
Das überforderte Subjekt
Zeitdiagnosen einer beschleunigten Gesellschaft- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
In Philosophie und Sozialwissenschaften wird oft ein Zusammenhang zwischen der gegenwärtigen Gesellschaftsform und psychischen Krankheiten postuliert. Zwar ist es epidemiologisch umstritten, ob diesem als »Burnout« oder »Erschöpfungssyndrom« diskutierten Phänomen ein realer Anstieg psychischer Erkrankungen entspricht. Dennoch kommt im Begriff der Erschöpfung eine Dynamik von Beschleunigungsphänomenen zum Ausdruck, die ihm eine zeitdiagnostische Bedeutung verleiht. Der Band mit Beiträgen von u.a. Martin Dornes, Benigna Gerisch, Vera King, Cornelia Klinger, Hartmut Rosa und Gert Rudolf untersucht Phänomene von Überforderung und psychischer Krankheit aus interdisziplinärer Sicht und liefert damit Beiträge zu einem Psychogramm der heutigen Gesellschaft.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2018
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-518-29852-7
- ISBN-Online
- 978-3-518-75764-2
- Verlag
- Suhrkamp Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 403
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 24Autor:innen: | |
- Müdigkeit, Erschöpfung und verwandte Emotionen im 19. und frühen 20. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 27 - 51Autor:innen:
- Chronopathologie der Überforderung. Zeitstrukturen und psychische Krankheit Kein Zugriff Seiten 52 - 79Autor:innen:
- Depression in der unternehmerischen Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 80 - 114Autor:innen:
- ›The selfie‹ – oder das Selbst in seinem Welt-Bild Kein Zugriff Seiten 115 - 144Autor:innen:
- Kommentar: Analyse und Kritik sozial bedingter Pathologien Kein Zugriff Seiten 145 - 156Autor:innen:
- Die vermeintliche Zunahme der Depression auf dem Prüfstand. Epistemologische Prämissen, epidemiologische Daten, transdisziplinäre Implikationen Kein Zugriff Seiten 159 - 209Autor:innen: | |
- Überforderung in der Arbeitswelt: Macht sie krank? Kein Zugriff Seiten 210 - 226Autor:innen:
- Überforderung als neue Normalität. Widersprüche optimierender Lebensführung und ihre Folgen Kein Zugriff Seiten 227 - 257Autor:innen: | | | |
- Vom überforderten zum achtsamen Selbst? .Zum Wandel von Subjektivität in der digitalen Arbeitswelt Kein Zugriff Seiten 258 - 278Autor:innen: |
- Kommentar: Arbeitsleid als soziales Leiden Kein Zugriff Seiten 279 - 288Autor:innen:
- Das Subjekt in Zeiten der Vernetzung: selbstreflexiv oder fremdgesteuert? Kein Zugriff Seiten 291 - 309Autor:innen:
- Das »erschöpfte Selbst« in Zeiten des »Global Unrest«. Klinisch-psychoanalytische Überlegungen Kein Zugriff Seiten 310 - 343Autor:innen:
- Soziale Freiheit und Depressivität Kein Zugriff Seiten 344 - 367Autor:innen: |
- Erwerbsarbeit und psychische Gesundheit Kein Zugriff Seiten 368 - 388Autor:innen:
- Kommentar: Individuelle und gesellschaftliche Perspektiven auf psychisches Leiden Kein Zugriff Seiten 389 - 398Autor:innen:
- Bildnachweise Kein Zugriff Seiten 399 - 399
- Hinweise zu den Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 400 - 403





