Die Psychoanalyse im Widerspruch untersucht die Tiefenschichten aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und Ereignisse mit den Instrumenten der Psychoanalyse. Wie lassen sich Ökonomisierung und Technisierung des Gesundheitssystems, Neoliberalismus, Folgeerscheinungen der digitalen Revolution und Selbstoptimierung anders denken? Eröffnen sich neue Horizonte und Handlungsansätze, wenn man weltpolitische Phänomene psychoanalytisch betrachtet? Den damit verbundenen Kontroversen widmet sich die Zeitschrift in Themenheften. Fragen zu Sexualität, Macht und dem Umgang mit dem Fremden in interkulturellen und Geschlechterbeziehungen sowie die moderne Psychoanalyse in ihrer Auseinandersetzung mit der klassischen Theorie, den Neurowissenschaften und im interdisziplinären Diskurs zählen ebenso zu den thematischen Schwerpunkten wie gendertheoretische, behandlungstechnische und psychoanalyse-theoretische Fragestellungen. Außerdem wird die Psychoanalyse in Verbindung mit Kulturtheorie, Kunst und Film betrachtet und ihre Geschichte beleuchtet. Rezensionen und Veranstaltungshinweise ergänzen das Profil. Sämtliche Beiträge unterliegen einem Peer-Review-Verfahren.
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Bibliographische Angaben
ISSN-Print
0941-5378
ISSN-Online
2699-1543
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Sprache
Deutsch
Produkttyp
Ausgabe
Artikel
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Seite 1 - 4
Psychosozial-Verlag, Gießen 2026
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Seite 5 - 8
Psychosozial-Verlag, Gießen 2026
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Seite 9 - 26
Die Frage nach dem Verhältnis von Theorie und Praxis stellt sich in vielen wissenschaftlichen Disziplinen, vor allem in den Humanwissenschaften. Sie verschärft sich noch dort, wo etwas über die Psychoanalyse gelehrt und gelernt werden soll wie im...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2026
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Seite 27 - 44
Im Beitrag untersuchen wir Möglichkeiten und Aufgaben psychoanalytischer Hochschullehre am Beispiel der Internationalen Psychoanalytischen Universität (IPU) Berlin. Dabei argumentieren wir, universitäre Psychoanalyse solle vor allem eine...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2026
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Seite 45 - 56
Die Theorie- und Praxisgruppe (TPG) stellt ein besonderes Format im Curriculum der Ausbildung zur (tiefenpsychologischen) Psychotherapeutin am Heidelberger Institut für Psychotherapie (HIP) dar. Die Erlebnisse und Einschätzungen werden aus...
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Seite 57 - 76
Supervision ist ein Ort, ein Prozess, der das Verstehen fördern soll, es sollen Deutungen und Erklärungen entstehen. In einem überwiegend kognitiven Verständnis für Supervision ist das ein Vorgang, der auf Wissen und Erfahrung der Supervisorin,...
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Seite 77 - 94
Die Scham ist eine der herausforderndsten Emotionen, die im psychotherapeutischen Prozess auftreten kann. Aufgrund ihres ansteckenden Charakters ist es häufig zu beobachten, dass sich der Schamaffekt von der Therapiesitzung in die Supervision...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2026
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Seite 95 - 114
Fehlerkultur als individuelles und institutionelles Qualitätsmerkmal bedarf einer Dialogkultur, die erlaubt, Konflikthaftes, unerwünschte Ereignisse in Therapien, Ausbildung und in institutionellen Zusammenhängen wahrzunehmen und in einen...