievorstellungen Kein Zugriff
    4. § 22 Intuitive Erkenntnis von nicht existierenden Gegenständen Kein Zugriff
    5. § 23 Eine argumentative Sicherung des Wissens Kein Zugriff
    6. § 24 Die notwendige Relation des Erkenntnisaktes zu seinem Gegenstand Kein Zugriff
    7. § 25 Kann jedes Wissen bezweifelt werden? Kein Zugriff
    8. § 26 Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    1. § 27 Skeptizismus oder Dogmatismus? Kein Zugriff
    2. § 28 Die Gewissheit der wahrnehmbaren Objekte Kein Zugriff
    3. § 29 Kriterieller Fundamentalismus Kein Zugriff
    4. § 30 Die Gewissheit des ersten Prinzips Kein Zugriff
    5. § 31 Wissen und begründetes Glauben Kein Zugriff
    6. § 32 Ein kohärentes Wissensnetz Kein Zugriff
    7. § 33 Eine Rehabilitierung des demonstrativen Wissens Kein Zugriff
    8. § 34 Schlussfolgerungen Kein Zugriff
    1. § 35 Die Epistemologisierung des Zweifels Kein Zugriff
  2. Literatur Kein Zugriff Seiten 417 - 430
  3. Personenregister Kein Zugriff Seiten 431 - 434
  4. Sachregister Kein Zugriff Seiten 435 - 444

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